Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Impfpflicht

NEOS fordern Ende von 2G und von Lockdown für Ungeimpfte

Die NEOS verlangen mit der Einführung der Impfpflicht, der sie im Parlament zugestimmt haben, ein Ende von 2G und des Lockdowns für Ungeimpfte. Die Liberalen lehnen zudem die von der Regierung angekündigte Impflotterie, bei der eine ganze Milliarde Euro ausgeschüttet wird, ab. „Eine Milliarde Euro ist sehr, sehr viel Geld, mit dem man weit aus gescheitere Dinge machen könnte", sagt NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei einer Pressekonferenz am Montag.

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Gesundheitspolitik

Aufbau eines nationalen Krebsregisters gefordert

In Österreich sind jährlich etwa 20.000 Sterbefälle auf Krebs zurückzuführen. Welche Therapien die Patienten bekommen, wie sie auf Medikamente ansprechen und wie die Krankheit verläuft, wird dezentral in den Bundesländern dokumentiert. Die Einführung eines österreichweiten verlaufsbezogenen Krebsregisters könnte die Behandlung der Patienten jedoch deutlich verbessern und auch der Forschung dienen, sagte die Onkologin Birgit Grünberger nun bei einer Pressekonferenz in Wien.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Eisenstadt führt wöchentlichen „Kinderimpftag“ ein

Die burgenländische Landeshauptstadt Eisenstadt bietet ab Februar wöchentlich einen „Kinderimpftag" im städtischen Impfzentrum an. Fünf- bis Elfjährige können sich immer mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen, kündigte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Montag an. Ärz:innen werden an Ort und Stelle für Fragen der Eltern und Kinder zur Verfügung stehen. Eine Voranmeldung ist notwendig.

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Gesundheitspolitik
Omikron

Contact Tracing in OÖ wird eingestellt

In Oberösterreich wird das Contact Tracing weitgehend eingestellt. Es werden bis auf Weiteres nur mehr infizierte Personen und nicht mehr Kontaktpersonen behördlich erfasst und in Quarantäne geschickt. Dies gelte ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1.800, hieß es im ORF OÖ. Montagvormittag betrug der Wert 1.713. Infizierte sollen außerdem selbst ihre Kontaktpersonen verständigen.

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Gesundheitspolitik

Register für Covid-Patient:innen eingerichtet

Per Verordnung hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) ein Register für hospitalisierte Covid-Patient:innen  eingerichtet. Das von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) geführte Tool soll Grundlage für ein effektives und effizientes Krisenmanagement sein und der Planung, Qualitätssicherung und Qualitätsberichterstattung in der Gesundheitsversorgung dienen.

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Gesundheitspolitik

25.610 Neuinfektionen und bereits 14.000 Covid-Tote

Mit 25.610 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden ist am Montag der zweithöchste Wert der Pandemie in Österreich verzeichnet worden. Das sind fast 10.000 positive Tests mehr als am Montag der Vorwoche, der Sieben-Tage-Schnitt stieg auf 23.764 Fälle pro Tag. Neun weitere Covid-Todesfälle bedeuten zudem, dass bereits exakt 14.000 Menschen in Österreich an oder mit dem Virus gestorben sind. Indes stieg auch die Zahl der Covid-Spitalspatienten seit dem Vortag um 71 auf genau 1.200.

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Gesellschaft
Impfpflicht

Umstrittener Polizei-Seelsorger abberufen

Die Erzdiözese Wien hat den Polizei-Seelsorger Uwe Eglau abberufen. Er trat als Sprecher einer Gruppe von rund 600 Polizisten in Erscheinung, die sich vor zwei Wochen in einem „Offenen Brief“ gegen Corona-Impfpflicht, 3G am Arbeitsplatz und die Diskriminierung ungeimpfter Kollegen ausgesprochen hat. Dies sei mit dem Rollenverständnis eines Seelsorgers nicht vereinbar, erläuterte der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, am Sonntag in der Kathpress.

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Wissenschaft
Studie

Jugendliche mit Epilepsie können Emotionen nur schwer erkennen

Rund 80.000 Menschen in Österreich leben mit Epilepsie, fünf bis zehn Prozent davon mit juveniler myoklonischer Epilepsie (JME), die - wie der Name sagt - im Jugendalter auftritt. Salzburger Neurologen haben nun erstmals einen Zusammenhang dieser Epilepsie-Form mit Defiziten in der Emotionserkennung und sozialer Kognition nachgewiesen. Die Ergebnisse führen zu neuen therapeutischen Ansätzen, teilte der Wissenschaftsfonds FWF mit, der die Arbeit gefördert hat.

