Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Wissenschaft
Corona-Impfstoff

Pharmakologe: Selbst bei Nebenwirkung weiterimpfen

Markus Zeitlinger, Pharmakologe an der MedUni Wien, hat sich am Donnerstag im ORF-Morgenjournal für eine gesamteuropäische Lösung in Sachen AstraZeneca durch die EMA und gegen Einzellösungen der Länder ausgesprochen. Und selbst wenn es die befürchteten Nebenwirkungen geben sollte, sei die Kosten-Nutzen-Rechnung hoch positiv. Allerdings müsste man dann entsprechend aufklären, damit jeder Impfwillige für sich selbst entscheiden könne.

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Gesundheitspolitik
Ärztemangel

Ärztekammer Burgenland kritisiert dislozierte Ambulanzen

Die Ärztekammer Burgenland spricht sich gegen die vom Land und der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-GmbH) am gestrigen Mittwoch vorgestellten dislozierten Spitalsambulanzen in Gemeinden ohne Allgemeinmediziner aus. In einer Aussendung am Donnerstag hieß es, dass für Spitalsärzte die Grenze der Belastbarkeit erreicht sei.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

Bayerns Ministerpräsident für Astrazeneca-Impfangebote notfalls auf eigenes Risiko

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will auch ohne eine offizielle Zulassung am Einsatz des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca festhalten. „Ich würde es auch nicht wegschmeißen, auch wenn es nicht zugelassen wird“, sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach der digitalen Länderkonferenz in München. Auch ohne eine Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) müsse geprüft werden, ob dann Impfungen „auf eigenes Risiko“ möglich wären.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

Serbien kauft weitere zwei Millionen Sinopharm-Dosen

Serbien hat am Donnerstag weitere zwei Millionen Dosen des Sinopharm-Impfstoffs aus China gekauft. Der Wert der neuen Vakzin-Anschaffung wurde nach einem heutigen Videogespräch von Präsident Aleksandar Vucic mit der Sinopharm-Führung nicht mitgeteilt. Belgrad hat aus China bereits zwei Millionen Dosen des Impfstoffs erhalten. Die meisten Bürger des Landes wurden bisher damit gegen das Coronavirus geimpft.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Erste Corona-Immunisierungen in der Antarktis

Erstmals sind in der Antarktis Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Auf dem chilenischen Stützpunkt Presidente Eduardo Frei Montalva auf der King-George-Insel erhielten seit Sonntag 49 Soldaten und Wissenschafter ihre erste Impfdosis, wie die chilenische Luftwaffe am Mittwoch mitteilte. 53 weitere Mitarbeiter der Forschungsstation sollen demnach in den kommenden Tagen geimpft werden.

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Gesellschaft
Coronavirus-Folgen

13 Prozent weniger Mammographien und Koloskopien im Vorjahr

Die Zahl der Mammographien und Koloskopien ist im Vorjahr jeweils um rund 13 Prozent zu 2019 zurückgegangen. Vor diesen dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Brust- und Darmkrebsvorsorge warnten Gewerkschaftsbund (ÖGB), Gesundheitskasse (ÖGK) und Ärztekammer am Donnerstag bei einem Medientermin. „Die Folgeerkrankungen werden erst auftauchen“, sagte ÖGK-Vizeobmann Andreas Huss. „Und sie werden schwerer auftauchen, als sie mit guter Vorsorge gewesen wären.“

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Gesellschaft
Coronavirus

Inzidenz in Bezirken Wr. Neustadt und Neunkirchen über 400

Neben Wiener Neustadt haben am Donnerstag auch die beiden angrenzenden Bezirke Wiener Neustadt-Land und Neunkirchen eine Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 400 aufgewiesen. Auch in anderen Regionen im Bundesland waren die Corona-Zahlen auf hohem Niveau. Drei weiteren Bezirken wurde vom Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ein Inzidenzwert von über 300 bescheinigt.

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Gesundheitspolitik
Corona-Verordnungen

Ab zwei Fällen geschlossen: Neuen Regeln für Wiens Schulen

Die Stadt Wien reagiert auf die Ausbreitung der britischen Coronavirus-Variante, die laut derzeitigen Erkenntnissen deutlich infektiöser ist, und ändert die Vorgehensweise bei auftretenden Infektionen in Bildungseinrichtungen. Bei zwei aufgetretenen Fällen in der Kindergarten- oder Hortgruppe bzw. in der Schulklasse wird nun konsequent die betroffene Klasse bzw. Gruppe geschlossen, teilte das Rathaus der APA mit. Die Quarantäne wird von zehn auf 14 Tage verlängert.

