Studie untersucht Schlafen und Träumen in der Pandemie

Das Schlafverhalten vieler Menschen hat sich während der Pandemie verändert, das haben bereits mehrere Schlafstudien ergeben. Der zweite Teil der internationalen Studie ICOSS (International Covid Sleep Study) nimmt mit österreichischer Beteiligung nun noch einmal das Schlafen und Träumen in der Coronazeit genauer unter die Lupe. Bis Ende November werden dafür noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

red/Agenturen

In den ersten Teil der Studie sind Daten aus 15 Ländern von vier Kontinenten eingeflossen, heißt es seitens der daran beteiligten Wiener Psychologin und Schlafforscherin Brigitte Holzinger. Daraus hervorgegangen sind unter anderem zwei in Fachmagazinen erschienene Publikationen, eine zum Thema Insomnie, Angst und Depression (in „Sleep Medicine“: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34508986) und die andere rund um veränderte Träume (in „Nature and Science of Sleep“: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8473566/).

Diese Erkenntnisse sind laut Holzinger so wertvoll, dass man sich zu einem zweiten Teil dieser Initiative in Form einer Online-Umfrage entschlossen habe, in der mehr Fragen über Träume, aber auch gegebenenfalls das Erleben von einer Coviderkrankung oder deren Langzeitvariante („Long Covid“) gestellt werden. Das Forscherteam hofft, damit auch neue Behandlungsansätze entwickeln zu können.

Eine Teilnahme an der Studie ist bis 30. November unter diesem Link möglich: http://go.apa.at/ZC6Im2sV

Schlaf Kleinkind
Der zweite Teil der internationalen Studie ICOSS (International Covid Sleep Study) nimmt mit österreichischer Beteiligung nun noch einmal das Schlafen und Träumen in der Coronazeit genauer unter die Lupe.
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