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Corona-Verordnungen

Grafenegg führt Indoor-Maskenpflicht wieder ein

Im niederösterreichischen Grafenegg müssen Besucher ab Samstag bei Veranstaltungen in Innenräumen wieder eine Maske tragen. „Die aktuelle Entwicklung der Pandemie veranlasst Grafenegg dazu, in enger Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion NÖ die nächste Stufe des Präventionskonzepts in Kraft treten zu lassen und damit die FFP2-Maskenpflicht bei Konzerten in allen Indoor-Räumen wieder einzuführen“, wurde am Mittwoch in einer Aussendung mitgeteilt. Auch am Wiener Popfest ist die Maske im Inneren Pflicht.

red/Agenturen

Davon betroffen seien in erster Linie die Matineen, Preludes und Late Night Sessions in der Reitschule sowie im Auditorium. „Besucher sind jedoch angehalten, auch zu den draußen am Wolkenturm oder im Schlosshof geplanten Konzerten die FFP2-Maske mitzuführen, da bei Schlechtwetter kurzfristig ein Wechsel ins Auditorium bzw. in die Reitschule notwendig sein kann“, wurde mitgeteilt. Zuletzt mussten Konzerte der Grafenegg Academy aufgrund der Corona-Infektion einer Musikerin abgesagt werden.

Auch am Wiener Popfest Maskenpflicht in Innen-Location

In Wien startet morgen, Donnerstag, in der Ausweichlocation Arena das 12. Popfest. Die meisten Konzerte werden auf der großen Open-Air-Bühne stattfinden. Doch auch die kleine Halle wird bespielt. Dort gilt nun jedenfalls ebenso Maskenpflicht, wie ein Sprecher der APA bestätigte. Zwar sieht die Verordnung des Bundes vor, dass ab morgen auf den Schutz weitgehend verzichtet werden darf, Wien geht jedoch einen strengeren Weg.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat gestern, Dienstag, verkündet, dass die Maske im gesamten Einzelhandel und auch bei Indoor-Kulturveranstaltungen in Wien sehr wohl noch zu tragen ist. Damit müssen auch Popfestbesucher Mund und Nase bedecken, wenn sie in die Halle kommen. Im Freien ist dies nicht nötig, wurde betont. Kontrolliert wird die Einhaltung durch das Security-Team der Arena.

Für das Popfest wurden umfangreiche Corona-Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet. Auch der Wechsel vom frei zugänglichen Karlsplatz - der meist durch eine Reihe von kleineren Auftrittsorten ergänzt wurde - gehört zum Konzept. Denn der Eintritt in die Arena kann lückenlos kontrolliert werden. Lediglich am Sonntag wird in der Karlskirche und einem kleineren Open-Air-Bereich am Karlsplatz musiziert.

Bei erreichter Maximalkapazität: kein Zutritt mehr

In der Arena werden mehrere Schleusen eingerichtet. Ist die erlaubte Maximalkapazität von 3.000 Personen erreicht, ist kein Zutritt mehr möglich. Die Konzerte können wie üblich bei freiem Eintritt besucht werden. Der Einlass erfolgt nach dem Motto „First come, first serve“. Nötig ist ein 3-G-Nachweis, beim Eintritt wird auch eine Registrierung durchgeführt.

Insgesamt sind an die 40 heimische Acts bis Sonntag angekündigt. Für das Line-up zeichnen das kuratierende Duo Esra Özmen (EsRap) und Herwig Zamernik (Fuzzman) verantwortlich. Zum einen wird dabei die Rapszene im Mittelpunkt stehen - mit Eli Preiss, Slav, T-Ser oder Localhero Yugo, der sich inzwischen nicht mehr Jugo Ürdens nennt. In Sachen Pop gehören Attwenger, Mavi Phoenix, Buntspecht, Elektro Guzzi, Pauls Jets oder Alicia Edelweiss zu den bekannteste Proponenten.