Coronavirus

Gesichtsmasken an australischen Stränden angespült

Zahlreiche Gesichtsmasken sind an Stränden nördlich der australischen Metropole Sydney angespült worden. Sie stammten aus rund 40 Containern, die ein Frachtschiff in rauer See am Wochenende verloren habe, berichtete die Nachrichtenagentur AAP am Mittwoch.

red/Agenturen

Die australische Seesicherheitsbehörde Amsa erhielt dem Bericht zufolge Anrufe, die über das ungewöhnliche Strandgut zwischen Magenta Beach und The Entrance nördlich von Sydney an Australiens Südostküste berichteten. Demnach wurden auch Baumaterial sowie medizinische Gegenstände und andere Dinge angeschwemmt. All diese Gegenstände hätten auf der Frachtliste des Schiffs „APL England“ gestanden, das die Container verloren habe, teilte Amsa weiter mit.

Es werde gerade geprüft, ob der Frachter sicher in den Hafen von Brisbane gebracht werden könne. Er war auf dem Weg von China nach Melbourne, als die raue See ihn zur Rückkehr Richtung Brisbane zwang. Mitarbeiter der Marine gingen nahe Port Cartwright im Bundesstaat Queensland an Bord, um die Lage zu inspizieren, nachdem sich die Container gelöst hatten.