Coronavirus

Erstmals seit Monaten unter 7.000 Neuinfektionen in Thailand

Die Behörden in Thailand haben erstmals seit Monaten wieder weniger als 7.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Am Dienstag wurden 6.904 neue Fälle verzeichnet - das ist offiziellen Statistiken zufolge der niedrigste Wert seit Anfang Juli. 61 Menschen in dem beliebten Urlaubsland mit 70 Millionen Einwohnern starben innerhalb eines Tages in Verbindung mit Covid-19.

red/Agenturen

Der Verlauf des jüngsten, von der Delta-Variante angetriebenen Ausbruchs in Thailand ist ungewöhnlich: Zwar sind die Zahlen seit August - als ein Höchstwert von mehr als 23.000 Neuinfektionen verbucht worden war - gesunken, jedoch stagnierten sie lange zwischen 9.000 und 12.000 neuen Fällen am Tag.

Derweil hofft das südostasiatische Land seit gut einer Woche auf den Neustart der wichtigen Tourismusbranche. Seit dem 1. November dürfen vollständig Geimpfte aus 63 Ländern quarantänefrei in Thailand Urlaub machen. Benötigt werden unter anderem ein PCR-Test vor Abreise und einer nach der Ankunft sowie eine Hotelbuchung für die erste Nacht. Zudem müssen Interessenten sich online für den sogenannten „Thailand Pass“ registrieren.

In der ersten Woche der Öffnung seien rund 12.000 Urlauber aus aller Welt in Thailand gelandet, berichtete die Zeitung „Bangkok Post“. „Wenn dieser Trend anhält, wird die Gesamtzahl der ankommenden Reisenden in diesem Monat wahrscheinlich die Gesamtzahl der letzten 19 Monate übertreffen“, hieß es. Das sei zwar ein „positiver Vibe“ für die Tourismusindustrie - aber noch weit vom Besucheransturm vor der Pandemie entfernt, als durchschnittlich drei Millionen Feriengäste im Monat gekommen seien.