Bundeskanzler PK März 2020 zu Coronavirus
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Kurz will sich mit Ländern auf zweite Welle vorbereiten

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie die Zusammenarbeit mit den Bundesländern koordinieren. Morgen, Donnerstag, gebe es dazu eine Videokonferenz mit den Landeshauptleuten, sagte er nach dem Ministerrat am Mittwoch. Auch mehr Grippeimpfungen für Kinder und Ältere wurden auf den Weg gebracht.

Straßenbahn
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Wien will Epidemie mit „gezielten Regeln“ beeinflussen

Wien sieht sich gut gerüstet, sollte es zu einem weiteren Anstieg bei den Coronavirus-Infektionen kommen. An der Strategie im Umgang mit der Pandemie wurde weiter gefeilt, das Lager ist mit Schutzmaterialien gefüllt. „Wir sind in die Steuerungsfähigkeit gekommen, können die Epidemie wirklich stark mit gezielten Regeln beeinflussen“, so ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Wissenschaft
Coronavirus

Wie minimale Genomänderungen SARS-CoV-2 gefährlicher machen

Kleine Veränderungen im Genom bzw. dem Kernprotein (N-Protein) und den „Spikes“ (S-Protein) an der Oberfläche machen Coronaviren sozusagen „krankmachender“ oder schwächen sie ab. Die Sterblichkeit von Infizierten mit Symptomen liegt in Deutschland und Österreich bei etwas mehr als vier Prozent, wahrscheinlich darunter. Das stellte nun die Experten des Departments für Virologie der MedUni Wien fest.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Hacker gegen Mitwirkung der Polizei bei Symptom-Erhebung

Nachdem bereits Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres auf die Regierungspläne, wonach Sicherheitsbehörden von krankheits- oder ansteckungsverdächtigen Personen nicht nur Kontaktdaten, sondern auch Krankheitssymptome ermitteln dürfen, mit Unverständnis reagiert hatte, kritisierte nun auch der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) diese Pläne. In Wien solle das Verfahren nicht zum Einsatz kommen, betonte er.

Wissenschaft
Coronavirus

Wiener Studie: Nur Teil der Infizierten wird immun

Eine in Wien durchgeführte SARS-CoV-2-Antikörperstudie zeigt, dass offenbar nur ein Teil der Infizierten eine schützende Immunantwort entwickelt. In zwei weiteren Testphasen wollen die Wissenschafter der MedUni Wien jetzt den Verlauf der Immunreaktion beobachten und engagieren sich auch in der Impfstoffforschung, sagte Vakzinologin Ursula Wiedermann-Schmidt.

Gesundheitspolitik
Coronakrise

Wo der öffentliche Verkehr Eigenverantwortung fordert

Die mit der Coronakrise einhergehenden Abstandsregeln stellen für das öffentliche Verkehrssystem eine Herausforderung dar. Verkehrsanbieter könnten jedoch nicht alleine für deren Einhaltung Sorge tragen, waren sich Verkehrsexperten bei einem Dialogforum der Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV) am Mittwoch einig. Kunden, Unternehmen und Wissenschafter müssten aktiv mithelfen.

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Gesundheitspolitik

„Offensive Gesundheit“: Strukturdialog mit Gesundheitsministerium gestartet

Vergangene Woche warteten die Vertreterinnen und Vertreter der Initiative „Offensive Gesundheit“ vor dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz mit einem eindringlichen Videoappell an Minister Rudi Anschober auf, kurz darauf wurden bereits erste Gespräche vereinbart. Heute, Donnerstag, einigten sich nun die Initiative und Anschober auf einen gemeinsamen Prozess, den Strukturdialog „Roadmap Gesundheit 2020“, um ein zukunftssicheres System für Gesundheit und Langzeitpflege in Österreich zu schaffen. 

Salzburg, Hohen Salzburg, Stadtansicht
Coronavirus

Salzburg sieht sich für mögliche zweite Coronavirus-Welle gewappnet

Eben noch ist es in Salzburg gelungen, den Cluster rund um ein Rotarier-Treffen in der Landeshauptstadt unter Kontrolle zu halten, da bereitet den Gesundheitsbehörden schon die nächste Häufung von Fällen in einem Seniorenheim Sorgen. Insgesamt sehen sich Politik, Verwaltung und Spitäler im Land aber aktuell gut für eine zweite Coronavirus-Welle gewappnet – sollte sie denn tatsächlich kommen.

