Coronavirus

Mitarbeiterin in Salzburger Geburtshilfe-Klinik erkrankt

Eine Mitarbeiterin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Uniklinikums Salzburg (SALK) ist an Covid-19 erkrankt. Laut einer Aussendung des Landesmedienzentrums hat sich die Frau im privaten Umfeld infiziert. Neun Ärzte, die sich unter den 55 gemeldeten Kontaktpersonen befinden, wurden mittlerweile negativ getestet, wie Kliniksprecher Wolfgang Fürweger auf APA-Anfrage erklärte.

red/Agenturen

Die betroffene Station ist weiterhin in Betrieb. Die negativ auf das Virus getesteten Medizinerinnen und Mediziner können unter Verwendung einer FFP2-Mund-Nasen-Schutzmaske weiter arbeiten, sagte Fürweger am Mittwochnachmittag.

Unter den 55 Kontaktpersonen befinden sich weiters 41 ambulant betreute, schwangere Patientinnen, drei Hebammen und zwei Kolleginnen der infizierten Büromitarbeiterin. Das Gesundheitsamt sei bei all diesen Personen für die Abklärung und allenfalls Testungen zuständig, hieß es.

In Stadt und Land Salzburg wurden bisher 1.684 Personen positiv auf Covid-19 getestet. 168 Personen sind derzeit infiziert, davon im Pongau 14 Personen, im Tennengau vier, im Lungau null, in der Stadt Salzburg 67, im Flachgau 64 und im Pinzgau 19.