Coronavirus

Expertin: Schutzmasken bringen nur scheinbar Sicherheit

Derzeit sind für Menschen in Österreich keine eigenen speziellen Maßnahmen wegen des Coronavirus nötig. Das sagte Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl am Dienstagabend im ORF-Fernsehen. Das Virus habe sich in Österreich bisher nicht ausgebreitet.

red/Agenturen

Erst wenn das der Fall sei, solle man Menschansammlungen meiden, so die Expertin. Dann wären auch Maßnahmen wie in Italien angebracht. Grundsätzlich sei Österreich sehr gut vorbereitet. Auch die Maßnahmen in Innsbruck würden funktionieren. Komme man aus einer betroffenen Region in Italien und spüre Symptome, dann sei es wichtig, so wie das in Innsbruck betroffene Paar nicht hinauszugehen. Stattdessen solle man beim Arzt oder der Servicehotline der AGES anrufen, so Puchhammer-Stöckl vom Zentrum für Virologie in Wien. Dann käme es gegebenenfalls zu einem Test auf das Virus.

„Ein falsches Wiegen in Sicherheit“ brächten Atemschutzmasken, so die Expertin. „Für die Infektion von außen helfen die nicht.“ Eine Übertragung könne vielleicht eingeschränkt werden. Mehr Angst gebe es wegen des Coronavirus, weil es neu sei. Dazu gebe es einzelne sehr schwere Fälle vor allem bei älteren Menschen, gab Puchhammer-Stöckl zu bedenken.

Hat man einen Italienurlaub gebucht, dann gibt es einen kostenlosen Rücktritt nur, wenn man aktuell eine Reise in ein betroffenes Gebiet vor habe, sagte Barbara Forster vom Europäisches Verbraucherzentrum Österreich im ORF-Fernsehen. Ansonsten werde die Stornogebühr fällig. Je früher man absagt, desto günstiger ist die Gebühr.

Coronavirus
Das Coronavirus ist nach Italien nun auch in Österreich angekommen.
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