Gesundheitspolitik
Krebsforschung

Forscher ermöglichen 3D-Blick in durchsichtige komplette Tumore

Mit einer von Wissenschaftern aus Wien und München entwickelten neuen Methode lassen sich entnommene Tumore durchsichtig machen und anschließend mit einem Ultramikroskop vollständig durchleuchten. Dies ermögliche völlig neue dreidimensionale Einsichten bei der Analyse des entarteten Gewebes, wie das Team im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichtet. In der Pathologie konnten bisher nur kleine Tumorteile studiert werden.

Ampel auf rot
Gesellschaft
Corona-Ampel

Salzburger Tennengau bleibt Österreichs Hotspot

Eine Rotschaltung wäre in der aktuellen Ampelschaltung für 38 Regionen möglich gewesen, wie aus dem Arbeitsdokument der Corona-Kommission hervorgeht. 25 sind es letztendlich geworden. Vier davon wurden bereits in der Vorwoche auf „Sehr hohes Risiko“ eingestuft. Voraussetzung: eine risikoadjustierte Sieben-Tages-Inzidenz von über 100. Im Salzburger Bezirk Hallein stieg dieser Wert innerhalb einer Woche von 275 auf 550, womit der Tennengau derzeit absoluter Corona-Hotspot ist.

Gesundheitspolitik
Coronakrise

Oft schwere Krankheitsverläufe bei Schlaganfallpatienten

Anlässlich des Welt-Schlaganfalltages am 29. Oktober hat der Innsbrucker Epidemiologe und Schlaganfall-Experte Stefan Kiechl den Zusammenhang von Schlaganfällen mit dem Coronavirus aufgezeigt. Der Virus würde laut aktuellen Studien Schlaganfälle begünstigen. Umgekehrt seien schwere Infektionsverläufe bei Schlaganfallpatienten doppelt so häufig wie bei gefäßgesunden Menschen, teilte die Medizinische Universität Innsbruck am Dienstag mit.

Friedhof Sterbefälle Todesrate
Gesellschaft
Coronavirus

2020 Sterbefälle leicht höher als in den vier Jahren zuvor

In Österreich gab es im Jahr 2020 bisher eine leichte Zunahme der Sterbefälle im Vergleich zu den Jahren davor. Bis einschließlich 11. Oktober - das sind die ersten 41 Kalenderwochen von 2020 - starben 65.633 Menschen. Damit lag die Zahl um 2,9 Prozent über dem Durchschnittswert des Vergleichszeitraums der Jahre 2015 bis 2019, wie Statistik Austria am Donnerstag bekannt gab. Zwar gab es eine Pandemie, doch im Sommer 2020 keine Hitzewellen.

Viren Virus
Wissenschaft
Coronavirus

Zwei neue SARS-CoV-2-Varianten in Norwegen

In Norwegen sind zwei Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 aufgetreten, die in dem Land bisher nicht festgestellt worden waren. Die Gesundheitsbehörde FHI (Folkehelsemyndigheter) untersucht nun, ob diese Varianten schneller übertragbar sind. Abteilungsleiterin Line Vold sagte am Donnerstag dem Norwegischen Rundfunk NRK, Analysen des genetischen Materials zeigten, dass beide Typen sich sehr ähnlich seien.

Schule_MNS
Gesellschaft
Aussage zu Alltagsmasken:

Kritik an deutschem Ärztepräsident

Als Ärztepräsident ist Klaus Reinhardt in der Corona-Pandemie ein gefragter Mann – wohl auch, weil er dabei oft mit klaren Worten Position bezieht. Mit seinen jüngsten Äußerungen zum Nutzen von Alltagsmasken zog er nun aber viel Kritik und Unmut auf sich. Sogar ein Rücktritt wurde dem 60-Jährigen nahegelegt, der seit knapp eineinhalb Jahren an der Spitze der Bundesärztekammer steht.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Starker Anstieg bei Intensivpatienten in Österreich

