Coronakrise

Förderung für Wein zur Weiterverarbeitung zu Desinfektionsmittel

Die Coronakrise hat auch den Weinabsatz einbrechen lassen. Nun gibt es neue Förderungen für Weinbauern – unter anderem für Wein, der zu Desinfektionsmitteln weiterverarbeitet wird. Mit dieser Maßnahme könne man einen Absatz finden, ohne den Wein entsorgen zu müssen, sagte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger.

red/Agenturen

Insgesamt sollen rund 10 Mio. Liter Wein des Jahrgangs 2018 und älter, die am Markt nicht mehr benötigt werden, zu einem Ankaufspreis von 35 Cent/Liter Wein weiterverarbeitet werden – vor allem zu Desinfektionsmitteln, teilte das Landwirtschaftsministerium von Elisabeth Köstinger am Dienstag mit. So sollen die Lagerbestände abgebaut werden.

„Diese Maßnahme kann in Anspruch genommen werden, um überschüssige Mengen an Wein zu verarbeiten. Jeden Winzer und jede Winzerin schmerzt es, wenn sein Qualitätsprodukt in dieser Form verarbeitet werden muss. Aber mit dieser Maßnahme kann man einen Absatz finden, ohne den Wein entsorgen zu müssen“, so Köstinger.

Darüber hinaus wird die Absatzförderung per Verordnung von 50 auf 60 Prozent gesteigert. Auch die Investitionsförderung steigt von 30 auf 40 Prozent. Bei beiden Förderungen werden auch die Fördergegenstände erweitert. 

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