Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Wissenschaft
Corona

Rund 30 Prozent der Neuinfizierten noch keine 25 Jahre alt

Das Coronavirus wird immer mehr zu einem Problem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das machen aktuelle Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) für die Kalenderwoche elf (15. bis 21. März) deutlich. Demnach waren knapp 30 Prozent der insgesamt 21.880 Personen, die sich in der vergangenen Woche mit dem Coronavirus infiziert haben, noch keine 25 Jahre alt.

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Gesundheitspolitik

Deutsche Intensivmediziner: Nur harte Maßnahmen können Corona bremsen

Intensivmediziner in Deutschland begrüßen die von Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. „Die Politik hat erkannt, dass wir in einer schwierigen Phase der Pandemie sind und die Impferfolge nicht gefährden dürfen", erklärte der Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Dienstag. Entscheidungen wie verstärkte Notbremsen, eine Ruhephase ohne Versammlungen über Ostern und geschlossene Gastronomien seien hart, aber wichtig. „Nur so können wir das derzeitige exponentielle Wachstum der Inzidenzen wieder verlangsamen - und auch nur so sehen wir Intensivmediziner in einigen Wochen wieder weniger Patienten auf den Intensivstationen."

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Gesundheitspolitik
Corona

FFP2-Masken im Global-2000-Check frei von Schadstoffen

Seit der Einführung der FFP2-Maskenpflicht hat die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 zahlreiche Anfragen erhalten. Konsumenten wollten wissen, ob hier eventuell gesundheitliche Gefährdungen durch Schadstoffe zu erwarten wären oder ob es Unterschiede zwischen chinesischen und österreichischen Masken geben würde. Deswegen und auch um teilweise vorhandener Maskenskepsis vorzubeugen, hat die NGO nun getestet. Gefunden wurde außer Spuren von Zink jedoch nichts.

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Wissenschaft

Zweifel an veröffentlichten Daten von neuer AstraZeneca-Studie

Die US-Gesundheitsbehörde NIAID hat Zweifel an der Aussagekraft von Daten einer neuen Untersuchung des Pharmakonzerns AstraZeneca zu dessen Impfstoff geäußert. Dabei geht es um Ergebnisse einer sogenannten Phase-III-Studie mit etwa 32 500 Probanden, die laut Hersteller eine hohe Wirksamkeit des Vakzins zeigen. Frühere Untersuchungen, die ebenfalls für eine gute Wirksamkeit des Präparats sprechen, zweifelt die NIAID in ihrem Statement nicht an.

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Gesundheitspolitik

Impfstoff-Verteilung: Deutschland erteilt Österreich eine Absage

Deutschland ist gegen die von Österreich und anderen Ländern geforderte Neuverteilung von Corona-Impfstoffen in der Europäischen Union. „Ich kann mich über diese Diskussion nur wundern", sagte Europa-Staatssekretär Michael Roth (SPD) am Dienstag vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen. Es sei überrascht darüber, dass der Eindruck mangelnder Solidarität entstanden sei. „Wir haben hier ein sehr transparentes Verfahren", fuhr Roth fort.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Impfungen im globalen Überblick

Seit Ende des Vorjahres die ersten Corona-Impfstoffe zugelassen wurden, impfen die Länder weltweit in verschiedenem Tempo. Zwar sind in der Regel immer die Hochbetagten diejenigen, die bei Impfungen priorisiert werden sollen. Doch Lieferengpässe, Corona-Mutanten oder Zulassungschaos bei Impfstoffen wirbeln die Impfreihenfolge und -geschwindigkeit immer wieder durcheinander. Ein Überblick, wo die Welt aktuell beim Impfen steht.

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Gesundheitspolitik

Warten auf den Wuhan-Bericht der WHO

Eigentlich war der Bericht über die Suche nach den Ursprüngen des neuartigen Coronavirus im chinesischen Wuhan bereits vergangene Woche erwartet worden. Doch die Veröffentlichung verzögert sich wie im Jänner schon die WHO-Mission selbst. Möglicherweise stellen diese Woche die von der Weltgesundheitsorganisation nach China entsandten Experten ihre Thesen vor, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergegangen sein könnte.

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Wissenschaft
Coronavirus

Erfolg gegen Covid mit Medikamentencocktail

Eine Medikamenten-Kombination ist laut neuen Studiendaten des Schweizer Pharmakonzerns Roche gegen das Coronavirus wirksam. Ein Antikörper-Cocktail aus Casirivimab und Imdevimab habe Krankenhaus-Einweisungen und Todesfälle um rund 70 Prozent reduziert, teilte Roche mit. Zudem habe die von Regeneron entwickelte Therapie zu einer Verkürzung der Dauer der Symptome um vier Tage geführt.

