Gesellschaft

Coronavirus

Zum Teil sehr hoher Anteil der Brit-Mutante in Tschechien

Die britische Coronavirus-Variante breitet sich weiter in Tschechien aus. Neue Untersuchungen haben jedoch extreme regionale Unterschiede aufgezeigt, wie die staatliche Gesundheitsbehörde SZU am Mittwoch bekannt gab. Demnach lag der Anteil der ansteckenderen Variante etwa im Bezirk Trutnov (Trautenau) im Dreiländereck zu Polen und Deutschland bereits bei rund 60 Prozent der sequenzierten Proben. In Prag lag der Anteil der britischen Mutante aber bei weniger als zehn Prozent.

Coronavirus

Jeder Sechste schätzt Virus nicht schlimmer als Grippe ein

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie ist in Österreich noch immer jeder Sechste der Meinung, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als eine saisonale Grippe. Das zeigt eine Befragung von Mitte Jänner im Rahmen des „Austrian Corona Panel Projects“ (ACPP) der Universität Wien. Unter FPÖ-Wählern wird die Aussage „Das Coronavirus ist gefährlicher als die normale Grippe“ sogar von einem Drittel (eher) abgelehnt, in Tirol tut das etwa jeder Vierte.

Coronavirus

Kinder in Deutschland laut Studie zunehmend durch Pandemie und Lockdown belastet

Kinder in Deutschland werden laut einer neuen Umfrage des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durch Pandemie und Lockdowns zunehmend belastet. Ein Drittel von ihnen zeige auch etwa ein Jahr nach Ausbruch der Krise weiterhin „psychische Auffälligkeiten“, teilte das UKE am Mittwoch unter Verweis auf eine von eigenen Experten initiierte Befragung von Kindern und Eltern mit. Verstärkt seien Sorgen, Ängste, depressive und psychosomatische Symptome zu beobachten.

Corona-Impfung

„Zweitstich" für niedergelassene Ärztinnen, Ärzte und Gesundheitspersonal

Teamwork lautete die Devise, damit vergangenes Wochenende auch der zweite Durchgang der Corona-Impfung reibungslos über die Bühne gehen konnte. Über 12.300 Personen des Wiener Gesundheitspersonals im niedergelassenene Bereich wurde der „Zweitstich“ verabreicht, zusätzlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege- und Rettungsdienste. Die Stadt Wien stellte die dafür nötigen Impfdosen zur Verfügung, die vom Ärztefunkdienst verimpft wurden.

Coronavirus

Schweiz: Mutationen nehmen exponentiell zu

Die getroffenen Maßnahmen zeigen in der Schweiz zwar Wirkung und die Coronavirus-Fallzahlen gehen weiter zurück. Doch das exponentielle Wachstum der neuen Varianten hat sich damit bisher nicht reduzieren lassen, und es ist noch eine weitere Variante aufgetaucht. Trotzdem fordert der Schweizerische Gewerbeverband ein baldiges Ende des Lockdowns.

Coronavirus

New York plant weitere Lockerungen

In der Millionenmetropole New York soll es in der Corona-Pandemie weitere Lockerungen geben. Ab Freitag dürften Restaurants, Bars und Cafés ihre Innenräume eingeschränkt wieder öffnen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit. Der von den Feiertagen rund um den Jahreswechsel angetriebene Anstieg der Neuinfektionen sei vorbei. Zudem sollen Ende des Monats auch die Klassenstufen sechs bis acht wieder Präsenzunterricht bekommen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit.

Justiz

Verfahren gegen Linzer Arzt eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Linz hat die Ermittlungen gegen einen ehemaligen Oberarzt des Linzer Kepler Uniklinikums, der während einer noch laufenden Operation das Haus in Richtung seiner Privatordination verlassen hatte, eingestellt.

Spitalsfehler

83-Jährige im Uniklinikum Tulln fälschlicherweise für tot erklärt

Im Universitätsklinikum Tulln ist eine 83 Jahre alte Frau fälschlicherweise für tot erklärt worden. Grund war eine Patientenverwechslung, wie das Krankenhaus am Donnerstagnachmittag in einer schriftlichen Stellungnahme mitteilte. Einem Onlinebericht der „NÖN“ („Niederösterreichische Nachrichten“) zufolge war die Familie der vermeintlich Verstorbenen am Sonntag informiert worden, die Parte wurde bereits gedruckt.

