Corona-Impfung

Rund 20.000 Kärntner ließen Impfzertifikate auslaufen

Das Land Kärnten trägt die deutlichen Lockerungen der Coronaregeln vom Wochenende zwar mit, hält in einigen kleinen Teilbereichen aber an strengeren Coronavorgaben fest, als vom Bund vorgegeben. So gilt weiterhin in Alters-, Wohn- und Pflegeheimen 2G-Plus, so Gerd Kurath vom Landespressendienst am späten Montagnachmittag. PCR-Tests gelten nur 48 und nicht 72 Stunden. Antigentests gelten in Ausnahmefällen. Indes ließen 20.203 Personen in Kärnten ihre Impfzertifikate auslaufen.

red/Agenturen

Patient:innen in Landesspitälern dürfen weiterhin pro Tag nur Besuch von einer Person erhalten. In all diesen Einrichtungen gilt weiter die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Im Landesdienst herrscht Parteienverkehr weiterhin nur von 8.00 bis 12.00 Uhr - nach Voranmeldung und auch mit Maskenpflicht. Auch intern herrschen für die Landesbediensteten etwas strengere Regeln als grundsätzlich vorgegeben, erläuterte Kurath weiter. Diese blieben bestehen „bis die Zahlen merklich nach unten gehen“. Die Landessanitätsdirektion habe dieses Vorgehen bei einer Sitzung des Krisenstabes des südlichsten Bundeslandes „fachlich untermauert“.

Indes sind in Kärnten auch die Impfzertifikate von 20.203 Personen ausgelaufen, weil sie sich keine dritte Impfung geholt haben, sagte Kurath. Damit ist die Vollimmunisierung von 3,6 Prozent der Gesamtbevölkerung ausgelaufen. Vorige Woche gab es in Kärnten 1.324 Drittimpfungen und 222 Erststiche.

Mit Novavax haben sich bisher 69 Menschen in Kärnten impfen lassen, für die laufende Woche gibt es bisher 77 Voranmeldungen. Es käme bestimmt noch eine gewissen Zahl dazu, so Kurath, dabei werde aber auch eine Rolle spielen, ob ab 16. März im Rahmen der Impfpflicht gestraft werde oder nicht. „Das müssen wir abwarten, um zu wissen, wie wir weiterdisponieren und -planen“, sagte der Landesvertreter.