Gesundheitspolitik

Gurgeltest
Coronavirus

Bundesweite Verzögerungen bei „Österreich testet"

In vielen Teilen Österreichs ist am Montagvormittag zu mitunter längeren Verzögerungen bei den Coronatests von „Österreich testet“ gekommen. Ein „Totalausfall“ des Systems, wie die „Kronen Zeitung“ online vermeldete, sei dies aber nicht gewesen, hieß es seitens des Gesundheitsministeriums. Seit Mittag würde das System auch wieder funktionieren. In der Steiermark gab es aber auch nach Mittag noch Probleme.

Impfbus
Corona-Impfung

Booster-Impfungen sorgen für Rekord, Erststiche überschaubar

In Österreich haben sich vorige Woche so viele Menschen gegen Covid-19 impfen lassen wie nie zuvor. Allerdings ist der Rekordwert vor allem auf Auffrischungsimpfungen zurückzuführen. Die Erstimpfungen sind dagegen nach dem starken Anstieg seit Mitte Oktober wieder zurückgegangen. Insgesamt haben sich vorige Woche 653.750 Menschen impfen lassen, davon 107.465 Erststiche. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord aus der zweiten Juni-Woche waren 630.570, davon 293.755 Erstimpfungen.

Corona-Impfpflicht

Gesetzesentwurf muss voraussichtlich im Advent vorliegen

Der Gesetzesentwurf für die ab Februar 2022 vorgesehene Corona-Impfpflicht muss wohl bald, nämlich Anfang Dezember, vorliegen, sofern man eine angemessene Begutachtungsdauer von rund sechs Wochen gewährleisten will. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) erklärte erst am Sonntag, es müsse eine „anständige Begutachtung“ gemacht werden. Am Montag hieß es aus seinem Büro, der Arbeitsprozess sei nun gestartet, Details werden folgen.

Coronaverordnungen

Spitalsmitarbeiterin wegen 2,5G Verweigerung gekündigt

Eine Mitarbeiterin des LKH Hochsteiermark wollte sich nicht an die 2,5G-Regel am Arbeitsplatz halten und hat daher bei der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ um die Kündigung angesucht. Reinhard Marczik, Sprecher der KAGes bestätige den Fall, der sich schon vergangene Woche zugetragen habe, am Montag. Die Frau sei nun auch gekündigt worden, sie habe sich nicht an die Vorgaben des Bundes halten wollen.

MNS
Coronakrise

Rund 70 Prozent der Kinder in der Schule

Rund 70 Prozent der Kinder sind nach vorläufigen Zahlen am ersten Tag des österreichweiten Lockdown in die Schule gekommen. Laut Bildungsministerium besuchten in sieben Bundesländern in etwa drei Viertel der Kinder die Schule, in Salzburg waren es dagegen nur rund 50 Prozent und in Oberösterreich zwischen 60 und 70 Prozent. Tendenziell kamen an den Volksschulen in manchen Bundesländern weniger Kinder, an den Sekundarstufen waren überdurchschnittlich viele Kinder anwesend.

Medikamente

Merck setzt im Pharmageschäft auf fünf neue Wirkstoffe

Der deutsche Merck-Konzern will sich in seiner Pharma-Forschung künftig auf fünf Wirkstoffkandidaten konzentrieren. Die Pipeline an neuen Medikamenten solle voraussichtlich ab 2025 für erhebliches Wachstum sorgen, teilte der Pharma- und Life-Science-Konzern am Montag mit. Im kommenden Jahr sollen alleine elf neue klinische Studien starten, 14 laufende klinische Entwicklungsprogramme hat Merck im gesamten Portfolio.

Coronaimpfung

Kenia führt Impfpflicht ein

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie verschärft Kenia seine Impfregeln und erlaubt vom 21. Dezember an etwa den Zugang zu Behörden, Hotels oder Nationalparks nur noch für nachweislich Geimpfte. Flugbegleiter und Piloten, Busfahrer, Taxifahrer und Fahrer von Motorradtaxis müssen nach den am Sonntag angekündigten neuen Regeln dann nachweislich voll gegen Corona geimpft sein.

Coronavirus

Forderung nach Autonomie für Schulen

Direktoren- und Lehrervertreter wollen die Möglichkeit bekommen, direkt am Schulstandort über das Schließen von Klassen bzw. die Umstellung auf Distance Learning zu entscheiden. Unterdessen zeigen Elternbriefe von Schulen, dass diese etwa mit Schularbeiten in der geplanten Zeit des Lockdown unterschiedlich umgehen - gleichzeitig lassen sie darauf schließen, dass Eltern mit der Entscheidung, ihr Kind in die Schule zu schicken oder nicht, oft überfordert sind.

