Gesellschaft

Omikron
Neue Variante

Omikron: Vier Verdachtsfälle in Wien

Die Bundeshauptstadt Wien hat am Mittwoch die ersten vier Verdachtsfälle der Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) gemeldet. Das ergaben PCR-Analysen, die Detail-Sequenzierungen waren vorerst noch ausständig. Die drei Männer und eine Frau sind laut Sonja Ficht, Sprecherin des Gesundheitsdienstes (MA 15), alle aus Südafrika zurückgekehrt. Sie waren über Simbabwe und Mosambik zurückgeflogen.

Coronavirus

Weniger positive PCR-Tests und mehr Schüler an Schulen

An den Schulen ist die Zahl der positiven PCR-Tests im Vergleich zur Vorwoche erneut gesunken. Am Montag und Dienstag wurden (ohne Wien) laut Bildungsministerium 1.275 positive PCR-Tests registriert. 18 Schulen und 720 Klassen sind geschlossen. Zum Vergleich: Am Mittwoch der Vorwoche wurden rund 2.300 positive Tests vermeldet, damals waren 19 Schulen und 492 Klassen in Quarantäne. Mittlerweile sind auch wieder mehr Schüler an den Schulen.

Impfung
Corona-Impfung

November bisher zweitstärkster Impfmonat

Der November war der zweistärkste Monat seit Beginn der Corona-Impfkampagne. Im November wurden fast 2,4 Millionen Impfungen durchgeführt, mehr waren es nur im Juni mit 2,6 Millionen. Anders als im ersten Halbjahr bestimmen derzeit aber die Booster-Impfungen das Geschehen: in den Daten des Gesundheitsministeriums scheinen für November 1,6 Millionen Drittimpfungen auf. Immerhin knapp 427.000 Menschen haben sich aber auch erstmals gegen das Coronavirus impfen lassen.

Coronavirus Klima Klimaschutz
Coronakrise

Wie lange noch von der Pandemie zur Endemie?

Rund zwei Jahre sind vergangen seit den ersten Berichten über eine mysteriöse Lungenkrankheit in der chinesischen Metropole Wuhan. Mittlerweile stecken Österreich und viele andere Länder in der vierten Corona-Welle - der bisher schlimmsten, gemessen an der Zahl der Infizierten. Und Experten halten noch immer so viele Menschen für empfänglich, dass das Virus weitere Wellen befeuern könnte. Hört das denn nie auf?

Corona-Mutation

Omikron: Schottische Fälle auf einzelne Veranstaltung zurückzuführen

Die neun bisher nachgewiesenen Fälle der Omikron-Variante in Schottland sind nach Angaben der Regierung alle auf eine einzelne private Veranstaltung zurückzuführen. Diese habe am 20. November stattgefunden, teilte Regierungschefin Nicola Sturgeon am Dienstag mit. Man rechne im Laufe der weiteren Nachverfolgung von Kontakten mit weiteren damit in Verbindung stehenden Fällen.

Holzknecht Tor Altes AKH Hof 7
Medizinhistorische Streifzüge – Folge 10

Zur „Erhaltung der Menschheit“

Wo befand sich der ehemalige Eingang des 1784 gegründeten Wiener Gebär- und Findelhauses, was machte diese Einrichtung so besonders und welche Verbindung gibt es dabei zu Guido Holzknecht, dem Pionier der Radiologie? Regelmäßig begibt sich Hans-Peter Petutschnig bei medinlive auf eine Zeitreise zu den Spuren der alten Wiener Medizin. Dabei gibt es viel zu entdecken, längst Vergangenes, mitunter Skurriles, Schockierendes oder auch Prägendes, oft gut verborgen unter baulichen Veränderungen der letzten Jahrhunderte. In dieser Folge: Ein Spaziergang zum Hof 7 des alten AKH.

Corona-Krise

Impfpflicht - 150 Pflichtschullehrer in Vorarlberg wollen kündigen

In Vorarlberg wollen angeblich 150 Pflichtschullehrer ihre Arbeit aufgeben, sollte die Corona-Impfpflicht eingeführt werden. Das wird in einem anonymen Schreiben angekündigt, das die Redaktionen in Vorarlberg erhalten haben und von der Lehrergewerkschaft als echt bewertet wird. In dem Brief fordern die Verfasser Landeshauptmann Markus Wallner und Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink (beide ÖVP) auf, „sich mit aller Entschiedenheit für eine freie Impfentscheidung einzusetzen“.

