Coronavirus

Burgenländische KRAGES bei Kapazitäten zuversichtlich

In der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten Ges.m.b.H.) zeigte man sich am Montag zuversichtlich, dass die zur Behandlung von Covid-Patienten benötigten Kapazitäten ausreichen. Sieben von 24 Intensiv-Betten waren mit Covid-Patienten belegt, dazu kamen 56 Patienten auf Normalstationen, sagte ein KRAGES-Sprecher auf APA-Anfrage.

red/Agenturen

Man könne die Anzahl der Intensivbetreuungsplätze weiters noch erhöhen, indem man die Beatmung mit Narkosegeräten durchführe. „Derzeit sind wir zuversichtlich, dass die Geräte im Burgenland ausreichend zur Verfügung stehen. Wir erwarten, dass - wenn die Maßnahmen greifen - in zehn Tagen bis zwei Wochen der Peak (Zeitpunkt, ab dem die Fallzahlen wieder abnehmen, Anm.) erreicht sein wird."

Intensivbetten in den Spitälern seien auch unabhängig von Covid stets zu 80 bis 90 Prozent ausgelastet, erläuterte der Sprecher. In der Vorwoche habe man in den KRAGES-Häusern wieder begonnen, planbare Operationen zu verschieben.

Um ausreichend Personal in den Spitälern zur Verfügung zu haben, seien teilweise auch Dienstpläne umgestellt worden: „Das Normalprogramm fahren wir stufenweise herunter.“ Einige Normalstationen seien bereits umgewidmet worden. Außerdem seien über das Wochenende 40 Betten im Normalbereich dazugekommen. Zuversichtlich stimmen würden dabei Entwicklungen wie jene, dass in einem Pflegeheim in Pinkafeld von 50 erkrankten Personen letztlich eine einzige spitalspflichtig gewesen sei. Allerdings: „Bei Covid ist es eigentlich nicht absehbar, wie die Krankheit verläuft."

Im Vergleich zur ersten Erkrankungswelle habe man in der KRAGES nun viel mehr eigene Testkapazitäten. „Wir können unsere stationären Patienten alle selber testen in unseren Häusern", so der Sprecher der Spitalsgesellschaft. Beim Personal würden wöchentlich Antigentests durchgeführt, um symptomlose Infizierte zu erkennen. Hier gebe es vereinzelt positive Testergebnisse. Ebenso gebe es einzelne Mitarbeiter, die zu Hause bleiben müssten, weil sie Symptome zeigten oder weil sie als K1-Kontaktperson einzustufen seien.