Wissenschaft
Coronavirus

Pharmaindustrie hegt leise Hoffnung auf rasche Therapie

Eine Vielzahl an Forschungsprojekten und klinischen Studien zum neuen Coronavirus weckt bei Vertretern der österreichischen Pharmaindustrie Hoffnung auf rasch verfügbare Therapieoptionen. Trotz Möglichkeiten zur Beschleunigung von Entwicklung und Zulassung dürfe der Weg dorthin über "fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse" aber nicht verlassen werden, heiß es am Freitag vor Journalisten.

Bleistifte
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Dauer der Schulschließungen weiter offen

Noch keine Entscheidung gebe es, wie lange die Schulen geschlossen bleiben werden, betonte Anschober zu Gerüchten, in denen von einer Dauer bis zum Schulschluss im Sommer die Rede ist. Das wichtigste sei, die tägliche Zuwachsrate auf vier oder fünf Prozent herunterzubekommen. Dann entschiede man, welche Maßnahme wie lange und in welcher Intensität aufrecht bleibe.

Gesundheitspolitik
Coronavirus 

Triage: schwierige Entscheidungen in Krisenzeiten

Die Coronavirus-Pandemie überfordert derzeit zahlreiche Krankenhäuser bis hin zu ganzen Gesundheitssystemen. In Ländern wie Italien haben die Ärzte so viele schwerkranke Patienten, dass sie die sogenannte Triage anwenden müssen - ein System der Kategorisierung von Patienten, bei dem die hoffnungslosesten Fälle bei fehlenden Kapazitäten nicht mehr behandelt werden. Auch in anderen Ländern wird nun verstärkt darüber nachgedacht, wie mit einer solchen Situation umzugehen wäre.

Tabletten_bunt
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Coronavirus

Arznei-Mittel-Nachfrage deutlich zurückgegangen

Ähnlich wie im Lebensmittel-Handel ist auch in den Apotheken nach den anfänglichen Hamsterkäufen im Zuge der Corona-Krise Ruhe eingekehrt. Der österreichische Arzneimittel-Vollgroßhandel (PHAGO) registrierte in der zweiten Woche der Maßnahmen durch die Bundesregierung eine Beruhigung im Medikamenten-Bereich.

Gesundheitspolitik
Coronavirus 

Rund 800 in Krankenhäusern, bisher 40.000 getestet

In Österreich sind mit Stand Freitagfrüh 58 Personen an Covid-19 gestorben. Rund 800 befinden sich in Krankenhäusern, davon 128 auf Intensivstationen. Offiziell gibt es 225 Genesene, „wobei diese Zahl in der Realität schon deutlich höher sein dürfte“, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) darlegte.

corona - Italien - Norditalien - Trevi - pexels
Gesundheitspolitik

Italien rechnet mit Corona-Höhepunkt in kommenden Tagen

In Italien könnte in den kommenden Tagen der Höhepunkt der Corona-Pandemie erreicht werden. Es gebe Hinweise darauf, dass dieser Punkt kurz bevorstehe, sagte der Direktor von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut ISS, Silvio Brusaferro, am Freitag.

Niki Popper dwh
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Coronavirus

„Vor Augen geführt, wie schwer die Welt zu verstehen ist“

Die Modellrechnungen des Teams um Niki Popper von der Technischen Universität (TU) Wien und vom TU-Spin-Off dwh sind derzeit sehr gefragt. In den Simulationen konnten die Experten etwa zeigen, wie sich die Coronavirusausbreitung durch Kontaktreduktion eindämmen lässt. Was in dem Ansatz steckt und wie er darum ringt, Komplexes verständlich auszudrücken, erklärte Popper nun bei einem Besuch der APA.

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Coronavirus

Mehr als 25.000 Todesfälle weltweit

Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus hat sich weltweit auf mehr als 25.000 erhöht. Wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP ergab, starben seit dem ersten Auftreten des Virus im Dezember 25.066 Menschen an der Lungenerkrankung Covid-19. Die meisten Verstorbenen wurden in Europa registriert.