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Gesundheitspolitik
Corona

Weder Lockerungen noch Verschärfungen

Der mit Spannung erwartete Gipfel von Bund und Ländern zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie hat kaum greifbare Ergebnisse gebracht. Weder kommt es vorerst zu Lockerungen noch zu Verschärfungen. Allerdings werden zwischen Gesundheitsministerium und Ländern der Ostregion in einem Gipfel weitere "Maßnahmen" diskutiert, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Anschluss bei einer Pressekonferenz verkündete.

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Gesundheitspolitik
Impfstoffe

Financial Times: Ärger in EU über Verteilungsplan von Kanzler Kurz

Die Europäische Union will Österreich laut einem Bericht der „Financial Times“ im Gegensatz zu Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) keine Extra-Impfdosen im Rahmen der Verteilung von zehn Millionen zusätzlichen Biontech/Pfizer-Dosen zugestehen. „Kurz wird nicht eine einzige Extra-Dosis bekommen“, zitierte die „FT“ am Montag einen nicht namentlich genannten zuständigen EU-Beamten. Kurz' Breitseiten gegen das Impfmanagement Brüssels hätten unter den EU-Staaten für Bestürzung gesorgt.

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Gesundheitspolitik
Impfstoffstreit

Großbritannien will Exportverbot abwenden

Im Streit um knappen Corona-Impfstoff gibt sich Großbritannien zuversichtlich, Exportverbote der Europäischen Union abwenden zu können. „Ich bin nach Gesprächen mit EU-Partnern in den vergangenen Monaten sicher, dass sie keine Blockaden wollen“, sagte Premierminister Boris Johnson am Montag der Agentur Bloomberg. „Ich denke, das ist sehr, sehr wichtig.“ Die EU-Kommission stellte in Brüssel klar, dass auch sie eigentlich keine Exportverbote wolle. Doch müsse die EU bestellte Impfstoffe von Herstellern rasch und verlässlich bekommen.

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Gesundheitspolitik
Corona

Schwierige Verhandlungen

Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie gestalten sich schwierig. Dem Vernehmen nach gab es selbst unter den Landeshauptleuten bei deren Gesprächen mit der Regierung unterschiedliche Meinungen, ob es zu weiteren Öffnungsschritten kommen soll. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) drängte angesichts der steigenden Infektionszahlen auf Restriktionen.

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Gesellschaft
Corona

In europäischen Städten wird am Mittwoch der Opfer gedacht

In vielen Städten Europas soll es am Mittwoch um 12.00 Uhr eine Schweigeminute für die Corona-Opfer geben. „Europa braucht einen gemeinsamen Augenblick des Gedenkens“, rief der Präsident des Verbandes Eurocities und Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, zu der Aktion auf. Die Stadt Wien wird auf diese Schweigeminute hinweisen und über stadteigene Medienkanäle darauf aufmerksam machen, hieß es am Montag auf APA-Anfrage aus dem Büro von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

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Gesundheitspolitik
Corona

Wiener Spitäler nun beinahe am Limit

Die Wiener Spitäler erreichen neue Höchststände in Sachen Corona-Patienten: 165 Menschen müssen mit Stand Montag intensivmedizinisch betreut werden – 152 davon in Einrichtungen des Gesundheitsverbunds, wie eine Sprecherin der APA berichtete. In der Klinik Floridsdorf, im AKH und im Krankenhaus Hietzing ist der Intensivbereich schon ausgelastet. In anderen Häusern gebe es noch kleine Puffer. Kapazitäten werden nun etwa dadurch geschaffen, dass Operationen verschoben werden.

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Wissenschaft
Welttuberkulosetag

Seit Corona vermehrt schwere Fälle in Österreich

Trotz verfügbarer Therapie sterben weltweit fast 4.000 Menschen pro Tag an Tuberkulose (TBC). Rund ein Drittel der Weltbevölkerung ist Träger einer beschwerdefreien, latenten Tuberkulose, die aber ansteckend ist und bei Schwächung des Immunsystems ausbrechen kann. Seit Beginn der Coronakrise werden in Österreich weniger, dafür vermehrt schwere TBC-Fälle registriert, informierte die Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) am Montag anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März.

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Gesundheitspolitik

Avatare sollen chronisch kranke Kinder in Klasse „vertreten“

Bereits seit einiger Zeit sind vereinzelt an Schulen kleine Roboter im Einsatz, die chronisch kranke Kinder in ihren Schulklassen „vertreten“. Nun soll das Projekt auf breitere Beine gestellt und wissenschaftlich untersucht werden. Mit den Avataren können die abwesenden Schüler einerseits am Unterricht teilnehmen und andererseits auch den sozialen Anschluss in der Klasse behalten.