Coronavirus

Innsbruck testet Alten- und Pflegeheime flächendeckend

Nachdem in Innsbruck mehrere Cluster in Alten- und Pflegeheimen aufgetaucht sind, werden nun die Heimbewohner flächendeckend getestet. 2.000 Personen aus acht Einrichtungen sollen nun regelmäßig getestet werden, hieß es. „Dazu erheben wir täglich eine qualifizierte Stichprobe, bei der nicht ein gesamtes Haus an einem Tag durchgetestet wird, sondern in zeitlich nah beieinanderliegenden Abständen“, sagte Hubert Innerebner, Geschäftsführer der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD).

red/Agenturen

Damit werden die Heimbewohner alle 14 Tage abgestrichen, die Mitarbeiter dagegen wöchentlich - auch mittels Antigentest erfolgt die Untersuchung. Zudem rief Innsbrucks Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP) dazu auf, sich an die Besuchsregeln zu halten, etwa das Tragen einer FFP2-Maske, oder ein negatives Coronatestergebnis nachzuweisen.

Indes informierte die Stadt, dass es in dem Wohnheim Lohbach erneut zu einem Cluster gekommen war, fünf Personen sind erkrankt. Die positiv Getesteten in den Heimen Saggen und Tivoli seien mittlerweile genesen oder auf dem Weg der Besserung, hieß es.