Personalmangel

Firma soll Kärntner Spitalspflege-Bedarf objektiv feststellen

Die Personalvertretung in den Kärntner Landesspitälern beklagt Personalmangel und Überlastung. Kabeg-Zentralbetriebsratsobmann Ronald Rabitsch spricht in einer Aussendung von „Pflegenotstand“. Nun soll ein Unternehmen den Bedarf an Pflegekräften in den Kabeg-Krankenhäusern objektiv feststellen. Ein Erster Befund für den stationären Bereich soll in einem Jahr vorliegen, so Rabitsch.

red/Agenturen

Es seien in den vergangenen Jahren zwar 100 Dienstposten, die in einem Pflegepaket ausverhandelt wurden, hinzugekommen. Mit diesen seien aber Leistungen ausgeweitet worden, statt das Personal zu entlasten, wie es vereinbart gewesen wäre. Dienstzeiten seien ausgeweitet worden, um die Wartezeiten für die Patienten zu verkürzen.

Die Corona-Pandemie verschärfe den Personalmangel. „Die Kollegenschaft ist massiv Pandemie-müde, sehr viele suchen den Kontakt zur Arbeitnehmervertretung“, sagte Rabitsch.