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Wissenschaft
Humane Papillomviren

Welt-HPV-Tag - Mediziner: HPV-Infektion „als Pandemie betrachten“

Rund 80 Prozent der Menschen machen in ihrem Leben mindestens eine HPV-Infektion (Humane Papillomviren) durch. „Man könnte es eigentlich als Pandemie betrachten“, sagte der Mediziner Elmar Joura von der MedUni Wien bei einem Hintergrundgespräch zum Welt-HPV-Tag am Donnerstag. Das Virus kann bei Frauen und Männern Krebs auslösen, was aber durch eine Impfung vermeidbar ist. Beim Impfen können wir „noch besser werden“, betonte Jugend- und Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP).

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Frankreich kritisiert Österreichs Plan für Impfkooperation mit Israel

Frankreich hat die geplante Impfstoff-Kooperation von Österreich und Dänemark mit Israel kritisiert. Die Impfstoffbeschaffung müsse weiterhin „im europäischen Rahmen“ erfolgen, sagte eine Sprecherin des französischen Außenministeriums am Mittwochabend in Paris. „Das garantiert die Solidarität zwischen Mitgliedstaaten, die mehr denn je nötig ist, und unsere kollektive Schlagkraft“, betonte sie.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Zahl der Neuinfektionen weiter auf hohem Niveau

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau. 2.324 Menschen sind von Mittwoch auf Donnerstag positiv getestet worden, berichteten Gesundheits- und Innenministerium. Bei 50.119 PCR-Tests waren somit 4,6 Prozent positiv. Tags zuvor lag die Rate noch bei 5,0.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

15.000 Pädagogen in Niederösterreich angemeldet

Rund 15.000 Pädagogen haben sich in Niederösterreich seit Wochenbeginn für die Corona-Immunisierung angemeldet. Bei einer Zielgruppe von etwa 20.700 Personen sei deutlich geworden, „wie hoch die Impfbereitschaft in den Bildungseinrichtungen ist“, befanden Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Bildungsdirektor Johann Heuras am Donnerstag in einer Aussendung.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Rahmen für Öffnung in Vorarlberg muss bis Montag stehen

Die Rahmenbedingungen für die vereinbarten Öffnungsschritte in Vorarlberg ab 15. März sollen bis nächsten Montag stehen. „Dann müssen sie fixiert werden“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP). Einen zu knappen Zeitplan - Stichwort Planungssicherheit - wollte sich Wallner nicht vorwerfen lassen. Die Wirtschaft habe den 15. März als Öffnungsdatum gefordert, betonte er.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Abriegelung von Wiener Neustadt steht im Raum

Angesichts einer Häufung von Corona-Fällen und einer Sieben-Tages-Inzidenz von 458,3 stehen für Wiener Neustadt Ausreisetests im Raum. Eine Umsetzung dieses Vorhabens ist für die lokale Politik allerdings nur schwer vorstellbar. Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) sowie der Zweite Vizebürgermeister Rainer Spenger (SPÖ) haben diesbezüglich am Donnerstag unter anderem auf die hohe Einwohner- und Pendlerzahl der Statutarstadt verwiesen.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

EU-Arzneimittelbehörde startet Prüfung zur Zulassung von Sputnik V

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) beginnt mit der Prüfung einer Zulassung für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Die in Den Haag ansässige Behörde teilte am Donnerstag mit, sie habe ein rollierendes Verfahren zur Zulassung des russischen Impfstoffs gestartet.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Großbritannien will Zulassung angepasster Impfstoffe beschleunigen

Die Zulassung von Impfstoffen, die an Corona-Varianten angepasst wurden, soll in Großbritannien deutlich beschleunigt werden. Der sogenannte „Fast-Track“-Prozess solle dem der Prüfung und Freigabe von Grippeimpfungen ähneln und keine Abstriche bei der Sicherheit der Impfstoffe machen, teilte die britische Zulassungsbehörde am Donnerstag mit. Impfstoffentwickler haben sich zuversichtlich gezeigt, ihre Mittel in relativ kurzer Zeit an neue Varianten des Coronavirus anpassen zu können.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Forscher mahnt zur Präzision beim Auslesen der Schultests

Die Teststrategie Österreichs, zu der auch die Schul-“Nasenbohrertests“ zählen, sei im internationalen Vergleich durchaus „spektakulär“, so der Molekularbiologe Johannes Zuber zur APA. Beim Auslesen der Ergebnisse der Antigen-Schnelltests ginge aber noch mehr: Bei dem eher ungenauen Verfahren sei auch ein sich nur leicht abzeichnender zweiter Strich ein starker Hinweis auf eine Infektion. Die vorgeschriebenen 15 Minuten bis zum Auslesen sollten unbedingt eingehalten werden.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