Bergamo Stadtansicht
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Keine Patienten mehr auf Intensivstation in Bergamo

Erstmals seit Ausbruch der Coronavirus-Epidemie in Italien Ende Februar liegen keine Covid-19-Patienten mehr auf der Intensivstation des Krankenhauses von Bergamo. Der letzte Patient wurde am Mittwoch entlassen, 137 Tage seitdem der erste Covid-19-Kranke am 23. Februar eingeliefert worden war, teilte die Leitung des Krankenhauses „Papa Giovanni XXIII“ in Bergamo mit.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Brasilien mit 1,7 Mio. Infizierten, Tokio mit Rekordwert

Mehr als 1,7 Millionen Infektionen in Brasilien und 44.571 gemeldete Neuinfektionen, so der Letztstand aus dem südamerikanischen Land. Auch Japans Hauptstadt Tokio hat den höchsten Wert an Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden seit Ausbruch der Pandemie gemeldet.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Maskenpflicht in Kärntner Tourismusorten ab 21.00 Uhr

Die Kärntner Landesregierung hat am Mittwoch eine zeitlich und örtlich begrenzte Maskenpflicht für Tourismus-Hotspots angekündigt. Die Verordnung, die gerade ausgearbeitet wird, soll mit Freitag in Kraft treten. In Velden aber auch an anderen Orten am Wörthersee, Faaker See oder Klopeiner See - muss dann von 21. bis 2.00 Uhr im öffentlichen Raum ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Günstiges Remdesivir für Patienten in Indien

Es gibt etwas Hoffnung für Covid-19-Patienten in Indien, dem am drittstärksten von dem Virus betroffenen Land mit bisher mehr als 740.000 Infektionen: Eine Generikaversion des Medikaments Remdesivir für umgerechnet 57 Euro (4.800 Rupien) pro 100-mg-Fläschchen wurde von der indischen Arzneimittelbehörde zugelassen.

WHO Weltgesundheitsorganisation Logo
Gesundheitspolitik
Coronavirus

USA reichen offiziell Rücktritt aus WHO ein

Mitten in der Coronavirus-Pandemie haben die USA ihre Austrittsankündigung aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell eingereicht. Die Meldung des Austritts, der am 6. Juli 2021 wirksam werde, sei UN-Generalsekretär António Guterres übermittelt worden. „Mehr als bedauerlich“, bezeichnete Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) den Austritt.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Schützenhöfer: Richtlinien binnen 14 Tagen

Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) schätzte nach einem Video-Call von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) mit den Landeshauptleuten am Donnerstagnachmittag, dass die Richtlinien zur Vorgehensweise gegen Covid-19 in etwa 14 Tage auf Schiene seien. Es soll eine Kommission aus dem Minister, Virologen und Länder-Vertretern gebildet werden.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Schweiz rief Alt-Masken wegen Schimmelpilzbefalls zurück

Die Schweizer Regierung hat an einige Masken aus Altbeständen, die zu Beginn der Coronavirus-Pandemie verteilt worden waren, jetzt Schimmelpilz festgestellt. Diese Masken werden zurückgerufen, wie sie am Donnerstag berichtete. „Bei früheren Proben wurde keine solche Verunreinigung festgestellt“, betonte sie.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Für LH Wallner „richtig gewählte Strategie"

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sprach nach dem Video-Call mit dem Bund zum Corona-Krisenplan von einer guten Bund-Länder-Abstimmung. Wallner begrüßte, dass das von Vorarlberg angestoßene vierfarbige Ampelsystem bundesweit kommen soll, dieses ermögliche rasch ein klares Bild. Das angekündigte Vorgehen entspreche voll dem kürzlich vorgestellten Vorarlberger „Krisenplan II“.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Ampelsystem soll Risiko auf Bezirksebene einstufen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstag erste Details für das bis September geplante Corona-Ampelsystem genannt. Insgesamt soll die Ampel vier Kriterien berücksichtigen. Und je nach Ampelstufe - von grün bis rot - sollen dann in den betreffenden Bezirken Maßnahmen verhängt werden, sagte der Gesundheitsminister nach einer Videokonferenz mit den Landeshauptleuten.

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Gesundheitspolitik

Neue Initiative will Antibiotika-Forschung vorantreiben

Ein Zusammenschluss vor allem von Pharmafirmen und Stiftungen will mit insgesamt fast einer Milliarde US-Dollar (rund 886 Millionen Euro) die Entwicklung neuer Antibiotika vorantreiben. Ziel ist es, bis 2030 zwei bis vier neue Antibiotika bereitzustellen. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass immer mehr Erreger wie Bakterien Resistenzen gegen existierende Antibiotika entwickeln.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

EU-Kommission setzt auf Blutplasma von Genesenen

Die Europäische Union will zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie Blutplasma von Genesenen einsetzen und hat deshalb die Mitgliedsstaaten um Unterstützung gebeten. Die Behörden der 27 Mitgliedsstaaten sollen ihre Plasma-Bestände von Rekonvaleszenten aufstocken, geht aus einem Papier der EU-Kommission hervor.