Coronavirus

Bereits mehr als 450.000 Tote in den USA

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits mehr als 450.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Mittwoch (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins Universität in Baltimore hervor. Allein seit Beginn dieses Jahres waren bereits mehr als 100.000 Todesfälle zu beklagen. Der Universität zufolge gibt es in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, inzwischen mehr als 26,5 Millionen bestätigte Infektionen.

Coronavirus

Tschechien: Mehr als eine Million Corona-Fälle seit Pandemiebeginn

In Tschechien hat die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Corona-Infektionen die Schwelle von einer Million überschritten. Das entspricht fast jedem zehnten Einwohner. Innerhalb von 24 Stunden kamen 9057 neue Fälle hinzu, wie am Mittwoch aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Prag hervorging. Insgesamt starben bislang 16 683 Menschen, die nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert waren. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

Coronavirus

Neuinfektionen in Österreich erneut bei über 1.500

Wenn nächste Woche der dritte harte Lockdown in Österreich gelockert wird, wird die Sieben-Tages-Inzidenz die von der Bundesregierung als Idealwert anvisierten 50 kaum erreicht haben: Sie ist am Donnerstag wieder gestiegen und liegt nun bei 107,5. Die Neuinfektionszahlen in Österreich bewegen sich mit 1.518 ebenfalls in die falsche Richtung. Positiv ist hingegen der Rückgang der Covid-19-Erkrankten in den Spitälern, der um 55 Personen auf 1.638 gesunken ist.

Krebs
Weltkrebstag

WHO Europa: Katastrophale Pandemie-Auswirkungen auf Kampf gegen Krebs

Die Coronavirus-Pandemie schlägt sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dramatisch auf die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen in Europa nieder. „Die Auswirkungen der Pandemie auf Krebs in der Region sind nichts weniger als katastrophal“, erklärte der Direktor des WHO-Regionalbüros Europa, Hans Kluge, am Weltkrebstag am Donnerstag. Während des Kampfes gegen Covid-19 sei es bisher überaus herausfordernd gewesen, den Fortbestand der Krebsbehandlung zu gewährleisten. „Durch die Pandemie braut sich eine Krise nichtübertragbarer Krankheiten, einschließlich Krebs, zusammen.“

Coronavirus

Covid-Medizin und -Impfung im Internet ausnahmslos gefälscht

Experten warnen vor Medikamenten zur Behandlung oder Vorbeugung von Covid-19 aus dem Internet. „Diese können nur gefälschte und niemals echte, geprüfte Medikamente sein. Denn die Arzneimittel, mit denen eine Covid-19-Erkrankung behandelt wird, werden ausnahmslos in den Krankenhäusern angewendet. Die Impfstoffe zur Vorbeugung einer Covid-19-Erkrankung wiederum sind nicht am freien Markt erhältlich“, betonte Alexander Herzog vom Verband der pharmazeutischen Industrie (Pharmig).

Glyphosat-Verfahren

Bayer erzielte Einigung mit US-Klägern

Bayer hat sich bei einem entscheidenden Teil seines milliardenschweren Glyphosat-Vergleichs mit US-Klägern auf einen Kompromiss geeinigt. Der Agrarkonzern verkündete am Mittwoch einen Durchbruch in den Verhandlungen um den Umgang mit künftigen Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup.

Coronakrise

Schönheits-OPs in Pandemie gefragter

Die Nachfrage nach Schönheitsoperationen ist nach Einschätzung von ästhetisch-plastischen Chirurgen in der Corona-Krise gestiegen. Vor allem die Zahl minimalinvasiver und nichtinvasiver Behandlungen nahm demnach zu, am populärsten seien Botox- und Hyaluronanwendungen. „Lidstraffungen erleben durch Corona einen Boom“, sagt etwa ein Chirurg der größten Fachgesellschaft für Ästhetische Chirurgie in Deutschland.

Coronavirus

Großbritannien: Mehr als zehn Millionen Erstimpfungen verabreicht

In Großbritannien haben inzwischen mehr als zehn Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch mit. Das Vereinigte Königreich liegt damit weit vor allen anderen Ländern in Europa. Schätzungsweise mehr als 15 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Coronavirus-Infektion durchgemacht.