Corona

Weniger Infizierte in Tirol, 18 neue Südafrika-Verdachtsfälle

In Tirol ist die Zahl der Corona-Infizierten wieder deutlich gesunken. Mit Stand Sonntagnachmittag waren 1.110 Menschen mit dem Virus infiziert - um 69 weniger als am Tag zuvor. In den vergangenen 24 Stunden kamen 98 Neuinfektionen hinzu, gleichzeitig waren aber auch 113 weitere Menschen genesen. Unterdessen kamen im selben Zeitraum 13 neue Verdachtsfälle auf die Südafrika-Mutation hinzu - plus fünf Nachmeldungen.

red/Agenturen

Die Anzahl der aktiv positiven bestätigten Fälle und Verdachtsfälle auf die südafrikanische Virus-Variante erhöhte sich hingegen nur geringfügig um zwei auf 88. Stabil blieb weiter die Situation in den Krankenhäusern: 81 Corona-Patienten wurden dort behandelt (plus vier), davon 21 auf Intensivstationen (plus zwei). Indes verstarb keine weitere Person mit oder am Coronavirus.

Die meisten aktiv Positiven gab es nach wie vor im, wegen der Südafrika-Mutante besonders im Fokus stehenden, Bezirk Schwaz mit 244 - dies sind allerdings um 20 weniger als am Samstag. In Mayrhofen im Zillertal, wo seit Samstag eine Ausreisetestpflicht bestand, galten 59 Menschen als infiziert - um zwei mehr als am Tag zuvor. Am zweitmeisten Covid-Fälle verzeichnete der Bezirk Lienz mit 169, gefolgt vom Bezirk Innsbruck-Land mit 135. In der bevölkerungsreichen Landeshauptstadt Innsbruck waren mittlerweile weniger als 100 Personen infiziert, nämlich 98. Im Bundesland wurden bis dato 577.592 Testungen durchgeführt.

Zudem wies Tirol laut AGES mit 99,3 weiter die zweitniedrigste Sieben-Tages-Inzidenz aller Bundesländer auf - hinter Vorarlberg mit 72,0. An dritter Stelle folgte Oberösterreich mit 130,9.