Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Wissenschaft
Corona

Infektionsquelle bei bereits 81 Prozent der Fälle unklar

Die Corona-Kommission hat am Freitag ihre Indikatoren zur Risikoeinstufung für die derzeit geltende Ampel-Schaltung - ganz Österreich bleibt rot - veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass bei den jüngsten Daten der Kalenderwoche 46 von 9. bis 15. November österreichweit bei 81 Prozent der SARS-CoV-2-Fälle die Infektionsquelle unbekannt war und in nur noch 19 Prozent der Fälle - also weniger als einem Fünftel - die Ansteckung geklärt werden konnte.

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Gesundheitspolitik
Corona

Vorarlberg baute Intensivbetten-Kapazität erneut aus

Die Zahl der Intensivbetten in den Vorarlberger Krankenhäusern ist abermals aufgestockt worden. Seit Freitag standen landesweit 79 statt wie bisher 71 Intensivbetten zur Verfügung, informierte die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft. Aktuell bedurften 40 von 212 stationär betreuten Covid-19-Patienten einer Intensivbehandlung, um vier Personen weniger als am Donnerstag. Durch die Kapazitätserhöhung waren vorerst noch 24 Intensivbetten für alle Patientengruppen frei.

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Gesellschaft

Wiener Ärztekammer schreibt Literaturpreis „Gesund schreiben“ aus

Die Wiener Ärztekammer hat erneut den Literaturpreis „Gesund schreiben“ ausgeschrieben. Der Hauptpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, parallel dazu wird ein Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro vergeben. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2021. Die Preisverleihung findet voraussichtlich Mitte September 2021 im RadioKulturhaus statt, teilte die Kammer in einer Aussendung am Freitag mit. Medienpartner ist Ö1.

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Gesundheitspolitik
Corona

Helsinki führte ebenfalls verschärfte Maßnahmen ein

Finnland kommt im Vergleich zum Rest Europas mit dem bisher niedrigsten Infektionszahlen durch den Corona-Herbst - doch auch in der Hauptstadt Helsinki nehmen die Ansteckungen mit dem Coronavirus zu. Aus diesem Grund erlässt die finnische Hauptstadtregion nun eine Reihe von Beschränkungen.

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Gesundheitspolitik
Corona

Steiermark setzt 250.000 Antigen-Tests in der Pflege ein

Das Land Steiermark hat am Freitag seine Teststrategie erneuert und die Auslieferung von 250.000 Antigen-Tests, die bei der Bundesbeschaffungsgesellschaft bestellt worden waren, gestartet. Diese sollen in Alters- und Pflegeheimen sowie bei der mobilen Hauskrankenpflege verwendet werden, um sowohl Personal als auch Bewohner und zu betreuende Menschen zu testen, hieß es am Freitag. Positive Antigen-Tests müssen weiterhin mittels PCR-Tests bestätigt werden.

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Gesundheitspolitik
Corona-Tests

PCR-Tests geben für Behörden nach wie vor Ausschlag

Die Teststrategie in Salzburg ändert sich trotz der jüngst vom Gesundheitsministerium neu geschaffenen Möglichkeiten der Antigen-Tests derzeit nicht. Im Bundesland werden nach wie vor alle Menschen mit Covid-19-Symptomen und alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 getestet. Dazu ordnen die Gesundheitsbehörden de facto nur PCR-Tests an. „Momentan liegt genug Testmaterial vor“, sagte der Sprecher des Landes, Franz Wieser. In Oberösterreich werden K1 Kontaktpersonen nur mit Symptomen getestet.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Athen nimmt Privatkliniken in die Pflicht

Die griechische Regierung hat verfügt, dass zwei Privatkliniken in Thessaloniki ab Freitag 200 Plätze für Corona-Patienten zur Verfügung stellen müssen. Möglich wird dies durch ein Gesetz, das jüngst gegen die Pandemie verabschiedet worden war. Die Anordnung erfolgte, nachdem sich die neun Privatkliniken der Hafenstadt geweigert hatten, Corona-Patienten aufzunehmen. Die staatlichen Krankenhäuser in Thessaloniki sind nach eigenen Angaben am Limit.

