Gesellschaft

Coronavirus

Astrazeneca will Corona-Impfstoff an neue Virus-Varianten anpassen

Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca will seine monatlichen Covid-19-Impfstoff-Lieferungen kurzfristig mehr als verdoppeln. Bis April wolle AstraZeneca mehr als 200 Millionen Dosen pro Monat ausliefern, kündigte Vorstandschef Pascal Soriot am Donnerstag an. Zudem kündigte man nach den jüngsten Rückschlägen in Südafrika an, sich auf die Weiterentwicklung des Vakzins zu konzentrieren. Ziel sei es, in sechs bis neun Monaten mit der Massenproduktion des angepassten Impfstoffs zu beginnen.

Deutscher Chemiekonzern

Evonik baut Lipidproduktion für Corona-Impfstoff aus

Der Essener Chemiekonzern Evonik baut seine Produktion von Lipiden aus, die der Hersteller BioNTech für seinen Covid-19-Impfstoff benötigt. Evonik werde kurzfristig in die Lipidherstellung an seinen Standorten Hanau und Dossenheim investieren, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Coronavirus

Söder fordert Einstufung von Tirol als Mutationsgebiet

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert, dass Tirol und Tschechien von der deutschen Bundesregierung zu „Mutationsgebieten“ erklärt werden. In diesem Falle würden Grenzkontrollen zu beiden Ländern eingerichtet, sagte Söder am Donnerstag in München. Einreisen dürfe dann nur, wer einen negativen Corona-Test vorlegen kann. Alle anderen würden zurückgewiesen. Der Tiroler WK-Präsident Christoph Walser kritisierte daraufhin Söders Angriffe als „entbehrlich und unanständig“.

Bilanz

Pharmakonzern AstraZeneca steigerte 2020 Gewinn deutlich

Der Pharmakonzern AstraZeneca will nach einem Umsatz- und Gewinnplus im vergangenen Jahr auch 2021 weiter zulegen. Schub erhoffen sich die Briten weiter von neuen Arzneien und durch die geplante Übernahme des US-Wettbewerbers Alexion. Wegen der weiter grassierenden Coronapandemie gehe der Konzern aber mit „gewisser Vorsicht“ in das neue Jahr, betonte Finanzchef Marc Dunoyer am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Cambridge.

Corona-Impfung

Erste Dosen von AstraZeneca in Oberösterreich verimpft

In Oberösterreich sind am Donnerstag die ersten Dosen des Vakzine von AstraZeneca verimpft worden. Vor allem Personal im Gesundheitsbereich sowie Mitarbeiter in Krankenhäusern, Ordinationspersonal und Rettungskräfte erhalten diesen Impfstoff. Geplant ist, dass im Februar mehr als 29.000 Dosen gespritzt werden.

WHO:

Weitere Ebola-Todesopfer in Demokratischer Republik Kongo

Mehrere Monate nach dem Ende des Ebola-Ausbruchs sind in der Demokratischen Republik Kongo in dieser Woche wieder zwei Menschen an dem gefährlichen Virus gestorben. Eine 60-jährige Frau sei im Osten des zentralafrikanischen Landes am Mittwoch den Folgen einer Ansteckung erlegen, teilten das Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag mit.

Coronavirus

Jennersdorfer Amtsärztin nach Anti-Corona-Demo entlassen

Die Amtsärztin der Bezirkshautmannschaft Jennersdorf, die bei einer Anti-Corona-Demo gesprochen hatte, ist nach einer bereits erfolgten Dienstfreistellung durch das Land nun laut FPÖ entlassen worden. Die Freiheitlichen kritisierten diese „unverhältnismäßige Maßnahme“ am Donnerstag und forderte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) auf, die Entlassung rückgängig zu machen.

Coronavirus

Corona-Ampel - Tirol unter den Wochengewinnern

Auch wenn es angesichts der vermutlich ansteckenderen südafrikanischen Corona-Variante paradox klingt, Tirol, Österreichs Hotspot für diese Mutation, gehört zu den Wochen-Gewinnern beim Rückgang der Infektionszahlen. Laut dem Arbeitsdokument der heute tagenden Ampel-Kommission ist die Fallinzidenz pro 100.000 Einwohnern in der vergangenen Woche um knapp 18 Prozent zurückgegangen. Nimmt man die 14-Tages-Inzidenz her liegt man mit minus 15 Prozent nur hinter Salzburg.