Die Kapazitäten bei den Intensivbetten seien aktuell wichtigstes Steuerungsinstrument, hieß es am Dienstag von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Kritisch wäre eine Auslastung von 60 bis 70 Prozent, sagte er im Morgenjournal - wichtig sei, die Gesamtzahl der Intensivbetten von jenen speziell für Covid-19-Patienten zu unterscheiden. 288 waren es hier beim Höchststand im Frühjahr. Dennoch stieg die Belegung innerhalb einer Woche um 40 Prozent auf 203.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für alle EU-Bürger

Die EU-Kommission geht Insidern zufolge davon aus, dass bis Ende 2021 nicht genug Impfdosen für die gesamte EU-Bevölkerung bereitstehen werden. Dies habe ein Kommissionsvertreter bereits am Montag EU-Diplomaten mitgeteilt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem Teilnehmer des Treffens. Ein zweiter Insider äußert sich ähnlich.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Erste Intensivstationen in Europa überlastet

Angesichts rapide steigender Corona-Infektionen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Überlastung von Intensivstationen vor allem in Europa und Nordamerika gewarnt. „Viele Länder auf der Nordhalbkugel sehen derzeit einen besorgniserregenden Anstieg von Fällen und Einweisungen ins Krankenhaus“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. An einigen Orten füllten sich die Intensivstationen schnell.

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Gesundheitspolitik
Teil 1: Automatisierte Triage

Wie COVID-19 die Digitalisierung vorantreibt

Die Coronavirus-Pandemie hat den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der klinischen Praxis dramatisch beschleunigt. Angesichts medizinischen Personalmangels und überbordender Patientenzahlen wenden sich immer mehr Krankenhäuser, etwa in den USA und Großbritannien, automatisierter Hilfsmitteln zu, vor allem in der Notaufnahme. Doch so bedeutsam diese Instrumente sind, ihre rasche Einführung ist mit Risiken verbunden.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Belgisches Gesundheitspersonal arbeitet trotz Infektion

Dutzende Ärzte und Pfleger in den völlig überlasteten Kliniken der belgischen Provinz Lüttich sind nach Angaben von Gewerkschaftern trotz Infektion mit dem Coronavirus im Dienst. „Wir müssen wählen zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten LösungThis is the template text that will be pasted at your cursor location.“, sagte Philippe Devos vom belgischen Verband der medizinischen Gewerkschaften am Dienstag. Die sehr schlechte Lösung sei, Patienten gar nicht zu behandeln.

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Gesundheitspolitik

Land Oö zuversichtlich bei Dosen für Grippeimpfungen

LHStv. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) hat sich am Dienstag zuversichtlich gezeigt, dass die vom Land Oberösterreich bestellten Dosen für die Influenza-Impfung rechtzeitig einlangen. Sie gehe davon aus, dass diese in den kommenden zwei Wochen geliefert werden, sagte sie am Rande einer Pressekonferenz in Linz. Heuer seien doppelt so viele wie im Vorjahr bestellt worden.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Knapp ein Viertel der Wiener Intensivbetten sind belegt

Mit 75 Intensivbetten liegt die Auslastung mit Covid19-Patienten in Wien am Mittwoch bei rund 24 Prozent, insgesamt gibt es 231 Betten. Bei den Normalbetten liegt man bei knapp über zehn Prozent: Von den verfügbaren 2.417 Normalbetten sind 283 belegt. In Wien sind die Planungen bezüglich weiterer Betten für Corona-Patienten seit Sommer bereits abgeschlossen, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Oö. Spitäler verschieben geplante Eingriffe wieder

Die oberösterreichischen Spitäler beginnen wieder damit, elektive Leistungen herunterzufahren und Corona-Patienten gleichmäßig auf alle Häuser zu verteilen, um die medizinische Versorgung so lange wie möglich aufrechterhalten zu können. Zwar kann die Zahl der Intensivbetten noch deutlich aufgestockt werden, der Engpass ist aber das Personal, wurde in einem Hintergrundgespräch am Dienstag deutlich.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Studie: Zweifel an dauerhafter Immunität

Eine Studie aus Großbritannien nährt Zweifel an einer möglichen dauerhaften Immunität nach einer Covid-19-Infektion. Antikörper gegen das neuartige Coronavirus hätten in der britischen Bevölkerung im Sommer rasch abgenommen, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Imperial College London hervor. Das deute darauf hin, dass der Schutz nach einer Infektion möglicherweise nicht von langer Dauer sei.