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Coronavirus 

Neue Berechnung zur Dunkelziffer in Österreich

Offizielle Daten geben nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Ausmaß der Covid-19-Infektionen in Österreich. Denn es ist nicht klar, ob sich immer mehr Personen infizieren oder durch mehr Tests mehr Fälle bekannt werden. Ein Forscher der WU Wien hat nun die Dunkelziffer anhand des Verlaufs der Todesfälle berechnet und kommt auf 16.000 bis 45.000 Fälle - je nach Letalitätsrate (Stand: 18.3.).

Gesundheitspolitik
Coronavirus 

Epidemiekurve in Italien gibt leicht nach

Der Anstieg bei der Zahl der Coronavirus-Fälle in Italien war zuletzt geringer als in den vergangenen Tagen. „Die Epidemiekurve gibt leicht nach“, bestätigte der Chef der nationalen Gesundheitsbehörde ISS, Silvio Brusaferro, bei einer Pressekonferenz am Freitag in Rom.“

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Coronavirus

„Knacken" der 1.000er-Grenze in Wien relativiert sich

Bei den Fallzahlen, die das Gesundheitsministerium veröffentlicht, um die aktuelle Corona-Lage in Österreich zu veranschaulichen, erscheint vor allem die Tabelle von besonderem Interesse, die die Infektionen in den einzelnen Gebietskörperschaften in Bezug zu 100.000 Einwohnern setzt. Das relativiert vor allem die Lage in der 1,9 Millionen-Metropole Wien.

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Coronavirus

USA überholen China bei Infiziertenzahlen

Trauriger Rekord für die USA: Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr bekannte Coronavirus-Infektionen als jedes andere Land der Welt. Bis Freitagmittag (Ortszeit) gab es USA-weit mehr als 86 000 bekannte Infektionen, in China rund 82 000 und in Italien mehr als 80 500, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorgeht. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als halbe Million gemeldete Coronavirus-Infektionen.

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Coronavirus

Österreich laut OECD im unteren Drittel

Ein Vergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit zeigt, dass in der Coronavirus-Krise in den meisten der OECD-Länder die Kurve positiver Fälle gemessen je 100.000 Einwohner recht ähnlich verläuft. Ausreißer nach oben sind Island und Luxemburg. Österreich liegt im unteren Drittel. Bei den Todesraten sei allgemein zu erkennen, dass unter 50-Jährige weniger betroffen sind.

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Lombardei meldete sinkende Zahl neuer Infektionen

Die Lombardei meldet eine sinkende Zahl neuer Infektionsfälle. „Die Epidemiekurve beginnt zu sinken, der Rückgang hat begonnen“, sagte der lombardische Präsident Attilio Fontana bei einer Pressekonferenz am Freitag.

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EU erhöht Budget für Rückholflüge und Medizinprodukte

Die EU-Kommission will 75 Millionen Euro aus dem EU-Budget zur Verfügung stellen, um die EU-Mitgliedsstaaten bei der Rückführung ihrer Staatsbürger in der Coronavirus-Krise zu unterstützen. Zudem sollen die Mittel für den Aufbau einer strategischen Reserve von Medizinprodukten wie Ventilatoren und Schutzkleidung auf 80 Millionen Euro erhöht werden. Das gab die EU-Kommission am Freitag bekannt.

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Ärzte ohne Grenzen in vielen Ländern im Einsatz

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in mehreren europäischen Ländern und darüber hinaus im Einsatz. In Europa richte sich die Hilfe zu einem großen Teil an besonders gefährdete Menschen, wie Obdachlose, Migranten und Geflüchtete, die auf der Straße oder in Lagern leben, sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.

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FWF-Akutförderungen für Corona-relevante Forschung

Der Wissenschaftsfonds FWF bietet mit der neu eingerichteten „Akutförderung SARS-CoV-2“ eine „Fast-Track-Schiene“ für Corona-relevante Forschung. Der vor allem Grundlagenforschung fördernde Fonds ruft Wissenschafter dazu auf, Projekte zur Erforschung humanitärer Krisen wie Epidemien und Pandemien in den bestehenden FWF-Programmen einzureichen. Diese werden bevorzugt behandelt, teilte der FWF mit.

