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Corona-Impfung

Land Tirol impft bei Skiweltcup-Opening in Sölden

Das Land Tirol setzt weiterhin in Sachen Corona-Impfung auf dezentrale Impfangebote. So wird etwa beim Skiweltcup-Opening in Sölden von 22. bis 24. Oktober eine Impfstation errichtet, teilte das Land am Mittwoch mit. Außerdem werden weitere Schwerpunkte auf Schulen, Religionsgemeinschaften sowie Traditions- und Sportvereine gelegt. Mittlerweile gelten 61,4 Prozent der Gesamtbevölkerung bzw. 69,6 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab zwölf Jahren in Tirol als vollimmunisiert.

red/Agenturen

„Jährlich strömen tausende Personen zur Weltcup-Eröffnung nach Sölden“, sagte Gesundheitsdirektor Thomas Pollak. Alle Menschen mit österreichischer Sozialversicherung können sich dort impfen lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei „Tiroler Traditions- und Sportvereinen sowie Jugendzentren“, hieß es. Man müsse „gerade jene Menschen, die durch Falschinformationen aus den Sozialen Medien oder Gerüchten verunsichert sind“, aufklären. Außerdem wurden Informationen in unterschiedlichen Sprachen an Arztpraxen, Religionsgemeinschaften und Vereine übermittelt.

Der „Impf-Van“ des Landes wird ab kommender Woche ausgewählte Schulen in Innsbruck und Umgebung anfahren, außerdem wird über nahegelegene Impfmöglichkeiten informiert. „Ein Schwerpunkt des Impf-Vans liegt unter anderem auf Schulen, an denen der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund höher ist als im Durchschnitt. Für uns ist es wesentlich, dass wir auch diese Bevölkerungsgruppe mit Aufklärung und Information zu den Impfangeboten erreichen“, sagte Pollak. Die Impfquote bei den Zwölf- bis 19-Jährigen liegt derzeit bei rund 44,5 Prozent Vollimmunisierungen.