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Wissenschaft
Studie

Leberkrebs: Fasten soll Resistenzen gegen Therapeutika verhindern

In der Bekämpfung des Leberzellkarzinoms (HCC) kommt es immer wieder vor, dass Krebszellen Resistenzen gegen anfänglich gut wirkende Medikamente entwickeln: Patient*innen sprechen auf die Therapie nicht mehr an. Fasten könnte sich positiv auf die Behandlung auswirken, wie Forscher der Medizinischen Universität Graz im internationalen Team herausgefunden haben. Ihre jüngsten Studienergebnisse haben sie im Fachmagazin „Science Advances“ veröffentlicht.

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Gesundheitspolitik

Daten-Pannen sorgen für dicke Luft zwischen Wien und Bund

Die Daten-Probleme im Zusammenhang mit Corona haben zwei der Hauptprotagonisten in der Pandemie zum Briefe schreiben motiviert. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) richtete eine Botschaft direkt an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne), in der er ein „erheblichen Sicherheitsrisiko“ beklagte und betonte, noch nie seit Beginn der Pandemie so schlecht über die aktuelle Situation in Wien informiert gewesen zu sein. Mückstein antwortete betont hilfsbereit.

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Gesundheitspolitik

Vorarlberger Wirtschaftskammer kritisiert späteres Freitesten

Dass sich Corona-Infizierte in Vorarlberg nicht mehr am fünften Tag freitesten können, führt zu scharfer Kritik der dortigen Wirtschaftskammer. „Wir haben wenig Verständnis für ein späteres Freitesten als nach dem fünften Tag. Ein Freitesten erst Tage danach ist aus unserer Sicht eine inakzeptable Vorgehensweise“, meinte der schwarze Kammerpräsident Hans Peter Metzler in einer Aussendung am Sonntag. Die Wirtschaft müsse offenbar für das „Freitest-Chaos“ büßen.

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Gesundheitspolitik
Schwangerschaftsabbruch

Pro Familia für Streichung von Paragraf 218

Nach der Ankündigung der Ampelkoalition, das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen im Paragrafen 219a des Strafgesetzbuchs zu tilgen, setzt sich der Bundesverband Pro Familia für eine Streichung auch des umstrittenen Paragrafen 218 ein. Der sichere Schwangerschaftsabbruch solle „grundsätzlich außerhalb des Strafrechts“ geregelt werden, schreibt die stellvertretende Bundesvorsitzende von Pro Familia, Stephanie Schlitt, im „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom Samstag.

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Gesundheitspolitik
Omikron

Freie Einreise für Geboosterte aus aller Welt

Die Drittimpfung bedeutet ab Montag freie Fahrt nach Österreich. Mit der mittlerweile 12. Novelle der Covid-19-Einreiseverordnung wird nämlich die Liste der Virusvariantengebiete komplett geleert. Damit entfällt das PCR-Testerfordernis auch für Geboosterte aus 14 Omikron-Vorreiterstaaten, darunter Großbritannien, Dänemark, die Niederlande und Norwegen. Wer „nur“ vollimmunisiert ist, braucht weiterhin ein aktuelles negatives PCR-Testergebnis.

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Gesundheitspolitik

Virologe: Omikron nicht „mild“ - Krankenhäuser vor neuer Welle

Die deutschen Krankenhäuser steuern nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler auf erneut sehr hohe Zahlen von Corona-Patienten zu. Die Wucht der Infektionswelle wird sich nach Einschätzung des Wissenschaftlers in den Kliniken niederschlagen. „Eine Verharmlosung von Omikron wäre daher fatal, die häufig zu lesende Einordnung als „mild“ halte ich für brandgefährlich“, so der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.

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Wissenschaft
Omikron

Untervariante von Omikron wird in Großbritannien stärker beobachtet

Eine möglicherweise noch leichter übertragbare Untervariante von Omikron wird in Großbritannien künftig aufmerksamer beobachtet. Die britische Gesundheitsbehörde stufte die Variante namens BA.2, eine spezielle Ausprägung der Omikron-Mutante, als „Variante unter Beobachtung“ ein. Üblicherweise werden Varianten, die gegebenenfalls irgendwann „besorgniserregende Varianten“ genannt werden, zunächst beobachtet und weiter analysiert.

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Gesundheitspolitik
Omikron

WHO: Ende der Corona-Pandemie in Europa nach Omikron-Welle „plausibel“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schließt ein Ende der Corona-Pandemie in Europa nach der derzeitigen Omikron-Welle nicht aus. „Es ist plausibel, dass die Region sich auf eine Endphase der Pandemie zu bewegt“, sagte der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Zugleich mahnte er wegen möglicher weiterer Mutationen des Coronavirus jedoch zur Vorsicht.