Tuberkulose

Kärnten screent Ukraine-Geflüchtete

In Kärnten haben mit Montag systematische Lungenuntersuchungen für Flüchtlinge aus dem Ukraine-Krieg begonnen. Grund sei das Tuberkulose-Risiko, die Krankheit tritt in der Ukraine nämlich häufiger auf, erklärte Gerd Kurath vom Landespressedienst in einer Videokonferenz mit Journalisten. Ein eigener Untersuchungsbus tourt zu den Flüchtlingsquartieren, privat untergebrachte Flüchtlinge erhalten von den Bezirksverwaltungsbehörden Einladungen zur Untersuchung.

In Kärnten wurden mit Stand Montag knapp 2.000 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert. Rund 600 Personen sind privat untergebracht, etwa 300 kommen in Notquartieren (Pensionen und Hotels) beziehungsweise im Bundesasylzentrum Villach-Langauen unter. Wie es vom Land Kärnten hieß, sei davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen und Wochen mehr Menschen nach Kärnten kommen werden.