Corona-Impfung

Ungarn plant Einführung eines Corona-Immunpasses

Ungarns Regierung plant die Einführung eines Corona-Immunpasses. Einen solchen bekämen Bürger ausgestellt, die gegen Covid-19 geimpft seien oder nachweislich eine Ansteckung mit dem Coronavirus überstanden hätten, erklärte Kanzleramtsminister Gergely Gulyas am Donnerstag. Welche Vorteile die Inhaber eines solchen Passes haben werden, sei aber noch nicht festgelegt.

Vogelgrippe

Weitere positive Geflügelpest-Fälle bei Wildvögeln bestätigt

Nach dem ersten bestätigten Fall von Geflügelpest (Vogelgrippe) bei einem am 4. Februar verendet aufgefundenen Schwan in Niederösterreich gab es nun weitere bestätigte Fäller: ein Schwan in Wien (H5N8) und zwei Schwäne in der Südsteiermark (H5N5).

Corona-Pandemie

WHO: Europa trotz sinkender Corona-Zahlen immer noch "anfällig"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in vielen Staaten Europas vor einem „falschen Gefühl der Sicherheit“ gewarnt. Die zunehmende Ausbreitung ansteckenderer Varianten des Virus dürfe nicht aus dem Blick geraten, sagte WHO-Europadirektor Hans Kluge am Donnerstag in Kopenhagen. Derzeit bleibe „die überwältigende Mehrheit der europäischen Staaten weiterhin anfällig“. Es sei nur ein kleiner Schritt „zwischen der Hoffnung auf das Impfen und einem falschen Gefühl der Sicherheit“.

Luftfahrt

Corona und Klimaschutz kippen Flughafenausbau in Paris

Coronakrise und Klimaschutz haben die Pläne zum Ausbau des Flughafens Paris Charles de Gaulle zunichtegemacht. Die Regierung habe die Flughafengesellschaft aufgefordert, „das obsolete und nicht länger in Einklang mit der Umweltpolitik stehende Projekt aufzugeben“, sagte die Ministerin für Ökologischen Umbau, Barbara Pompii, am Donnerstag der Zeitung „Le Monde“.

Coronavirus

336 Tote und 12.956 Neuinfizierte in 24 Stunden in Italien

In Italien ist die Zahl der Menschen, die an einem Tag mit oder am Coronavirus gestorben sind, wieder gesunken. Am Mittwoch wurden innerhalb von 24 Stunden 336 Todesopfer gezählt, nachdem es am Vortag 422 gewesen waren. Die Zahl der Neuinfektionen stieg von 10.630 auf 12.956, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 92.338 Menschen ums Leben.

Mutante

Erste Fälle der britischen Variante des Coronavirus in Kroatien entdeckt

In Kroatien sind die ersten Fälle von Infektionen mit der britischen Variante des Coronavirus entdeckt worden. Wie das Gesundheitsministerium in Zagreb am Mittwoch mitteilte, war unter den Erkrankten ein Kind im Alter von dreieinhalb Jahren. Eigentlich wollte die Regierung in Zagreb am Mittwoch darüber beraten, ob der wegen der Corona-Pandemie verhängte Lockdown gelockert werden könnte. Gedacht war zum Beispiel an eine Öffnung der Cafés und Restaurants.

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Coronavirus

Weniger Infizierte in Tirol, beste Sieben-Tage-Inzidenz

In Tirol gibt es ungeachtet der Debatte rund um die Südafrika-Mutante weiter rückläufige Neuinfektions-Zahlen. Mit Stand Mittwochmittag waren im Bundesland 1.088 Menschen mit dem Virus infiziert - um 30 weniger als am Tag zuvor. In den vergangenen 24 Stunden kamen 98 neue positive Testergebnisse hinzu, gleichzeitig waren aber auch 126 weitere Menschen vom Virus genesen. Zudem wies Tirol laut AGES vorerst mit 80,1 die beste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer auf.

Mutante

Britische Mutation bisher über fast 100 Länder verteilt

Die britische Coronavirus-Mutation ist bisher in mindestens 86 Ländern angekommen. Die Variante B.1.1.7. verteilt sich auf alle Kontinente, ist aber in Afrika noch selten nachgewiesen, zeigen Daten der WHO. Die südafrikanische Mutation B.1.351, die in ersten Tests eine teilweise geringere Wirksamkeit von Impfstoffen zeigte, wurde in 44 Staaten bestätigt, die brasilianische B.1.1.28 in 15 - beide vor allem auch in Westeuropa, die brasilianische aber noch nicht in Österreich.