Corona-Krise

Armutsbetroffene kämpften im Lockdown mit psychischen Problemen

Armutsbetroffene haben bei dem zweiten und dritten Lockdown in Österreich vermehrt mit psychischen Problem zu kämpfen gehabt. Depression, Gleichgültigkeit, Einsamkeit, Existenzangst bestimmten das Stimmungsbild bei einer neuerlichen Befragung der Armutskonferenz. „Es zeigt sich, wie wichtig ein existenzsicherndes und gutes Arbeitslosengeld ist, wie massiv sich beengtes Wohnen auf Bildung und Gesundheit der Kinder auswirkt“, so Sozialexperte Martin Schenk.

Corona-Krise

Corona-Krise - Kindern fehlten vor allem soziale Kontakte

80 Prozent aller Schüler hatten aufgrund der Corona-Pandemie nach eigener Angabe im vergangenen Schuljahr mit Herausforderungen zu kämpfen. Am meisten litten sie dabei unter fehlenden sozialen Kontakten (60 Prozent), zeigt eine Studie des Wiener Nachhilfe-Start-ups GoStudent in sieben europäischen Ländern. Es folgten Konzentrationsschwierigkeiten aufgrund der Online-Lernumgebung (36 Prozent) sowie Probleme, beim Online-Unterricht die Thematik zu verstehen (26 Prozent).

Coronavirus

Ein Fünftel weniger Spitalsaufenthalte im Pandemiejahr 2020

Das Coronavirus hat dazu geführt, dass im Vorjahr ein Fünftel weniger Patientinnen und Patienten im Spital behandelt worden sind. Um fast elf Prozent ging etwa die stationäre Versorgung von Krebserkrankungen im zurück, um 15 Prozent die von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stellte die Statistik Austria bei der Analyse der Spitalsentlassungen im Vergleich zu 2019 fest. Sechs Prozent mehr verstarben im Spital.

Neue Variante

Rund 170 Österreicher derzeit auf Reisen im südlichen Afrika

Etwa 170 Österreicher und Österreicherinnen sind nach Angaben des Außenministeriums derzeit als Reisende in jenen sieben südlichen, afrikanischen Ländern registriert, für die ab Mittwoch grundsätzlich ein Einreisestopp gilt. Alle Registrierten würden nunmehr SMS und Email erhalten, mit der Aufforderung sich zu melden, wenn sie Hilfe bräuchten, sagte eine Sprecherin von Außenminister Michael Linhart am Freitag gegenüber der APA.

Corona-Impfung

WHO: Eine halbe Million Menschen in Europa durch Vakzine gerettet

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die Corona-Impfungen allein in Europa mindestens einer halben Million Menschen das Leben gerettet haben. Das in Kopenhagen ansässige Europa-Büro der WHO veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht, wonach allein in der Altersgruppe über 60 in rund 30 europäischen Ländern seit Beginn der Impfkampagne insgesamt 470.000 Menschenleben gerettet wurden.

Coronavirus

Mehrheit der Deutschen für härtere Maßnahmen

Eine knappe Mehrheit der Wahlberechtigten in Deutschland wünscht sich einer Umfrage zufolge strengere Corona-Maßnahmen. Laut dem neuen ZDF-“Politbarometer“ finden 52 Prozent, dass die Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie härter ausfallen müssten. Dagegen halten 15 Prozent die aktuell geltenden Maßnahmen für übertrieben, wie aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen hervorgeht. 30 Prozent sagen, dass die Vorgaben so gerade richtig seien.

Welt-Aids-Tag

Coronakrise bremst HIV-Bekämpfung weltweit

Die Coronakrise hat dramatische Auswirkungen auf die Eindämmung des HI-Virus. Das mahnten das UN-Programm UNAIDS, der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, die Deutsche Aidshilfe sowie 100% Life bei einer Pressekonferenz am Freitag an. Aufgrund von Covid-19 seien personelle und finanzielle Ressourcen für HIV umgelenkt, Präventionsprogramme kompromittiert und Lieferketten – einschließlich für überlebenswichtige Medikamente – unterbrochen worden.

Virus Variante Mutation
Coronavirus

Factbox: Die Variante B.1.1.529

Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen hoch ansteckend sein könnte und zudem den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Im Folgenden eine Auflistung des bisherigen Wissenstands.

Coronavirus

12.245 Neuinfektionen und 51 Todesfälle binnen 24 Stunden

Die Zahl der Neuinfektionen in Österreich ist weiterhin hoch. Am Freitag meldeten die Behörden 12.245 neue Fälle und 51 weitere Tote binnen 24 Stunden. In den Krankenhäusern gab es insgesamt ein geringes Plus von drei Patienten auf nunmehr 3.249 Covid-19-Infizierte, die im Spital behandelt werden müssen. Auf Intensivstationen ist die Zahl der Schwerkranken um elf zurückgegangen, noch immer 608 Covid-19-Patienten benötigten am Freitag intensivmedizinische Behandlung.