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Gesundheitspolitik
Großbritannien

Rekord-Wartezeiten in Spitälern

In Großbritannien müssen Bürger so lange wie nie seit Beginn der statistischen Erfassung auf eine Routine-Behandlung in Krankenhäusern warten. Im vergangenen Monat warteten 6,7 Millionen Patienten auf die Versorgung durch den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS), geht aus am Donnerstag veröffentlichten Daten hervor.

ohne Maske Schule
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Auch Salzburg tendiert zu Verzicht auf positive Lehrer

Auch Salzburg dürfte auf den Einsatz von symptomfreien coronapositiven Lehrern an den Pflichtschulen verzichten. Derzeit sei man zwar noch in Abstimmung mit anderen Bundesländern bzw. Landessanitäts- und Bildungsdirektion. „Aber wir werden eher von der Bundeslösung abweichen“, so ein Sprecher von Landesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) in den „Salzburger Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe). Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) will nun mit ihr sprechen.

Gelber Stift
Gesundheitspolitik
Corona-Ampel

Corona-Ampel für Österreich bleibt auf Gelb

Unverändert Gelb bleibt die Farbe der Corona-Ampel für ganz Österreich, Veränderungen gibt es jedoch, was die Einstufung der Bundesländer betrifft. Die zuständige Kommission hat am Donnerstag das zuvor auf Orange eingestufte Wien wie auch das Burgenland wieder mit einem Gelb versehen, was einem mittleren Risiko entspricht. Zusammen mit Kärnten, Niederösterreich, Salzburg und Tirol werden sechs Bundesländer derart eingeschätzt, die drei restlichen bekamen ein geringes Risiko.

Peter Klimek
Wissenschaft
Coronavirus

Klimek: Infektionszahlen deutlich höher als ausgewiesen

Aktuell gibt es eine hohe Dunkelziffer bei den Corona-Erkrankungen. Mit dem starken Rückgang bei den Testungen sind die Zahlen aus dem epidemologischen Meldesystem (EMS) „kaum noch aussagekräftig“, betonte Komplexitätsforscher Peter Klimek am Mittwoch in der „ZiB2". Am Mittwoch wurden 7.000 Neuinfektionen gemeldet. Betrachte man die Spitalszahlen und die Abwasseranalyse-Daten dürften die Zahl „um den Faktor 2 bis 3 höher sein".

Tausendfüßer
Wissenschaft
UFO

Steiermark investiert 1,5 Mio Euro in "unkonventionelle" Forschung

Hinter der Abkürzung UFO steht in der Steiermark ein neues Förderinstrument für unkonventionelle Forschung. Das Wissenschaftsressort des Landes unterstützt damit 16 Forschungsvorhaben mit insgesamt 1,5 Mio. Euro. Die Projekte reichen von der Emotionsregulation von Frauen, Implantaten zur Chemotherapie bis zur „Hausapotheke“ der Tausendfüßer.

Rauchen, Aschenbecher
Wissenschaft
Umfrage Deutschland

Fördert die Corona-Pandemie die Sucht nach Tabak und Alkohol?

Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen umgekrempelt. Aber lassen ihre Folgen Leute häufiger zur Zigarette greifen? Darauf deutet eine neue Studie hin. Etwas anders sieht es beim Alkohol aus. Gesichert ist jedoch, dass Tabak- und Alkoholkonsum zu den zwei Hauptrisikofaktoren für einen vorzeitigen Tod in Deutschland zählten.

Verzweiflung
Gesundheitspolitik
Deutschland

Umfrage: Überlastete Ärzt:innen denken über Berufswechsel nach

Wegen hoher Arbeitsbelastung und fehlender Wertschätzung erwägt ein Viertel der Klinikärzt:innen in Deutschland einen Berufswechsel. Das geht aus einer Umfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund unter rund 8.500 angestellten Mediziner:innen hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Danach liegt deren faktische Wochenarbeitszeit im Schnitt deutlich über 50 Stunden, ein Fünftel der Befragten berichtet sogar von 60-Stunden-Wochen.