WHO: „Viel zu lernen aus Israels Beispiel"

Österreich und Israel sind mit je 8,9 Millionen Einwohnern gleich groß. In Israel waren gestern, Mittwoch, bereits 4,847.286 Menschen gegen Covid-19 einmal geimpft, in Österreich 456.881 Personen. „Man kann viel aus Israels Beispiel lernen“, sagte jetzt Michel Thieren, WHO-Europa-Vertreter in Israel, gegenüber der APA. Haftungsübernahme durch den Staat, Datentransfer zu dem Pharmakonzern bezüglich Sicherheit und eine gute Impfstrategie machten Israel aktuell erfolgreich.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Kurz spricht in Israel über Vakzinproduktion

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) reist am heutigen Donnerstag nach Israel. Die eintägige Visite bei Premier Benjamin Netanyahu gemeinsam mit seiner dänischen Amtskollegin Mette Frederiksen steht im Zeichen der Corona-Impfstoffe. Es soll vor allem um eine Kooperation bei der Erforschung und Herstellung von Vakzinen gehen.

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Wissenschaft
Kardiologie

Corona führt laut Experten auch zu Stress-Kardiomyopathie

Das Coronavirus kann offenbar auch zu einer besonderen Form der Kardiomyopathien führen, also einer Erkrankung des Herzmuskels: der Stress-Kardiomyopathie, Gebrochenes-Herz-Syndrom genannt. Es gebe erste Berichte, dass auch diese Form der Kardiomyopathie, die vor allem bei Frauen nach schweren psychischen Belastungssituationen auftritt, in Zusammenhang mit Covid zu finden ist, sagte der Direktor der Kardiologie der Innsbrucker Med-Uni-Klinik, Axel Bauer.

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Gesellschaft
Corona-Impfstoff

Italien will in 6 Monaten mit Impfstoff-Produktion starten

Italien will innerhalb von sechs Monaten mit der Produktion von Impfstoff gegen das Coronavirus starten. Dies geht aus einem Treffen zwischen der italienischen Regierung und Vertretern von Pharmakonzernen am Mittwoch im Sitz des Wirtschaftsministeriums in Rom hervor. Der Verband der italienischen Pharmaindustrie Farmindustria bekundete seine Bereitschaft, sich an einem europäischen Projekt zur Stärkung der Impfstoff-Produktion zu beteiligen.

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Gesellschaft
Deutschland

RKI: Ansteckendere Corona-Variante in 46 Prozent der positiven Proben

Die Verbreitung der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Corona-Variante B.1.1.7 in Deutschland hat laut Robert Koch-Institut (RKI) weiter zugenommen. Ihr Anteil an einer Stichprobe von knapp 25.000 positiven Fällen aus der vergangenen Woche betrage rund 46 Prozent, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten RKI-Bericht. Zu Beginn der Erhebung, vor rund einem Monat, hatte das RKI den Anteil der Mutante noch auf sechs Prozent beziffert, zwei Wochen später waren es 22 Prozent. Schätzungen, wonach nun ungefähr die Hälfte der Fälle auf B.1.1.7 zurückgehen, waren bereits am Dienstag bekannt geworden.

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Wissenschaft
Corona-Impfung

Experten warnen vor verfrühtem Optimismus bei Altenheimen

Infektionen und Todesfälle mit dem Coronavirus sind in den Altenheimen zuletzt deutlich gesunken. Während Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Ländervertreter den Rückgang auf die seit Jänner laufenden Impfungen zurückführen, warnen von der APA befragte Experten vor voreiligen Schlüssen. Denn der Rückgang folgt im Wesentlichen dem allgemeinen Infektionsverlauf. Komplexitätsforscher Peter Klimek sieht daher noch keine eindeutigen Effekte der Impfung.

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Gesellschaft
Coronavirus

Krankenhäuser in Tschechien melden Rekordzahl an Covid-19-Patienten

Die Krankenhäuser in Tschechien melden eine Rekordzahl an Covid-19-Patienten. Insgesamt werden 8.162 Menschen stationär behandelt, der höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie, wie am Mittwoch aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Darunter waren mehr als 1.660 besonders schwere Fälle, die künstlich beamtet werden müssen. In der Verwaltungsregion Pardubice in Ostböhmen wurde ein Notfallplan aktiviert, weil die Krankenhauskapazitäten vollständig erschöpft waren.