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Gesellschaft
Coronavirus

Weltschlaftag im Zeichen der Pandemie

Immunsystem, Konzentration, und Leistungsfähigkeit brauchen ausreichend Erholungsphasen. In unsicheren Zeiten schlafen viele Menschen schlecht oder wenig. Schlaf- und Traumforscherin Brigitte Holzinger hat erstmals gleich zu Beginn des ersten Lockdown eine Befragung in Österreich bezüglich Schlafqualität und Tagesschläfrigkeit durchgeführt und setzt diese Studien derzeit fort. Erste Ergebnisse präsentierte sie im Rahmen eines virtuellen Pressegesprächs am Donnerstag.

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Gesellschaft
Coronavirus

Ungarn: Dritte Welle mit Rekord-Opferzahlen

Die dritte Corona-Welle hat zu einem Rekordanstieg bei Corona-Opfern geführt. Laut offiziellen Zahlen starben in den vergangenen 24 Stunden 207 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus, 6.502 Neuinfektionen wurden registriert. Ein verschärfter Lockdown war bereits vom 8. bis 22. März verhängt worden. Über weitere Maßnahmen und mögliche stufenweise Lockerungen wollte Premier Viktor Orban am Freitag im Staatsrundfunk informieren.

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Gesundheitspolitik
AstraZeneca

Jüngere Senioren trotz hohen Risikos noch kaum geimpft

Sollte die EMA Grünes Licht für den weiteren Einsatz des Impfstoffes von AstraZeneca geben, wollen die Länder verstärkt die ab 65-Jährigen impfen. Sie stellen fast die Hälfte der Intensivpatienten, sind aber noch kaum geimpft. Zwar wollen Wien, Salzburg, Niederösterreich und die Steiermark bereits vereinbarte Impftermine für Lehrer einhalten, wie ein Rundruf der APA ergeben hat. Weitere Berufsgruppenimpfungen soll es entsprechend dem Bundes-Erlass vorerst aber nicht geben.

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Service
Faktencheck

Inzidenz von Sinusthrombose umstritten

In mehreren Ländern wurde die Impfung mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca vorübergehend gestoppt. Grund dafür sind beobachtete Fälle von Hirnvenenthrombosen, die nach der Verabreichung des Impfstoffes aufgetreten sind. Es gilt abzuklären, ob der Impfstoff kausal für die Erkrankungen verantwortlich sein kann.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

WHO besorgt über Lage auf dem Balkan und in Zentraleuropa

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich äußerst besorgt über die Ausbreitung des Coronavirus in Zentraleuropa und auf dem Balkan geäußert. „Wir sind besonders besorgt über die epidemiologische Lage auf dem Balkan sowie in vielen anderen Ländern in Zentraleuropa“, sagte Catherine Smallwood von der für 53 Staaten und Territorien zuständigen WHO-Regionaldirektion Europa am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

EU-Kommission bereitet Schlichtung mit AstraZeneca vor

Im Streit über Lieferschwierigkeiten bei Corona-Impfstoffen des Herstellers AstraZeneca will die EU-Kommission die Gangart verschärfen. Die Behörde bereite ein förmliches Schreiben an AstraZeneca vor, um das vertraglich vorgesehene Schlichtungsverfahren zu starten, sagte Kommissionssprecher Eric Mamer am Donnerstag. Man sei dazu im Gespräch mit den EU-Staaten.

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Gesundheitspolitik
Euthanasie

Spaniens Parlament legalisiert Sterbehilfe

Das spanische Parlament hat die Legalisierung der Sterbehilfe gebilligt. Bei der abschließenden Abstimmung im Abgeordnetenhaus votierte am Donnerstag eine deutliche Mehrheit von 202 Abgeordneten für das entsprechende Gesetz, 141 stimmten dagegen, zwei Abgeordnete enthielten sich. Das Gesetz soll im Juni in Kraft treten.

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Gesundheitspolitik
Allergie

Maskentragen reduziert Pollenallergie-Symptome

Einen „eindeutig erkennbaren“ Einfluss des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes im Zuge der Corona-Maßnahmen bei Pollenallergikern macht der Leiter des Österreichischen Pollenwarndienstes der MedUni Wien, Uwe Berger, aus. Erste Auswertungen aus dem Jahr 2020 zeigen, dass trotz eines starken Pollenjahres allergische Symptome im Nasenbereich bei Betroffenen offenbar reduziert waren, die Augen jedoch etwas mehr gelitten haben. Das heurige Jahr dürfte weniger Belastung bringen.