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Wissenschaft
Coronakrise

AstraZenecas Vakzine in Studie ermutigend

Der potenzielle Corona-Impfstoff des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca hat laut einem Zeitungsbericht erfolgsversprechende Ergebnisse in der klinischen Entwicklung erzielt. Bei älteren Menschen, der Gruppe mit dem höchsten Risiko schwerer Krankheitsverläufe, sei eine „robuste Immun-Reaktion“ entstanden, berichtete die „Financial Times“ am Montag unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

WHO warnt vor Kapitulation im Kampf gegen Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eindringlich davor gewarnt, die Bemühungen im Kampf gegen das Coronavirus einzustellen. Es sei „gefährlich“, jetzt bei der Virusbekämpfung „aufzugeben“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. Am Vortag hatte der Stabschef von US-Präsident Donald Trump mit einer Aussage für Wirbel gesorgt, die als Kapitulation vor dem Virus gewertet wurde.

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Gesundheitspolitik
Umweltmedizin

Luftverschmutzung steigert Sterberisiko

Luftverschmutzung steigert laut aktuellen Forschungen das Sterberisiko bei Covid-19. Das zeigt eine Analyse des Coronavirus im Jahr 2003 (SARS-CoV-1) und vorläufige Untersuchungen für SARS-CoV-2, berichteten Wissenschafter aus Mainz am Dienstag im Fachblatt Cardiovascular Research. Sie schätzen, dass Luftverschmutzung bisher rund 15 Prozent zur weltweiten Covid-19-Sterblichkeit beitrug. In Mitteleuropa liegt der Wert mit 25 Prozent höher, in Österreich sind es 26 Prozent.

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Gesundheitspolitik
Gesundheitsbudget

Rendi-Wagner kritisiert 130 Mio.-Kürzung bei Spitälern

Scharfe Kritik an einer Kürzung im Gesundheitsbudget für 2021 übte am Sonntag SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner. Die Regierung wolle fast 130 Mio. Euro bei den Spitälern einsparen, habe eine Detailanalyse des Budgets zu Tage gebracht. Das sei „vollkommen unverantwortlich“ und gefährde die Versorgung der Menschen mitten in der Corona-Pandemie, der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik.

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Gesellschaft
Coronavirus

Rekordinfektionszahlen in Europa

Die Slowakei startete die erste Phase einer geplanten Corona-Massentestung an fast der gesamten Bevölkerung. Deutschland meldete am Freitag über 11.000 Neuinfektionen – und eine technische Störung bei der Datenübertragung. Tschechien könnte auf einem Höhepunkt der Coronakrise erneut den Gesundheitsminister verlieren und Spanien vermutet eine hohe Dunkelziffer an Corona-Infektionen.

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Gesellschaft
Eurobarometer

EU-Umfrage: Größte Sorge ist wirtschaftliche Situation

Das Vertrauen in die EU ist auch in Corona-Zeiten laut einer am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage stabil: Eine Mehrheit der Europäer (62 Prozent) vertraut darauf, dass die EU in Zukunft die richtigen Entscheidungen in der Pandemie treffen wird. In Österreich haben darin nur 50 Prozent Vertrauen, 46 Prozent misstrauen der EU in Hinblick auf das künftige Corona-Management.

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Gesundheitspolitik
Herbstferien und Halloween

Anschober warnt: "Bleiben Sie zuhause"

Angesichts der aktuellen Ampelschaltung mit 21 neuen, roten Regionen mahne Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zu Vorsicht in den Herbstferien in der kommenden Woche: „Wenn es irgendwie geht, bleiben Sie zuhause.“ Inzwischen leben 27 Prozent der Menschen in Österreich in einem der 25 Gebiete mit Rotschaltung. Die Reproduktionszahl bleibt österreichweit über Eins und stieg auf 1,23.