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Gesundheitspolitik
Schätzung

Gesundheitsausgaben rechnen sich mit Faktor 2,8

Während manche Ökonomen seit Jahren und immer wieder die wachsenden Gesundheitsausgaben beklagen, zeigt eine neue Untersuchung des internationalen Beratungsunternehmens McKinsey ein gänzlich anderes Bild. Ein besserer Gesundheitszustand der Bevölkerung könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Österreich 2040 um neun Prozent, weltweit um acht Prozent erhöhen.

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Gesundheitspolitik

Nationalrat: Ärzteliste wird in Teilen künftig öffentlich geführt

Ein von der ÖVP und den Grünen eingebrachter Entwurf auf Änderung des Ärztegesetzes wurde in der Nationalratssitzung am Mittwoch mehrheitlich angenommen. Demnach soll es mehr Transparenz für Patientinnen und Patienten sowie eine bessere Planbarkeit im Gesundheitsbereich geben. Dass die Novelle des ärztlichen Berufsrechtes ohne Gespräche mit der Österreichischen Ärztekammer beschlossen wurde, stößt auf Empörung bei der ÖÄK.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Gilead will Produktion von Remdesivir massiv steigern

Der US-Pharmakonzern Gilead will die Produktion seines Covid-19-Remdesivir massiv steigern. Das sagte Bettina Bauer, Deutschland-Geschäftsführerin von Gilead, der deutschen „WirtschaftsWoche“ laut einer Vorausmeldung am Donnerstag.

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Gesundheitspolitik

Mediziner-Aufnahmetest diesmal an mehr Standorten

Der Aufnahmetest für das Medizin-Studium an den Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie an der Universität Linz findet heuer aufgrund der Corona-Pandemie erst am 14. August statt. Dabei gilt ein „strenges Sicherheitskonzept": Um das Ansteckungsrisiko für die insgesamt 17.599 Bewerber gering zu halten, wird das Aufnahmeverfahren diesmal an noch mehr Standorten abgehalten.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Schutzmaterial-Bestände in Kärnten wieder aufgefüllt

Nach der ersten Welle der Coronavirus-Pandemie laufen allerorts Vorbereitungen und Anpassungen für weitere Ausbrüche. In Kärnten sei man dank der Lieferungen über die Bundesbeschaffungsagentur bei den Beständen von Schutzmaterial inzwischen wieder einigermaßen dort, wo man vor den ersten Covid-19-Fällen war, hieß es bei der Landesregierung auf APA-Anfrage.

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Gesundheitspolitik

Stadt Wien startet große Zecken-Impfaktion in der Messe

Coronabedingt hat die Stadt Wien die Zecken-Impfaktionen vorübergehend einstellen müssen. Um den dadurch verursachten Rückstau aufzuholen, wird nun eine FSME-Impfaktion im großen Stil durchgeführt: Ab Montag gibt es in der Messe drei Impfstraßen, wo der Schutz aufgefrischt werden kann. Anmeldungen sind online und telefonisch ab sofort möglich, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Normaler Lehrbetrieb an Unis fraglich

An Österreichs Universitäten wird es im Wintersemester angesichts des Coronavirus wohl keine Rückkehr zu einem völlig normalen Lehrbetrieb geben. An den Universitäten sei ein klein wenig mehr Vorsicht geboten als an den Schulen, meinte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Donnerstag am Rande eines Pressetermins in Innsbruck.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Neuinfektionen in Österreich bleiben dreistellig

Die Zahl der täglich neu bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen bleibt derzeit in Österreich an der Schwelle zum Dreistelligen. Exakt waren es laut Innenministerium mit dem Stand vom Donnerstag (9.30 Uhr) 102 SARS-CoV-2-positive Tests seit dem vorangegangenen Tag. Den höchsten Anteil hatte Oberösterreich mit 45 Fällen. An zweiter Stelle (31) liegt Wien.

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Gesellschaft
Coronavirus

Freikirchen-Cluster in Oberösterreich stagnierte

In Oberösterreich sind am Mittwoch keine neuen Fälle in dem Cluster, der von einer Freikirche ausging, dazugekommen. Es blieb bei den bereits bekannten 179 Infektionen (Stand 15.00 Uhr), berichtete der Krisenstab am Abend. Mit 1.866 Testungen seien am Dienstag so viele wie noch nie seit Beginn der Überprüfungen in Oberösterreich durchgeführt worden.

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Gesellschaft
Coronavirus

Weltweit steigen die Fallzahlen

In zahlreichen Regionen der Welt wurden erneut traurige Rekorde gemeldet, was die SARS-CoV-2-Pandemie betrifft. In den USA haben sich nach offiziellen Angaben bisher schon mehr als drei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehrere Bundesstaaten meldeten am Dienstag neue Höchstwerte an täglichen Neuinfektionen. Insgesamt waren es rund 60.000, was ebenso einen Spitzenwert darstellte.