Gesundheitsausgaben

Österreich an vierter Stelle in der EU

In den 27 EU-Ländern sind 2017 im Durchschnitt 9,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für staatliche und private Gesundheitsversorgung ausgegeben worden. Den höchsten Anteil wiesen Frankreich und Deutschland mit jeweils 11,3 Prozent auf, teilte Eurostat am Dienstag angesichts der weltweiten Coronavirus-Pandemie mit, die die Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen stellt.

red/Agenturen

An dritter Stelle liegt laut der Statistikbehörde Schweden mit elf Prozent, an vierter Österreich mit 10,4 Prozent. Schweden nimmt auch den ersten Platz ein, wenn man die absoluten Gesundheitsausgaben der Bevölkerungszahl gegenüberstellt. Mit 5.200 Euro Gesundheitsausgaben pro Einwohner liegt Schweden knapp vor Dänemark und Luxemburg mit jeweils 5.100 Euro pro Einwohner. Österreich belegt mit 4.371 Euro hier den 6. Rang. Im EU-Schnitt sind es 2.887 Euro.

Weniger als 7,5 Prozent des BIP machten die Ausgaben laut Eurostat in zwölf EU-Mitgliedsstaaten aus. In Rumänien wurde mit 5,2 Prozent der niedrigste Anteil registriert, mit 490 Euro pro Einwohner hat das Land auch gemessen an der Bevölkerungszahl die geringsten Gesundheitsausgaben.