Spendenaktion

Krebsforschungslauf: Rekordsumme von über 230.000 Euro

49 Laufteams, 28 Sponsoren und Kooperationspartner und insgesamt rund 2.000 Läuferinnen und Läufer unterstützen auch 2021 die Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien. Beim 15. Krebsforschungslauf konnte ein neuer Spendenrekord in Höhe von 233.507 Euro erlaufen werden. Durch die eingenommenen Spenden werden jährlich zehn Forschungsprojekte zum Thema Krebs ermöglicht bzw. gestartet.

red/Agenturen

Obwohl die Anzahl der Krebs-Neuerkrankungen zunimmt, sinkt dank der großen Fortschritte bei der Forschung die Krebssterblichkeit. In Österreich werden etwa 40.000 Personen pro Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Damit hat sich die Zahl der Krebsneuerkrankungen in den vergangenen 25 Jahren verdoppelt. Die häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen sind Brust (29 Prozent), Lunge und Darm (je 10 %). Bei den Männern sind es Prostatakrebs (23 Prozent), gefolgt von Lunge (14) und Darm (12). Das relative 5-Jahres-Überleben hat in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund intensiver Forschung deutlich zugenommen und liegt nun bei über 60 Prozent.

Die Ergebnisse der Grundlagenforschung verbessern die Diagnose-und Therapieverfahren und ermöglichen neue Behandlungskonzepte. Das alles wird auch durch Spendenaktionen wie dem Krebsforschungslauf der Medizinischen Universität Wien möglich gemacht.

Der 15. Krebsforschungslauf fand auch heuer nicht, wie in den vorherigen Jahren üblich, im Alten AKH in Wien, sondern coronabedingt als Distant Run abgehalten, wodurch Läufer ganz Österreich mitmachen konnten.

 

Läufer/innen Spenden Lauf
Durch Spendenaktionen wie dem Krebsforschungslauf der MedUni Wien können die Grundlagenforschung verbessert und Behandlungskonzepte möglich gemacht werden.
MedUni Wien/Kovic