Coronakrise

25.000 Neuinfizierte und 205 Todesopfer in Italien

In Italien steigt die Zahl der Covid-19-Infektionen weiter. So wurden am Mittwoch 24.991 Neuansteckungen gemeldet. 205 Tote wurden registriert, am Vortag waren es noch 221. Die Zahl der gestorbenen Infizierten in Italien seit Beginn der Epidemie im Februar stieg somit auf 37.921. Innerhalb von 24 Stunden wurden 198.000 Tests durchgeführt.

red/Agenturen

Die Zahl der bestätigten aktiven Fälle kletterte am Mittwoch auf 276.457, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten erhöhte sich gegenüber dem Vortag von 13.955 auf 14.981, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. In Quarantäne befanden sich 259.940 Personen. Auf den Intensivstationen lagen 1.536 Patienten.

Während italienweit Proteste gegen das von der Regierung verhängte „Mini-Lockdown" im Gange sind, hat Regierungschef Giuseppe Conte am Mittwoch im Parlament seine Anti-Covid-Maßnahmen verteidigt. „Indem man die öffentliche Gesundheit schützt, bewahrt man auch die Wirtschaft. Die Gefahr ist ansonsten, dass die Epidemiekurve total außer Kontrolle gerät", sagte Conte in einer Fragestunde vor der Abgeordnetenkammer.

Italien hat im Kampf gegen die stark steigenden Infektionszahlen beschlossen, das öffentliche Leben weiter einzuschränken. Seit Montag müssen Bars und Restaurants ab 18.00 Uhr schließen. Kinos, Theater, Spielhallen, Klubs, öffentliche Sportstätten und Schwimmbäder wurden gänzlich dichtgemacht. Die Italiener werden aufgefordert, möglichst nicht auszugehen und zu Hause die Kontakte mit Personen außerhalb der eigenen Familie einzuschränken. Gegen die Maßnahmen, die vorerst bis zum 24. November gelten, sind landesweite Proteste ausgebrochen.