8.651 Neuinfektionen und 44 Todesfälle

Die derzeitige Corona-Welle in Österreich flacht weiter ab. Am Dienstag meldeten die Ministerien mit 8.651 Neuinfektionen zwar um 618 mehr Fälle als am Montag, zu Wochenbeginn sind die Fallzahlen jedoch immer am niedrigsten. Außerdem wurde die Vier-Millionen-Schwelle an Infektionen seit Pandemiebeginn überschritten. In den Spitälern müssen weniger Covid-19-Patient:innen versorgt werden. Sehr hoch war die Zahl der Toten, 44 Fälle wurden seit Montag registriert.

red/Agenturen

Vor genau 777 Tagen - am 25. Februar 2020 - sind in Österreich die ersten Corona-Fälle nachgewiesen worden. Zwei Jahre, ein Monate und 18 Tage später sind es exakt 4.004.069 bestätigte Fälle. Darunter waren auch 305.921 Reinfektionen (Datenstand 8. April). Als genesen gelten 3.819.328 Menschen.

Weniger als 10.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden hat es im heurigen Jahr erst zehn Mal gegeben - von 1. bis 8. Jänner waren die Fallzahlen vierstellig sowie am gestrigen Montag und heutigen Dienstag. Die Neuinfektionen sind jedoch bei deutlich weniger Tests als noch im März festgestellt worden, mit April wurde bekanntlich die Teststrategie insofern verändert, dass nunmehr nicht mehr unbegrenzt getestet werden kann.

Welle flacht weiter ab

Die 8.651 Neuinfektionen liegen unter dem Schnitt der vergangenen Tage, der betrug am Dienstag 13.066. In der abgelaufenen Woche infizierten sich 91.463 Menschen nachweislich mit SARS-CoV-2. Nunmehr gibt es in Österreich 168.545 laborbestätigte aktive Fälle, um 10.692 weniger als am Tag zuvor. Vor zwei Wochen waren es mit 382.899 noch mehr als doppelt so viele aktiv positive Menschen gewesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 1.018,5 Fälle pro 100.000 Einwohner ab.

Anhaltend hoch ist in Österreich die Zahl der Todesopfer. In der vergangenen Woche starben 225 Infizierte. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 16.286 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 181,4 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Im Krankenhaus mussten am Dienstag österreichweit 2.487 Infizierte behandelt werden, um zehn weniger als am Montag. 192 davon werden auf Intensivstationen betreut. Das sind um 14 Schwerkranke weniger als am Montag. Innerhalb der vergangenen Woche ist die Zahl der Covid-19-Intensivpatient:innen um 32 zurückgegangen.

Weniger Tests, weniger Impfungen

Weiter rückläufig ist auch die Zahl der Corona-Tests. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden nur 202.500 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren lediglich 122.717 aussagekräftige PCR-Tests, sieben Prozent fielen positiv aus. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich 249.641 PCR-Analysen durchgeführt, die Positivrate lag bei 5,2 Prozent.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Niederösterreich mit 1.288,4, gefolgt von Wien mit 1.204,2, dem Burgenland mit 1.119,5 und Vorarlberg mit 1.012,9. Dahinter reihen sich Oberösterreich (997,6), die Steiermark (805), Kärnten (798,9), Salzburg (783,9) und Tirol (639,2).

Österreichweit 2.162 Impfungen sind am Montag durchgeführt worden. Davon waren nur 108 Erststiche. In den vergangenen sieben Tagen waren es in Summe lediglich 1.068 Erstimpfungen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.818.703 Personen zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.178.267 Menschen und somit 68,8 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

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