Coronakrise

Materialumstellung in Niederösterreichs Teststraßen

In den rund 350 Corona-Teststraßen in Niederösterreichs Gemeinden steht eine Materialumstellung ins Haus. Die bisher bei den Untersuchungen verwendeten Antigen-Schnelltests sollen nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) sukzessive durch die sogenannten Nasenbohrertests ergänzt bzw. ersetzt werden. In einem ersten Schritt würden 200.000 Kits geliefert, hieß es am Freitag.

red/Agenturen

Grund für die Umstellung sei die steigende Nachfrage nach den aktuell benutzten Antigentests auf dem Weltmarkt, wie auch die „Kronen Zeitung“ (Freitagsausgabe) berichtete. Befürchtet werden aus diesem Grund Engpässe bei den Utensilien.

Der Untersuchungsvorgang an den Stationen soll künftig bei den Nasenbohrertests von den Testwilligen selbst vorgenommen werden. Fachkräfte werden die Handhabung überprüfen, sind dann also nur noch zur Aufsicht an Ort und Stelle. Dies spiele ausgebildetes Personal frei, sagte ein Sprecher der Gesundheitslandesrätin. Eine Fachkraft könne so in Zukunft mehrere Teststraßen betreuen.

Bei der Anerkennung der Ergebnisse wird sich indes nichts ändern. Da der Vorgang von geschultem Personal begleitet wird, ermöglichen negative Resultate den Eintritt überall dort, wo er auch mit den bisher verwendeten Abstrichen erlaubt ist.