Coronavirus

IWF vor G20-Gipfel: Zusammenarbeit bei Impfstoffverteilung

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa hat vor dem G20-Gipfel eine stärkere internationale Zusammenarbeit in der Coronavirus-Krise eingefordert. „Wenn Länder alleine vorgehen, anstatt in synchronisierter Weise, bedarf es rund zwei Drittel mehr Ausgaben, um die selben Ergebnisse zu erreichen“, sagte die Bulgarin am Donnerstag. Sie verwies vor allem auf den Gesundheitsbereich, also die Entwicklung und Verteilung von Impfstoffen.

red/Agenturen

Sollte es bald eine medizinische Lösung für die Corona-Pandemie sowie eine zügige und breite Verteilung der Mittel geben, könnte die globale Wirtschaftsleistung bis 2025 um fast neun Billionen Dollar höher ausfallen.

Die IWF-Chefin erklärte zudem, die zweite Infektionswelle bremse in vielen Ländern bereits die wirtschaftliche Erholung, vor allem im Dienstleistungssektor. Viele Wirtschaftshilfen seien zudem nur bis zum Jahresende angesetzt. Das sei ein Risiko.

Die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) beraten am Wochenende virtuell über die Corona-Krise.