Coronavirus
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Sechs statt fünf Corona-Impfungen mit einem Fläschchen möglich

Mit den nun ausgelieferten Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer können mehr Menschen geimpft werden als erwartet. Eine Sprecherin des deutschen Bundesgesundheitsministeriums bestätigte am Montag einen Bericht von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“, wonach aus einer Ampulle unter bestimmten Voraussetzungen auch sechs statt der vorgesehenen fünf Impfdosen entnommen werden können.

red/Agenturen

Laut EU-Zulassung müssen die Behälter fünf Impfdosen enthalten. Alle Ampullen enthalten laut einer Ministeriumssprecherin in Deutschland aber eine „leichte Überfüllung“, damit die vom Hersteller garantierte Menge sicher mit dem Impfbesteck entnommen werden könne. Bei sorgfältiger Vorgehensweise sei die Entnahme von sechs Dosen grundsätzlich möglich. Sichergestellt sein muss demnach aber immer, dass die vorgeschriebene Menge von jeweils 0,3 Milliliter Impfstoff gespritzt wird.

Ein entsprechendes Papier mit diesen Informationen hat das Ministerium an die deutschen Bundesländer geschickt. Darin wird aber auch darauf hingewiesen, dass „unter keinen Umständen“ überschüssiger Impfstoff aus mehreren Durchstechflaschen zu einer Dosis vereint werden dürfe. Laut Gesundheitsministerium werden bis Ende Januar deutschlandweit drei bis vier Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Geimpft werden muss zweimal im Abstand von drei Wochen.

 
© medinlive | 10.05.2021 | Link: https://medinlive.at/index.php/gesellschaft/sechs-statt-fuenf-corona-impfungen-mit-einem-flaeschchen-moeglich