Corona-Impfung

Erste Briten in Westminster Abbey geimpft

In London sind die ersten Briten in der weltweit bekannten Kathedrale Westminster Abbey geimpft worden. „Wir sind daran gewöhnt, dass dieser Ort voller Menschen ist, und es fühlt sich eigenartig und falsch an, wenn er leer ist“, sagte der Dekan der viele Tausend Jahre alten Kirche, David Hoyle, am Mittwoch. „Es ist ein großes Privileg, und wir freuen uns sehr, Teil davon sein zu dürfen, dieses Land wieder sicher und gesund zu machen.“

red/Agenturen

Die Impfungen in der traditionsreichen Kirche, in der 17 frühere Monarchen des Vereinigten Königreichs begraben sind, finden in der sogenannten „Poet's Corner“ statt. Dort ist unter anderem das Grab des britischen Schriftstellers Charles Dickens. Künftig sollen dort bis zu 2000 Impfungen pro Woche erfolgen.

Mittlerweile hat in Großbritannien mehr als ein Drittel der Bürger eine erste Corona-Impfdosis erhalten. Neben großen Impfzentren, die unter anderem die Räumlichkeiten von Kirchen, Stadien oder Einkaufszentren nutzen, wird in Hausarztpraxen und Apotheken geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist zuletzt auf gut 62 Fälle pro 100 000 Einwohner gesunken.