Covid 19

Jüngste Bilanz bestätigt über 1.700 Todesopfer in China

In der besonders betroffenen Provinz Hubei starben weitere 100 Menschen an den Folgen der Erkrankung, wie die dortigen Gesundheitsbehörden am Montag mitteilten. Mittlerweile ist von über 70.000 Infizierten in China die Rede. Die offizielle Gesamtzahl der Menschen, die dort an den Folgen der Infektion gestorben sind, nahm auf 1.765 zu.

red/Agenturen

Die Behörden teilten ferner mit, dass weitere 1.933 Fälle von Ansteckungen mit dem Erreger in der Provinz bestätigt wurden. Die Gesamtzahl der Krankheitsfälle in Festlandchina stieg damit auf mindestens 70.400. Die allermeisten Todes- und Infektionsfälle treten weiterhin in Hubei auf. Die Behörden haben die Provinz weitgehend von der Außenwelt abgeschottet.

Die Behörden in Hubei hatten zuletzt einen Rückgang bei den Neuinfektionen verzeichnet. Die neuesten Zahlen lagen nun wieder leicht höher als jene vom Vortag, aber deutlich unter den Zahlen von Freitag und Samstag. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Sonntag vor vorschnellem Optimismus gewarnt. Es sei „unmöglich“, den weiteren Verlauf der Epidemie vorherzusagen, betonte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Ein Team internationaler Experten unter Leitung der Weltgesundheitsorganisation WHO ist inzwischen in Peking zu Gesprächen mit chinesischen Behördenvertretern eingetroffen. Die WHO hatte China aufgefordert, ihr mehr Informationen über die Diagnose-Möglichkeiten von Coronavirus-Fällen zur Verfügung zu stellen. „Wir freuen uns auf diese äußerst wichtige Zusammenarbeit, die zum weltweiten Wissen über den Ausbruch von Covid-19 beiträgt“, erklärte WHO-Chef Tedros im Onlinedienst Twitter.