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Gesundheitspolitik

Massentest in Österreich würde Monate dauern

Die Universität Graz beschäftigt sich mit der Frage, ob Massentests für neun Millionen Menschen in Österreich innerhalb von wenigen Wochen überhaupt möglich sind. Derzeit werden täglich rund 30.000 Menschen in Österreich auf SARS-CoV-2 getestet. Laut dem Logistik-Forscher Marc Reimann könnte realistisch betrachtet eine Durchtestung der gesamten Bevölkerung zwischen vier und sechs Monate dauern, wie es am Freitag der Universität Graz zufolge hieß.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Fast eine Million Chinesen haben bereits Impfung erhalten

Fast eine Million Chinesen haben nach Angaben des Pharmaunternehmens Sinopharm bereits eine Impfung gegen das neuartige Coronavirus erhalten. Bisher lägen keine Erkenntnisse über schwere Nebenwirkungen des experimentellen Wirkstoffs vor, sagte Firmenchef Liu Jingzhen chinesischen Medien. Es seien lediglich in einigen Fällen „milde Symptome“ aufgetreten. China hatte im Juli mit Testimpfungen begonnen.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

EU-Zulassung von zwei Corona-Impfstoffen noch heuer möglich

Zwei Impfstoffe gegen das neuartige Coronavirus könnten noch in diesem Jahr in Europa zugelassen werden. „Wenn alles ohne Probleme verläuft“, könnten die Impfstoff-Kandidaten von Pfizer-Biontech und Moderna „in der zweiten Dezemberhälfte 2020“ eine bedingte Marktzulassung erhalten, so EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die US-Regierung rechnet schon am Freitag mit dem Antrag auf eine Notfallzulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs, US-Epidemiologe Anthony Fauci nennt den Impfstoffkandidaten „solide“.

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Wissenschaft
Corona-Medikament

WHO rät von Remdesivir bei Erkrankung ab

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rät einem Bericht zufolge vom Einsatz des einst vielversprechenden Medikaments Remdesivir bei Covid-19-Erkrankungen ab. Nach eingehender Prüfung sei ein Expertengremium der WHO zu dem Schluss gekommen, dass das Mittel „keinen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit oder andere wichtige Wirkungen auf Patienten hat.

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Wissenschaft
Corona-Impfstoff

Italien will ab Jänner 2021 mit Massenimpfung starten

Italien will ab 2021 mit Massenimpfungen gegen das Coronavirus starten. Die italienische Regierung rechnet, dass schon ab Jänner 3,4 Millionen Dosen Impfstoff im Land verfügbar sein werden. „Innerhalb einiger Monate können wir mit Impfungen auf breitem Niveau starten“, berichtete Regierungskommissar Domenico Arcuri laut Medienangaben. Italien bemühe sich bereits um Einkäufe in großem Ausmaß von Spitzen für die Impfungen.

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Gesellschaft
Coronavirus

Situation in Vorarlberger Spitälern bleibt ernst

Die Situation im Intensivbereich der Vorarlberger Krankenhäuser bleibt ernst. Das hat am Donnerstag Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft, abermals klar gemacht. Die Zahl der Intensivbetten lasse sich nicht beliebig ausbauen, insbesondere wenn das Fachpersonal knapp werde. Am Donnerstag waren 56 der 71 Vorarlberger Intensivbetten belegt – 44 davon mit Corona-Patienten.

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Gesellschaft
Europäische Arzneimittelbehörde

EMA informiert über Corona-Impstoffe

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will die EU-Bevölkerung bei einem breiten öffentlichen Termin über die Zulassung der Corona-Impfstoffe informieren und Fragen zu Sicherheit und Wirksamkeit beantworten. Bei dem Online-Treffen am 11. Dezember könnten sich Bürger mit Fragen und Beiträgen beteiligen, teilte die Behörde in Amsterdam mit.

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Gesellschaft
Coronavirus

Salzburg für nur schrittweise Lockerungen ab 7. Dezember

Die Salzburger Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz hat sich am Donnerstag für nur schrittweise Lockerungen nach Ende des Lockdowns mit 6. Dezember ausgesprochen – sollte dieser denn tatsächlich zu diesem Zeitpunkt enden. „Ich blicke mit Sorge auf den 7. Dezember“, teilte sie in einer Aussendung des Landes mit. „Wenn wir dann wieder wie gewohnt weitermachen, dann werden die Zahlen gleich wieder steigen.“ Alles Bisherige sei dann umsonst gewesen.

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Gesundheitspolitik
OECD-Bericht:

Corona macht Schwächen in Gesundheitssystemen sichtbar

Die Corona-Pandemie hat gravierende Schwachstellen in Gesundheitssystemen und die unzureichende Vorbereitung vieler europäischer Länder auf eine Gesundheitskrise offenbart. Staaten müssten vor allem mehr in ihr Gesundheitspersonal investieren, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Sitz in Paris. Gleichzeitig habe sich gezeigt, dass Länder, die in der Lage sind, schnell auf die Krise zu reagieren, kostspielige weitgehende Corona-Beschränkungen möglicherweise vermeiden können.