Coronavirus

Italien diskutiert über 2-G-Regel in Hochinzidenzregionen

Italien diskutiert über die Einführung der 2G-Regelung in Hochinzidenzgebieten. Durch die Einführung eines sogenannten „Super Green Passes“ sollen Nicht-Geimpfte in Regionen mit hohen Ansteckungsraten von Lokalen, Skipisten und Fitnesszentren ausgeschlossen werden. Ein Corona-Schnelltest würde dann nicht mehr für den Zutritt gültig sein, berichteten italienische Medien am Montag.

Corona-Impfung

Corona-Impfung von Kindern ab fünf in Israel beginnt am Dienstag

Die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren gegen das Coronavirus soll in Israel am Dienstag beginnen. „Dies sind spezielle Vakzine für Kinder, sie sind angepasst worden und es ist nur ein Drittel der Dosis, die Erwachsene erhalten“, sagte Regierungschef Naftali Bennett am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem. Millionen Kinder auf der Welt, vor allem in den USA, hätten sie bereits erhalten. „Die Impfstoffe sind sicher und effektiv, sie gewähren die Gesundheit unserer Kinder.“

Corona-Impfung

Slowenien leiht Kroatien Pfizer-Impfstoff

Slowenien leiht Kroatien fast 41.000 Dosen Corona-Impfstoff. Die slowenische Regierung habe auf Anfrage des Nachbarlandes zugestimmt, hieß es am Montag in Ljubljana (Laibach). Kroatien, wo in den letzten Wochen die Nachfrage nach dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer zugenommen hat, soll aber die Leihgabe bis Jahresende zurückerstatten.

Corona-Krise

Entschuldigungen von Bundeskanzler und Gesundheitsminister

Nach Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hat sich auch Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) bei den Österreichern für Fehler im Management der Corona-Pandemie entschuldigt. „Ja, ich möchte mich entschuldigen, und ich glaube, ich muss mich entschuldigen bei jenen Menschen, die alles richtig gemacht haben, die sich geimpft haben, die Maske tragen, die auf Distanz achten und die zur Auffrischung gegangen sind“, sagte Schallenberg in der ZiB2.

Faktencheck

Kein Impfpflicht-Verbot vom Europäischen Gerichtshof

Impfkritiker fürchten sei Monaten die Einführung einer verpflichtenden Corona-Impfung. In dem Kontext kursieren auch einige Falschbehauptungen. So soll etwa vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ein Verbot der Impfpflicht beschlossen worden sein, heißt es in oft geteilten Facebook-Postings. Jede Impfpflicht sei „nun standardmäßig illegal“. Als Beleg dafür wird ein Blog-Artikel angeführt.

Neugeborenes Baby
Corona-Krise

Auf der Geburtenstation in Zeiten der Hochinzidenz

Während in den Spitälern auf vielen Stationen Operationen und geplante Behandlungen abgesagt werden müssen, herrscht auf Geburtenstationen reger Betrieb - allerdings fernab jeden Alltags. „Momentan haben wir im Durchschnitt fast jeden Tag eine positiv getestete Gebärende“, schildert eine Assistenzärztin (Name der Redaktion bekannt) eines oberösterreichischen Krankenhauses im APA-Gespräch.

Impfung Kinder
Corona-Impfung

Wien will bis Jahresende rund 60.000 Kinder immunisieren

Wien will bis Jahresende jedenfalls 60.000 Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren gegen Covid-19 immunisiert haben. Nachdem die ersten 9.400 Slots für Interessierte binnen 48 Stunden vergriffen waren, schaltet die Stadt Wien ab Montag weitere 50.400 Impftermine frei, an denen sich Kinder „off label“ gegen das Coronavirus schützen können. Damit wäre rund die Hälfte der Kinder dieser Altersgruppe immunisiert.

Schild Geschlossen Closed Zugesperrt
Corona-Krise

Österreich ist wieder im Lockdown

Ganz Österreich befindet sich ab Montag wieder im Lockdown - ab Mitternacht gelten wieder für alle Bürger Ausgangsbeschränkungen. Den eigenen Wohnbereich verlassen darf man nur aus den schon von den früheren Pandemie-Phasen bekannten Ausnahmen. Der gesamte Handel abseits der Grundversorger muss schließen, auch Gastronomie und Hotels sind zu. In allen geschlossenen Innenräumen gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Auch der bekannte Zwei-Meter-Abstand gilt wieder.