Kind Afrika
Gesundheitspolitik
Lieferprobleme

Mangel an Rotavirus-Impfstoff trifft Kinder in afrikanischen Ländern

In Afrika kommt es in vier Ländern wegen Lieferproblemen beim britischen Pharmakonzern GSK zu Engpässen bei Rotavirus-Impfungen für Kinder. Die Vorräte mit dem Vakzin zur Vorbeugung der Infektion, die tödlich enden kann, sind in Kenia, Tansania, Senegal und Kamerun entweder zur Neige gegangen oder stehen kurz davor, wie mit der Sache vertraute Personen gegenüber Reuters erklärten.

Steckmücken_Gelsen
Wissenschaft

Klimawandel bringt Überträger von Krankheiten nach Deutschland

Über lange Zeit waren Mückenstiche in Deutschland zumeist allenfalls lästig - inzwischen sind sie potenziell tödlich, wenn auch bisher nur in äußerst seltenen Fällen. Drei Jahre ist es her, dass vom Robert Koch-Institut (RKI) erstmals Infektionen mit dem ursprünglich aus Afrika stammenden West-Nil-Virus bei erkrankten Menschen in Deutschland erfasst wurden, die auf eine Übertragung durch heimische Mücken zurückgingen. Im Jahr 2020 wurde erstmals ein Todesfall registriert. Wie die aktuelle Saison verläuft, lässt sich noch nicht absehen.

The visit from the Ukrainian delegation: hepatologist Dr. Elina Manzhalii and Dr. Olena Baka was organized by the European Association for the Study of the Liver (EASL) on the occasion of ILC 2022, the International Liver Congress in London.
Gesellschaft
Ukraine-Krieg

Ärztinnen in Kiew: „Wir wussten nicht, was uns erwartet“

24. Februar 2022. Russische Bodentruppen rücken von Norden und Nordosten in Richtung Kiew vor. „Ich wurde von Explosionen geweckt“, erinnert sich Elina. Die Hepatologin aus Kiew sitzt auf einem gelben Sofa umringt von den neugierigen Blicken von Journalisten auf dem internationalen Leberkongress (ILC) in London. Trotz Distanz sind die Erlebnisse der letzten Monate immer präsent.

Virus Covid-19 Corona
Wissenschaft
Coronavirus

Adaptierter Impfstoff sollte BA.2-Antigen enthalten

Ein gegen SARS-CoV-2/Omikron effektiver wirkender Impfstoff gegen Covid-19 sollte - neben den ursprünglich verwendeten Antigenen (Wild-Typ/Wuhan) - am besten ein Antigen des Omikron-Subtyps BA.2 enthalten. Damit kann nämlich auch ein Schutz gegen BA.4 und BA.5-Subtypen der Covid-19-Erreger erreicht werden. Das haben Wissenschafter des mRNA-Vakzine-Entwicklers BioNTech (Mainz) jetzt in einer wissenschaftlichen Arbeit geklärt.

Wissenschaft
Schilddrüsengesundheit

„Man weiß es einfach viel früher"

Georg Zettinig hat seine Schilddrüsenpraxis in der Wiener Josefstadt 2004 gegründet. Welche Quantensprünge es seither in seinem Fach gab, warum aggressive Schilddrüsenkarzinome de facto ein Fall für die Geschichtsbücher geworden sind und wie Schilddrüsenerkrankungen und Psyche verzahnt sind, erläutert er im medinlive-Gespräch.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Gesundheitsminister Rauch holte sich vierten Stich

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hat sich am Freitag zum vierten Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. In seiner Heimat Vorarlberg holte sich der 63-jährige Rauch - wie vom Nationalen Impfgremium (NIG) empfohlen - seinen vierten Stich. „Es hat überhaupt nicht weh getan“, richtete er den zahlreich anwesenden Journalisten und Kamerateams im Messezentrum in Dornbirn aus. In wenigen Worten appellierte Rauch an die ältere Bevölkerung, es ihm gleich zu tun.

