Coronavirus

USA erstmals mit mehr als 2.000 Toten pro Tag

In den USA gibt es inzwischen mehr als eine halbe Million nachgewiesene Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, erstmals sind mehr als 2.000 Menschen an einem Tag gestorben. Das ging am späten Freitagabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Knapp 18.700 Infizierte starben demnach bereits.

red/Agenturen

In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es deutlich mehr bekannte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 als in jedem anderen Staat der Welt. Die Zahlen der einzelnen Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bisher in Spanien. Dort starben demnach rund 33 Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Infektion. In Italien waren es rund 30, in den USA waren es 5 Todesfälle pro 100.000 Einwohner, in Deutschland 3.

Prognosen: Mitte April Höchstwert an Opferzahlen

In den USA sind nunmehr innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) 2.108 Tote. Dabei handelt es sich um den höchsten Anstieg an verzeichneten Toten binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der globalen Pandemie.

Berechnungen hatten für die USA vorhergesagt, dass die Krise Mitte April mit Blick auf die Todeszahlen ihren Höhepunkt erreichen könnte und pro Tag mehr als 2.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 sterben könnten. Insgesamt starben in den USA in Folge der Pandemie bereits rund 18.600 Menschen. Fast eine halbe Million Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, wurden laut der Universität in den Vereinigten Staaten nachgewiesen.