Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Coronavirus

Neue Verschärfungen für Ungeimpfte in Planung

Die Zeiten für Impf-Verweigerer könnten bald härter werden. Bei einer stärker werdenden Belastung der Intensivstationen könnte es bis hin zu einem „Lockdown“ für jene Personen gehen, die sich nicht immunisieren haben lassen. Das ist das Ergebnis einer Sitzung von Regierung und Landeshauptleuten, die Freitagabend teils virtuell abgehalten wurde.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

MFG-Politikerin aus Oberösterreich beleidigte Spitalspersonal

Die oberösterreichische Kommunalpolitikerin Petra Saleh-Agha von der Rieder MFG steht nach einem kontroversen Facebook-Posting in der Kritik. Mit dem Satz „Schämt euch !!!!!! alles Verbrecher“ protestierte sie gegen eine Corona-Impfkampagne oberösterreichischer Spitalsmitarbeiter. Vorausgegangen war nach übereinstimmenden Medienberichten ein Flashmob, bei dem das Personal von oö. Landes- und Ordensspitälern Schilder mit Aufrufen zur Corona-Impfung präsentiert hatte.

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Gesundheitspolitik
WHO

40 Prozent Impfrate in allen Ländern bis Jahresende erreichbar

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Deutschland und andere Länder aufgerufen, bei Corona-Impfstofflieferungen zugunsten bedürftigerer Staaten zurückzustehen. „Die Pandemie wird enden, wenn die Welt sich entscheidet, sie zu beenden“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonntagabend bei der Gesundheits-Konferenz „World Health Summit“ in Berlin. Man wissen von fast 50.000 registrierten Todesfällen pro Wochen - damit sei die Pandemie noch lange nicht vorbei.

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Gesundheitspolitik

Protest gegen Diskriminierung HIV-positiver Menschen vor Gericht

Die Aids-Hilfen Österreichs protestieren gegen Diskriminierung vor Gericht und fordern „die Entstigmatisierung von HIV-Positiven im Strafrecht“. Menschen mit HIV, die regelmäßig ihre Therapie einnehmen und deren Virenlast unter der Nachweisbarkeitsgrenze liegt, „stellen keine Gefährdung dar“, wurde betont. „Es ist höchst an der Zeit, dass das Strafrecht den wissenschaftlichen Erkenntnissen folgt“, mahnte Andrea Brunner, Geschäftsführerin der Aids Hilfe Wien.

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Wissenschaft
Deutschland

Die Infektionen steigen rasch - wie viel Impfen geht noch?

Angesichts der deutlich steigenden Corona-Infektionen raten viele Experten zum Impfen. Doch dies ging in Deutschland zuletzt nur noch schleppend voran. Bisher haben sich laut den offiziellen Meldedaten knapp 70 Prozent mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Gut 66 Prozent gelten als vollständig geimpft. Reicht das angesichts der Pandemie-Entwicklung? Die Inzidenz - die Zahl der Infektionen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner - hat in Deutschland gerade den Wert von 100 erreicht.

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Gesundheitspolitik

Im Hintergrund von Substanzabhängigkeit: ADHS

Ein hoher Prozentsatz von Substanz- bzw. Drogenabhängigen leidet auch unter anderen psychiatrischen Erkrankungen. Bisher kaum wahrgenommen: Etwa 20 Prozent der Alkoholabhängigen hatten zumindest in der Kindheit auch ADHS. Das zeigt eine neue Wiener Studie. Entscheidend ist es für die Patienten, dass alle ihre psychiatrischen Störungen diagnostiziert und behandelt werden, hieß es am Samstag beim Interdisziplinären Symposium zur Suchterkrankung in Grundlsee in der Steiermark.

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Wissenschaft
Studie

Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten

Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt „Jama“ veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

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Gesundheitspolitik

UN-Generalsekretär fordert sinnvollere Impfstoff-Verteilung

Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: „Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr“, sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede am Sonntagabend. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten „viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern“.