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Gesundheitspolitik

Seit Teil-Freigabe 57 Tonnen Cannabis nach Deutschland importiert

Seit der Freigabe von Cannabis zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken im Jahr 2017 hat Deutschland rund 57 Tonnen der Droge importiert. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage aus der FDP-Fraktion hervor, über die am Freitag zuerst der „Spiegel“ berichtete. Gesetzliche und private Krankenkassen verzeichneten mit Cannabis-Medikamenten zwischen 2017 und 2021 demnach Umsätze von mehr als 588 Millionen Euro.

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Gesundheitspolitik

Sozialausgaben 2021 auf neuem Höchststand

Die Sozialausgaben sind 2021 um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichten nach vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria mit rund 132 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Da das Wirtschaftswachstum deutlich stärker als 2020 ausfiel sank jedoch die Sozialquote, der Anteil der Sozialausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 34,1 auf 32,8 Prozent.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Infiziertes Personal wird in NÖ Kindergärten eingesetzt

In Niederösterreich werden in Kindergärten künftig auch symptomlose corona-infizierte Mitarbeiter eingesetzt. Positiv getestetes Personal soll etwa administrative Tätigkeiten übernehmen. Infizierte Beschäftigte werden nicht im Kontakt mit Kindern arbeiten, wurde vonseiten des Büros von Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) am Freitag auf Anfrage ein Bericht des ORF NÖ bestätigt. Schleckertests werden in den Betreuungseinrichtungen nicht mehr angeboten.

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Gesundheitspolitik
Affenpocken

Bisher 198 Fälle in Österreich

In Österreich hat es bisher 198 gemeldete Affenpocken-Fälle gegeben. Davon sind 57 Erkrankte - somit 28,8 Prozent - bereits als genesen im Epidemiologischen Melderegister (EMS) gemeldet. Das geht aus dem Update der Fallzahlen auf der Internetseite der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) vom Freitag hervor. Seit vergangener Woche kamen somit 38 neue Fälle hinzu.

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Wissenschaft
Coronavirus

Weiter Rückgang bei den Spitalspatienten: 1.322 behandelt

Die Zahl der coronapositiven Patientinnen und Patienten, die im Spital behandelt werden müssen, ist weiter rückläufig. Derzeit werden 1.322 Menschen im Krankenhaus betreut. Das sind um 48 weniger als tags zuvor und 139 weniger als noch vor einer Woche. Allerdings mussten wieder mehr Patienten auf der Intensivstation behandelt werden. Am Freitag waren es 82, um sechs mehr als am Donnerstag und um neun mehr als vor sieben Tagen. 15 Tote waren laut Ministerien zu beklagen.

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Gesundheitspolitik
Keine Entwarnung

Deutscher Gesundheitsminister sieht Rückgang der Corona-Sommerwelle

Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die Corona-Sommerwelle in Deutschland gebrochen - aber keinen Grund zur Entwarnung in der Pandemie. „Die Sommerwelle fängt jetzt langsam an zurückzugehen“, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Es gebe einen „robusten Rückgang der Fallzahlen“. Auch die Sterblichkeit gehe zurück. „Das gibt erst einmal Grund zur Freude. Das ist trotzdem kein Grund für eine Entwarnung.“ Es sei zu erwarten, dass die Fallzahlen im Herbst wieder stark stiegen.

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Gesundheitspolitik

Stadt Zürich warnt vor Affenpocken und fordert Bund zum Handeln auf

Die Stadt Zürich warnt die Besucherinnen und Besucher der Street Parade vor einer Ansteckung mit Affenpocken. Sie sollen sich selber schützen. Die Stadt fordert den Bund zudem auf, dringend Impfstoff zu besorgen. In einer Mitteilung vom Freitag hat Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri (GLP) den Bund aufgefordert, rasch den Impfstoff zu beschaffen. Dieser ist in der Schweiz bis heute nicht erhältlich.

