Coronavirus

Britische Regierung besorgt über südafrikanische Virus-Variante

Die britische Regierung zeigt sich beunruhigt über die neue Coronavirus-Variante, die in Südafrika entdeckt wurde. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps sprach am Freitag von einer „sehr großen Besorgnis unter den Wissenschaftern“. „Die südafrikanische Variante beunruhigt die Experten, weil es sein könnte, dass der Impfstoff darauf nicht in gleicher Weise anspricht oder in gleicher Weise funktioniert“, sagte er dem Radiosender LBC.

red/Agenturen

Neben der südafrikanischen Variante wurde auch in Großbritannien eine Mutation des Coronavirus entdeckt. Diese gilt als ansteckender als das ursprüngliche Virus. Sie ist ein maßgeblicher Grund dafür, dass die Regierung in London den Lockdown verschärft hat.

Die führenden Impfstoffhersteller prüfen nun mit Hochdruck, ob ihre Präparate auch gegen die neuen Virus-Varianten wirksam sind. Pfizer präsentierte eine Studie, wonach der gemeinsam mit der Mainzer Firma Biontech entwickelte Impfstoff gegen beide neue Varianten wirkt. Die Untersuchung wurde noch nicht von Fachleuten begutachtet. „Wir haben jetzt 16 verschiedene Mutationen getestet, von denen keine wirklich signifikante Auswirkungen hatte. Das sind die guten Nachrichten“, sagte ein Pfizer-Experte. „Das heißt aber nicht, dass die 17. keine Auswirkungen haben wird.“