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Corona-Impfung

Impfbusse fahren neun niederösterreichische Kasernen an

Impfbusse fahren in Niederösterreich neun Kasernen an und bieten die Möglichkeit, sich die erste, zweite oder dritte Corona-Teilimpfung zu holen. Etwa 1.800 Soldatinnen, Soldaten und zivile Bedienstete des Bundesheeres hätten sich freiwillig für den Stich gemeldet und würden im Laufe des Dezember geimpft, teilte das Militärkommando mit. Der Auftakt fand am Dienstag in der Hesser-Kaserne in St. Pölten statt.

red/Agenturen

„Die Impfung ist ein wesentlicher Beitrag zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft“, betonte der niederösterreichische Militärkommandant, Brigadier Martin Jawurek. Ohne das Bundesheer wäre die Impfkampagne im Land nicht so erfolgreich angelaufen, „so dass bereits im Mai alle Impfwilligen ihren Termin buchen konnten“, erinnerte Impfkoordinator Christof Constantin Chwojka von Notruf NÖ. „Mit dieser Impfaktion können wir einen Dank zurückgeben.“

Der Großteil der 1.800 Bundesheer-Angehörigen hat sich laut dem Militärkommando für die dritte Teilimpfung gemeldet. Die neun Kasernen werden bis 17. Dezember durch die Impfbusse angesteuert. Bei Bedarf können auch im Jänner 2022 noch Termine organisiert werden.

114 Intensivpatienten in Niederösterreich

114 Corona-Intensivpatienten sind am Dienstag in niederösterreichischen Krankenhäusern behandelt worden. Das waren um fünf mehr als am Vortag. Damit wurde die „systemkritische Auslastungsgrenze“ von 33 Prozent der Gesamtkapazitäten erneut überschritten. Gleichzeitig wurden 15 Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. 71 Intensivbetten waren nach Angaben der Landesgesundheitsagentur (LGA) für Covid-Patienten frei. 401 an Corona Erkrankte wurden auf Normalstationen behandelt.