Salzburg verlängert Ausreisebeschränkung für St. Koloman

Das Land Salzburg hat die Ausreisebeschränkung für die Tennengauer Gemeinde St. Koloman bis 3. November verlängert. Angesetzt am 18. Oktober, galten die Schutzmaßnahmen ursprünglich bis zum kommenden Sonntag. Die Verlängerung wurde nun mit der hohen 7-Tage-Inzidenz begründet, die seit Inkrafttreten der Isolationsmaßnahmen nur marginal von 1.234 auf 1.178 sank. Derweil stagniert die Zahl der vollständig Geimpften in St. Koloman bei knapp über 40 Prozent der Gesamtbevölkerung.

red/Agenturen

Mit dem 20. Oktober waren die Ausreisebeschränkungen auf die beiden Gemeinden Annaberg-Lungötz und Adnet ausgeweitet worden. Hier gelten die Maßnahmen noch bis einschließlich 3. November. Ausreisen dürfen bis dahin Geimpfte, Genesene sowie PCR-Getestete. In allen drei Gemeinden fanden in den vergangenen Tagen Sonder-Impfaktionen statt. Mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von 660,9 sind die Infektionszahlen im Tennengau mehr als doppelt so hoch wie in der Stadt Salzburg (324,3).

In den vergangenen zwei Wochen hat sich die 7-Tage-Inzidenz im Land Salzburg mehr als verdoppelt und führt, laut Landesstatistik (Stand 29. Oktober, 8.30 Uhr) mit einem Wert von 464,9 den österreichweiten Bundesländervergleich an. Von 89 hospitalisierten Salzburger Corona-Patienten liegen im Moment zwölf auf der Intensivstation, laut Primaria Uta Hoppe vom LKH Salzburg sind drei Viertel dieser Intensivpflichtigen ungeimpft. In den vergangenen 24 Stunden erlagen drei weitere Infizierte dem Virus, wodurch die Zahl der Todesfälle auf 623 anstieg.