Coronavirus

Zulauf zu Innsbrucker Screening-Ambulanz überschaubar

Der Zulauf zur eigens an der Innsbrucker Klinik eingerichteten Screening-Ambulanz für Coronavirus-Fälle hält sich offenbar in Grenzen. „Der Andrang ist überschaubar", sagte der Sprecher der tirol kliniken, Johannes Schwamberger, am Freitag zur APA. Man verzeichne rund zehn bis 20 Personen pro Tag. "Das sind viel weniger als erwartet“, meinte er.

red/Agenturen

Zudem gab es Lob für die Tiroler bzw. Innsbrucker Bevölkerung, die offenbar sehr diszipliniert mit den Anweisungen der Behörden umgeht. „Die Bitte, bei Verdacht zunächst telefonisch Kontakt aufzunehmen und nicht direkt an die Klinik zu kommen, funktioniert exzellent“, sagte Schwamberger.

Grundsätzlich gebe es bei den Testungen der Verdachtsfälle am Virologischen Institut zwei Durchgänge pro Tag. Der erste starte um 9.00 Uhr am Vormittag und der zweite gegen Mittag. Die Ergebnisse des ersten Durchgangs würden dann wiederum gegen Mittag einlangen und die Ergebnisse des zweiten gegen 16.00 Uhr, erklärte der Kliniksprecher.

Der Gesundheitszustand des mit dem Coronavirus infizierten italienischen Pärchens ist nach wie vor unverändert gut. „Sie zeigen kaum Symptome“, sagte Schwamberger. Trotzdem sollen sie jedenfalls noch über das Wochenende in der Klinik bleiben. „Wir testen sie weiter, und sobald die Viruslast bei Null ist, dürfen sie gehen“, fügte er hinzu.

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Die zweite Studie zur Abschätzung der Dunkelziffer der Infizierten lief zwischen 21. und 24. April.
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