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Gesundheitspolitik

Sozialausgaben 2021 auf neuem Höchststand

Die Sozialausgaben sind 2021 um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichten nach vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria mit rund 132 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Da das Wirtschaftswachstum deutlich stärker als 2020 ausfiel sank jedoch die Sozialquote, der Anteil der Sozialausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 34,1 auf 32,8 Prozent.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

US-Gesundheitsbehörde lockert Vorschriften

Angesichts des sinkenden Risikos durch eine Corona-Erkrankung empfiehlt die US-Gesundheitsbehörde CDC nicht mehr, dass Menschen voneinander Abstand halten sollen. Neue Richtlinien der CDC vom Donnerstag führen die 6-Fuß-Regel, nach der Menschen im Alltag idealerweise 1,80 Meter auseinander stehen sollen, um sich nicht gegenseitig anzustecken, nicht mehr auf.

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Gesundheitspolitik
Corona-Hilfsagentur

Finanzprokuratur und Opposition kritisieren COFAG

Wolfgang Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur, schließt sich der Kritik des Rechnungshof-Rohberichts an der Corona-Hilfsagentur COFAG an. Im Ö1-„Morgenjournal“ am Donnerstag bemängelt er, dass auf externe Beratung gesetzt und die öffentliche Verwaltung übergangen wurde. Ex-COFAG-Geschäftsführer Bernhard Perner, ebenfalls im Ö1-„Morgenjournal“, sieht indes viel Positives im Bericht. Die Opposition hingegen sieht sich in ihrer Kritik an der COFAG neuerlich bestätigt.

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Gesellschaft
Staatsanwaltschaft Wien

Baby erlitt Schütteltrauma: Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen eine 28 Jahre alte Frau, die ihrem Baby am 29. Juli lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt haben soll, Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen. Das teilte Behördensprecherin Romina Kaschnitz am Donnerstag mit. Die vorläufige Einschätzung eines beigezogenen Gerichtsmediziners habe die Verdachtslage in Richtung eines Schütteltraumas „erhärtet“, sagte Kaschnitz.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

1.370 Covid-Patienten in Österreichs Krankenhäusern

1.370 SARS-CoV-2-Patienten in Österreichs Krankenhäusern bedeuten einen Rückgang von 50 gegenüber dem Vortag und einen von 151 innerhalb von einer Woche und somit fast zehn Prozent. 8,4 Prozent beträgt das Wochenminus bei den Intensivpatienten, deren Zahl aktuell bei 76 liegt. 5.844 Neuinfektionen sind seit Mittwoch verzeichnet worden, der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 5.577, die Sieben-Tage-Inzidenz bei 432,5 Fällen pro 100.000 Einwohner.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Kärntner Visitendienst zur Spitalsentlastung bleibt vorerst

Der Covid-Visitendienst in Kärnten bleibt auch ohne Kostenrefundierung durch den Bund aufrecht - voraussichtlich bis Mitte 2023. Das kündigte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Donnerstag vor Journalisten an. Der Dienst habe sich bei der Entlastung der Krankenhäuser bewährt. Coronakranke, die sonst im Spital gewesen wären, konnten so zuhause betreut oder zumindest nach einem Krankenhausaufenthalt früher entlassen werden.

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Gesundheitspolitik
Schuldspruch in Wiener Neustadt

Causa Kinderwunschklinik

Ein Anästhesist ist am Donnerstag in Wiener Neustadt wegen grob fahrlässiger Tötung einer Kinderwunschklinik-Patientin in Baden schuldig gesprochen worden. Der Angeklagte erhielt nach Angaben des Landesgerichts nicht rechtskräftig 16 Monate Haft, davon elf Monate bedingt. Der Prozess musste wiederholt werden, weil das Oberlandesgericht (OLG) Wien ein Unzuständigkeitsurteil aufgehoben hatte.

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Gesundheitspolitik

Cluster in Asylbetreuungsstelle Traiskirchen geschrumpft

Der Corona-Cluster in der Asylbetreuungsstelle Traiskirchen (Bezirk Baden) hat sich am Mittwoch im Vergleich zum Tag davor beinahe halbiert. Verzeichnet wurden 54 Infektionen (minus 51). Hotspots mit bis zu 22 positiv Getesteten wurden nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) in mehreren Pflegeeinrichtungen und Produktionsfirmen verzeichnet. Insgesamt gab es in Niederösterreich 1.678 neue Fälle.