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Uni Graz erhebt online psychische Belastungen

Die Belastung ist dieser Tage für viele Menschen eine ungewohnte - Unsicherheiten über Gesundheit, Job, Zukunft schleichen sich ins Denken. Forscher des Instituts für Psychologie der Universität Graz wollen zum Thema „Was macht Corona mit der Psyche?“ das Befinden der Bewohner Österreichs erheben und haben eine Online-Erhebung gestartet. Die Beantwortung dauert etwas 15 Minuten und ist anonym.

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Plattform vernetzt Medizin-Studenten und Krankenhäuser

In Österreich und Deutschland will die Plattform „medis vs. COVID-19“ Spitäler und Studenten, die sich ehrenamtlich bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie engagieren wollen, zusammenbringen. Insgesamt haben sich rund 25.000 Studenten bei der dazugehörigen Facebook-Gruppe angemeldet, davon knapp 5.000 am Österreich-Ableger. 200 medizinische Einrichtungen haben Unterstützungsbedarf gemeldet.

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Mittlerweile 933 Erkrankte in Wien

In Wien ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen von Donnerstag auf Freitag wieder merklich gestiegen: Mittlerweile gibt es 933 erkrankte Personen, wie das Rathaus in einer Aussendung am Freitag mitteilte. Zudem starben zwei weitere Menschen an den Folgen der Erkrankung - nunmehr gibt es 16 Todesfälle. Wieder gesund sind 35 Personen.

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Med-Uni Graz stellt Video zu Schutzkleidung online

Die Med-Uni Graz hat ein Trainingsvideo online gestellt, das den richtigen Umgang und das Anlegen von Schutzausrüstung für medizinisches Personal und andere in der Bekämpfung des Coronavirus tätige Personen beschreibt. Das von der Med-Uni produzierte Video folgt unter anderem den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, hieß es am Freitag in einer Aussendung.

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Weltweit wären 40 Millionen ohne Gegenmaßnahmen

Ohne Gegenmaßnahmen hätte die Coronavirus-Pandemie dem Imperial College in London zufolge in diesem Jahr bis zu 40 Millionen Menschen weltweit das Leben kosten können. Das geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Die Forscher spielten dabei in einem mathematischen Modell mehrere Szenarien durch. Im schlimmsten Fall hätten sich demnach sieben Milliarden Menschen, also beinahe die gesamte Menschheit, innerhalb dieses Jahres mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

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7.040 Infizierte österreichweit

Bei der im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Bundesministeriums für Inneres am 27. März 2020 um 8:30 Uhr abgehaltenen Lagebesprechung wurde die Situation zum Corona-Virus in Österreich ressortübergreifend und in Absprache mit den Einsatzstäben der neun Bundesländer analysiert.

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Coronavirus

„Lage in griechischen Flüchtlingscamps kann explodieren"

Obwohl es in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln noch keine Corona-Infektion gibt, sind die Ärzte ohne Grenzen (MSF) besorgt. „Überfüllte Orte sind der beste Platz zur Verbreitung der Krankheit“, sagte Apostolos Veizis, medizinischer Leiter von MSF Griechenland, zur APA. Die Zustände in den Lagern seien schlimm: „Wir sind besorgt, weil wir denken, die Situation kann explodieren.“

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Spanische Regierung kauft mangelhafte Testkits

Das von der Coronavirus-Pandemie besonders betroffene Spanien hat mangelhafte Testkits gekauft. Man habe die 9000 Stück inzwischen zurückgegeben, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Die Vorwürfe der konservativen Opposition, die linke Regierung habe beim Kauf fahrlässig gehandelt, wies das Ministerium zurück. Das Material sei für den gesamten europäischen Raum zugelassen gewesen, hieß es.

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MSF-Arzt sieht „Epidemie-Ausmaß in Italien zu spät erkannt“

Bei 75.000 SARS-CoV-2-Infizierten und 7.500 Todesfällen stellt sich in Italien als von Covid-19 in Europa meistbetroffenem Land die Frage nach den Gründen dieser Entwicklung. „Am Anfang wurde die Massenverbreitung der Infektion zu spät erkannt“, sagte der italienische Arzt und Epidemiologe Alessandro Pini, der im Einsatz für „Ärzte ohne Grenzen“ in der Lombardei ist, nun.