Omikron

Steigende Zahlen: Tunesien führt wieder Ausgangssperre ein

Tunesien hat im Zuge steigender Coronainfektionen erneut eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Diese gelte zunächst ab Donnerstag für zwei Wochen von 22.00 bis 5.00 Uhr, so die Staatsagentur TAP unter Berufung auf das Präsidialamt am Mittwoch. Zudem seien Demonstrationen in diesem Zeitraum verboten. In dem nordafrikanischen Staat mit 11,5 Mio. Einwohnern wurden laut Gesundheitsministerium zuletzt fast 4.900 Neuinfektionen gemeldet, gut ein Viertel aller Tests war positiv.

red/Agenturen

Tunesien wurde bereits im vergangenen Sommer von einer schweren Corona-Welle getroffen. Dank vieler Impfspenden aus dem Ausland bekam das Land die Pandemie im Herbst aber in den Griff. Viele Coronamaßnahmen wie etwa die nächtliche Ausgangssperre wurden wieder abgeschafft. Seit Jänner dieses Jahres steigen die Zahlen vor allem wegen der ansteckenderen Virusvariante Omikron wieder stark an.

Auch der Vatikan verschärft Restriktionen

In Anbetracht der zunehmenden Corona-Infektionen verschärft auch der Vatikan die Anti-Covid-Restriktionen. So wurde eine Verordnung erlassen, die das Tragen der FFP2-Maske „an allen geschlossenen Orten“ vorschreibt und „alle Geschäftsreisen“ aussetzt. Für den Zugang zu den vatikanischen Museen und zu den vatikanischen Gärten gilt die 2G-Pflicht, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

Auch die Teilnehmer an Konferenzen im Vatikan müssen sich an die 2G-Pflicht halten. Lediglich 35 Prozent der Plätze sollen in den Räumlichkeiten besetzt werden. Das Personal des Vatikans, das sich nicht an die 2G-Pflicht hält, kann nicht zum Arbeitsplatz und wird ohne Gehalt vom Dienst suspendiert. Der Vatikan nimmt sich somit an den Anti-Corona-Maßnahmen ein Beispiel, die von der italienischen Regierung beschlossen wurden.