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Gesundheitspolitik

3.624 Neuinfektionen in Österreich

3.624 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden, die am Sonntag von Innen- und Gesundheitsministerium gemeldet wurden, liegen deutlich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (3.261). Zudem bedeuten sie ein Plus von über 60 Prozent gegenüber den 2.242 Erkrankungen, die am vergangenen Sonntag bekanntgegeben worden sind. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 255,5 Fälle je 100.000 Einwohner.

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Wissenschaft
Coronavirus

FDA: Vorteile überwiegen Risiken bei Kinder-Impfung

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat zum ersten Mal die Sicherheit und Wirksamkeit des Coronavirus-Impfstoffs von Pfizer und BioNtech für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren bewertet und festgestellt, dass die Vorteile die Risiken in dieser Altersgruppe überwiegen. Die FDA veröffentlichte auch Daten von Pfizer, die zeigten, dass der Impfstoff in einer klinischen Studie mit fünf bis 11-Jährigen eine 90,7-prozentige Wirksamkeit gegen Covid-19 aufwies.

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Gesundheitspolitik
Sterbehilfe

Die Regeln für den Assistierten Suizid

Die geplante Neuregelung für die Hilfe zum Selbstmord bringt ab 2022 die Möglichkeit, Schwerkranken, die ihr Leben beenden wollen, legal zu helfen. Betroffene sollen künftig ein tödliches Präparat in Apotheken beziehen können, das allerdings selbst zugeführt werden muss. Begleitend zu dieser neuen Möglichkeit, mittels einer „Sterbeverfügung“ das Leben zu beenden, wird die Hospiz- und Palliativversorgung stark ausgebaut.

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Wissenschaft

Drogenersatztherapie stagniert in Österreich

1987 wurde in Österreich die Drogenersatztherapie mit oralen Opioid-Substitutionsmitteln per Erlass geregelt. Ende 2020 befanden sich laut den Zahlen des Gesundheitsministeriums 19.233 Opiatabhängige in Therapie. Doch die Entwicklung stagniert. Die Krankenkassen zahlen die innovativste Therapie nicht. Probleme bei den behandelnden Ärzten sind absehbar, hieß es am Wochenende beim Interdisziplinären Symposium zur Suchterkrankung in Grundlsee in der Steiermark.

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Gesundheitspolitik

Österreich nahm Covid-19-Intensivpatienten aus Rumänien auf

Österreich hat zwei Covid-19-Intensivpatienten aus Rumänien aufgenommen. Im Rahmen der internationalen Katastrophenhilfe hat Rumänien am Donnerstag die europäische Staatengemeinschaft allgemein um Hilfe ersucht, da die Fallzahlen zuletzt stark angestiegen sind, berichtete das Innenministerium. Besonders betroffen ist die Region rund um Bukarest. Die beiden Patienten werden in Spitälern in Niederösterreich untergebracht. Auch Tirol hatte seine Hilfe angeboten.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Zentraleuropäische Staaten für enge Kooperation nach der Pandemie

Mit seinen Amtskollegen aus der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn hat Außenminister Michael Linhart (ÖVP) am Freitagnachmittag in Wien über koordinierte Schritte im Wirtschaftsbereich für die Zeit nach Corona beraten. Im Fokus der C5-Runde (Central 5) stand ferner die Kooperation mit Russland, wobei die Minister für eine Fortführung des Dialogs plädierten.

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Wissenschaft
Corona-Impfstoff

Biontech/Pfizer nach eigenen Angaben bei Kindern zu knapp 91 Prozent wirksam

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer hat nach Konzernangaben bei Kindern eine Wirksamkeit von knapp 91 Prozent. Laut einem von Pfizer bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereichten Dokument beträgt der Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung bei Fünf- bis Elfjährigen 90,7 Prozent. Die Angaben basieren auf einer Untersuchung mit 2.250 Teilnehmern. Ein schwerer Krankheitsverlauf wurde nicht registriert.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

AfD-Co-Fraktionsvorsitzender Chrupalla mit Covid-19 infiziert

Der AfD-Co-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Fraktion am Freitag mitteilte, wurde er positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. „Herr Chrupalla kann daher nicht an der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am 26. Oktober teilnehmen“, hieß es in der Mitteilung der Fraktion. Dem Vernehmen nach dauert seine Quarantäne schon einige Tage an.