Coronavirus

Verdachtsfall in Gymnasium: Albertgasse gesperrt

Ein Coronavirus-Verdachtsfall ist am Mittwoch im Gymnasium Albertgasse in Wien-Josefstadt bekannt geworden. Eine Lehrerin hat sich bei einem Aufenthalt in Norditalien möglicherweise mit dem Virus infiziert. 

red/Agenturen

Sollte sich herausstellen, dass es sich beim Verdachtsfall am Gymnasium in der Wiener Albertgasse um eine Corona-Infektion handelt, sind auch Quarantänemaßnahmen möglich. Das hat Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch vor dem Ministerrat gesagt. „Das alles findet aber nur statt, wenn die Testungen positiv sind“, betonte Kurz.

Sollte der Test positiv ausgehen, werde man die Schule abriegeln, die Schüler weiter unterrichten und bestmöglich versorgen. Danach werde abgeklärt, ob es Kontakt zu infizierten Personen gab. Wer nicht in Kontakt mit der betreffenden Lehrerin war, könne dann nach Hause gehen. Sollte es Kontakt gegeben haben, „dann wird es in einzelnen Fällen natürlich auch notwendig sein, die Personen zu isolieren oder in Quarantäne zu nehmen“, so Kurz.

Allerdings betonte Kurz am Mittwochvormittag, dass aktuell noch nicht geklärt sei, ob überhaupt eine Infektion mit dem Coronavirus vorliege. An die Medien appellierte Kurz, mit Spekulationen vorsichtig zu sein. Testergebnisse - sowohl für den Verdachtsfall in Kärnten als auch in Wien - erwartet Kurz gegen Mittag, spätestens am frühen Nachmittag.