Coronavirus-Tests

Virologin Puchhammer-Stöckl gegen „kreuz und quer testen“

Angesichts rasant steigender Coronavirus-Infektionen hat sich Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Leiterin des Zentrums für Virologie der MedUni Wien, in einem vorab verbreiteten Interview für ein Umdenken bei der Teststrategie ausgesprochen. Aus ihrer Sicht sollte die Strategie „eher auf vulnerable Gruppen“ fokussieren, so dass man eher diagnostiziert und freitestet, „aber nicht jeden kreuz und quer testet, der sich dann sicher fühlt, aber dann möglicherweise hochinfektiös ist“.

red/Agenturen

Das sagte sie in der Aufzeichnung der Sendung „Milborn“ auf „Puls4“, die am Mittwochabend um 21.15 Uhr gesendet wird. „Das Virus vermehrt sich so schnell, dass wenn Sie einen Test gestern in der Früh gehabt haben, Sie nicht sicher sein können, ob Sie nicht heute ein Superspreader sind“, argumentierte Puchhammer-Stöckl angesichts der Omikron-Variante. Aufgrund der raschen Zunahme an Infektionen ginge sich das mit der Zeit nicht mehr aus, „dass man sagen kann, man ist jetzt zwei Tage sicher“.