Grenzöffnungen

Immer mehr Reisewarnungen für Österreicher

Mit der Reisewarnung für das spanische Festland wird die Liste möglicher Reiseländer für Österreicher wird wieder kürzer. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen in vielen Landesteilen Spaniens hat das Außenministerium am Donnerstag erneut eine Teilreisewarnung für das Land ausgesprochen. Diese war erst am 21. Juni, etwas später als für die meisten anderen EU-Staaten, wieder aufgehoben worden.

red/Agenturen

Im Folgenden ein Überblick über die derzeit geltenden REISEWARNUNGEN für Österreicher:

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gelten Reisewarnungen für 32 Staaten bzw. zwei Teilregionen weltweit. In Europa sind das neben dem spanischen Festland die EU-Länder Bulgarien, Rumänien, Portugal und Schweden sowie Albanien, Bosnien-Herzegowina, der Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, die Republik Moldau, Russland, Serbien, die Türkei, die Ukraine und Weißrussland (Belarus).

Außerhalb Europas warnt das Außenministerium wegen der Pandemie weiterhin vor Reisen nach Ägypten, Bangladesch, Brasilien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, in den Iran, Mali, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Peru, Philippinen, Senegal, Südafrika und in die USA sowie in die chinesische Provinz Hubei.

Abgesehen von der Pandemie warnt das Außenamt außerdem vor Reisen nach Afghanistan, in den Irak, in den Jemen, nach Libyen, nach Niger, Somalia, in den Südsudan, nach Syrien und in die Zentralafrikanische Republik. Grundsätzlich rät das Außenministerium aufgrund der Coronakrise „dringend von allen nicht notwendigen“ Auslandsreisen ab.

Eine Reisewarnung berechtigt zu einem kostenlosen Storno einer gebuchten Reise. Eine Reisewarnung ist aber kein Reiseverbot. Sollte allerdings eine Rückholaktion aus einer Region oder einem Land durchgeführt werden, wo es eine ausdrückliche Reisewarnung gibt, können die Reisenden an den Konsularkosten beteiligt werden.

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