UNO

Guterres zu Tag der Menschenrechte: "Von Pandemie untergraben"

UNO-Generalsekretär António Guterres hat anlässlich des morgigen Tages der Menschenrechte davor gewarnt, dass diese durch die aktuelle Corona-Pandemie untergraben werden. Die Pandemie biete mitunter einen Vorwand für schwerfällige Sicherheitsreaktionen und repressive Maßnahmen, „die den bürgerlichen Raum und die Medienfreiheit einschränken“, warnte Guterres. Die Menschenrechte seien aber universell und „schützen uns alle“, so der UNO-Chef in einer Aussendung.

red/Agenturen

„Eine wirksame Reaktion auf die Pandemie muss auf Solidarität und Zusammenarbeit beruhen“, forderte der ehemalige portugiesische Regierungschef. „Trennende Ansätze, Autoritarismus und Nationalismus machen bei einer globalen Bedrohung keinen Sinn. Lassen Sie uns am Tag der Menschenrechte und jeden Tag beschließen, gemeinsam zu handeln, mit den Menschenrechten an vorderster Front und im Zentrum, um uns von der Covid-19-Pandemie zu erholen und eine bessere Zukunft für alle aufzubauen.“