Coronavirus

Peking hob Maskenpflicht im Freien auf

Die Bewohner Pekings müssen nach einer Entscheidung der Behörden im Freien keine Maske mehr tragen. Mit der Aufhebung der Maskenpflicht wurden die Vorschrift im Kampf gegen das Corona-Virus weiter gelockert, nachdem die chinesische Hauptstadt zuvor 13 Tage in Folge keine neuen Infektionen gemeldet hatte.

red/Agenturen

Trotzdem trug ein großer Teil der Menschen am Freitag weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz. Einige Pekinger sagten, dass sie sich damit sicherer fühlten. Anderen betonten, der soziale Druck zum Maskentragen sei immer noch groß.

Die Behörden in Peking hatten Ende April schon einmal die Aufhebung der Maskenpflicht im Freien verfügt. Nach einem neuen Corona-Ausbruch in einem Großmarkt im Süden der Stadt wurde die Lockerung aber rasch wieder zurückgenommen. In ganz China wurden zuletzt fünf Tage in Folge keine neuen lokal übertragenen Fälle mehr gemeldet. Experten sagen, dass der Schlüssel zum Erfolg bei der Bekämpfung der Krankheit die strikte Durchsetzung der lokalen Vorschriften war - einschließlich des Tragens von Masken, der obligatorischen Quarantäne Infizierter und der Teilnahme an Massentests.

Die Behörden meldeten für den 20. August insgesamt 22 importierte Corona-Fälle. Das Land hält die Grenzen für die meisten nicht-chinesischen Bürger geschlossen. Seit Beginn des Ausbruchs der neuartigen Lungenkrankheit, die Ende 2019 erstmals in der Wuhan gemeldet wurde, hat das Land offiziell 84.917 Fälle registriert.