Massentest
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Wien mit IT-Problemen

Heute, Freitag, früh sind in Wien die großflächigen Corona-Massentests angelaufen. An drei Standorten, der Stadthalle, der Marx-Halle und der Messe Wien, können sich die Menschen mittels Schnelltest auf eine Infizierung prüfen lassen. Allerdings gab es zum Start der Testungen IT-Probleme.

red/Agenturen

Die IT hat zum Auftakt der Coronavirus-Massentests in Wien am Freitag für Probleme gesorgt: In der Stadthalle - einem von drei Teststandorten in Wien - ist das elektronische Erfassungssystem ausgefallen, wie das Bundesheer berichtete. Somit werden die Daten nun analog gesammelt, also in Formulare eingetragen.

An der Abwicklung oder Dauer der Untersuchungen ändere sich nichts, wurde versichert. Die Teilnehmer würden ihre Ergebnisse trotzdem sofort erhalten. Die Daten werden später ins IT-System eingetragen.

Am Vormittag war der Andrang bereits groß - unter anderen bei der Stadthalle. Dort hatte sich bereits eine längere Warteschlange gebildet, die quer durch den davor liegenden Märzpark ging.

Bis 13. Dezember können sich die Wienerinnen und Wiener testen lassen. Insgesamt werden 286 Testlinien für Schnelltests und 20 für PCR-Tests installiert. Der Betrieb ist täglich von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geplant. Die Kapazität an den drei Standorten sind insgesamt für bis zu 150.000 Testungen pro Tag bzw. für insgesamt mehr als 1 Mio. Menschen ausgelegt.

Die Terminvereinbarung ist obligatorisch und ist unter „www.oesterreich-testet.at" möglich. Dort müssen Name, Adresse, Sozialversicherungsnummer und auch eine Kontaktmöglichkeit angegeben werden. Das Testergebnis kann man sich entweder per Mail oder per SMS schicken lassen

 

 
© medinlive | 16.04.2021 | Link: https://medinlive.at/index.php/gesundheitspolitik/wien-mit-it-problemen