Coronavirus

Zahl der gestorbenen Ärzten in Italien wächst auf 61

In Italien wächst die traurige Bilanz der Ärzte, die am Coronavirus gestorben sind. In zwei Tagen wurde bei der Ärztekammer der Tod von elf Sanitätern gemeldet. Damit wächst die Zahl der seit Beginn der Epidemie am 20. Februar gestorbene Ärzte auf 61.

red/Agenturen

Rund 4.000 Krankenpfleger haben sich in Italien bisher infiziert, berichtete der Verband der italienischen Krankenpfleger FNOPI, der die Leistungen des Sanitätspersonals im Kampf gegen die Pandemie hervorhob. Die positiv getesteten Sanitäter sind circa zehn Prozent aller Infizierten in Italien.

Italiens Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri warnte vor allzu großem Optimismus angesichts der Infektionszahlen, die weniger als in den vergangenen Tagen wachsen. Mit einem Höhepunkt der Epidemie und einem Rückgang bei der Zahl der Infektionsfälle sei erst in sieben bis zehn Tagen zu rechnen. Sileri betonte, in Italien sollten mehr Abstriche genommen werden.

Inzwischen steigt weiterhin die Zahl der Italiener, die wegen Verstoß gegen die Ausgangssperre bestraft wurden. 159.962 Personen wurden am Sonntag kontrolliert, 6.623 wurden bestraft. Seit Beginn der Ausgangssperre am 11. März wurden 3,2 Millionen Italiener von den Sicherheitskräften kontrolliert, weil sie sich außer Haus befanden.

corona - Italien - Norditalien - Trevi - pexels
Italien ist in Europa das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land.
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