Coronavirus

Erleichterte oö. Maskenpflicht: Verhalten wenig anders

Mit der erleichterten Maskenpflicht in Oberösterreich - die Bundesregelung ersetzt die seit 9. Juli geltenden strengeren Vorschriften des Landes - ist das Verhalten der Menschen vorerst nur wenig anders geworden. Das ergab ein APA-Lokalaugenschein in der belebten Linzer Innenstadt am Freitag, dem ersten Geltungstag.

red/Agenturen

Die überwiegende Zahl der Kunden in Kleider-, Parfumerie- und Schuhgeschäften trug einen Mund-Nasenschutz. Auch in ein Sportgeschäft, an dessen Eingang auf dem Plakat zu den Corona-Verhaltensregeln wie Abstand und richtiges Niesen extra das Symbol für die Maske überklebt worden war, kamen die Menschen mit bedecktem Gesicht. In einem Wäschegeschäft an der Einkaufsmeile in der Landstraße wurden sie sogar von den Schaufensterpuppen getragen. Es gab aber auch schon einige wenige Einkäufer „oben ohne“.

In Oberösterreich fiel mit Freitag die generelle Maskenpflicht zugunsten der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes nur mehr an bestimmten Orten. Dazu gehören u.a. der Lebensmitteleinzelhandel, Banken, Postfilialen, Tankstellen, Öffis, Apotheken, Krankenhäuser und Pflegeheime. Auch bei Dienstleistungen und bei Demonstrationen, wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann, sowie in den Amtsgebäuden der oö. Landesverwaltung in Zonen mit hoher Kundenfrequenz muss Maske getragen werden.

Angesichts zuletzt immer häufiger zu sehender kleiner Faceshields, die nur die untere Gesichtshälfte bedecken, hieß es vom Krisenstab des Landes, diese würden zwar der gültigen Verordnung entsprechen, seien jedoch aus epidemiologischer Sicht sehr kritisch zu sehen. Der Schutz durch ein Klarsichtvisier sei jenem durch eine Maske nicht gleichzusetzen.

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