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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Studie: Zweifel an dauerhafter Immunität

Eine Studie aus Großbritannien nährt Zweifel an einer möglichen dauerhaften Immunität nach einer Covid-19-Infektion. Antikörper gegen das neuartige Coronavirus hätten in der britischen Bevölkerung im Sommer rasch abgenommen, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Imperial College London hervor. Das deute darauf hin, dass der Schutz nach einer Infektion möglicherweise nicht von langer Dauer sei.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Erneut mehr als 11.000 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Dienstagmorgen 11 409 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche hatte die Zahl noch bei 6868 gelegen. „Aktuell ist eine zunehmende Beschleunigung der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten“, hieß es im aktuellen Lagebericht des RKI vom Montagabend. „Daher wird dringend appelliert, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert.“

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Wissenschaft
Coronakrise

AstraZenecas Vakzine in Studie ermutigend

Der potenzielle Corona-Impfstoff des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca hat laut einem Zeitungsbericht erfolgsversprechende Ergebnisse in der klinischen Entwicklung erzielt. Bei älteren Menschen, der Gruppe mit dem höchsten Risiko schwerer Krankheitsverläufe, sei eine „robuste Immun-Reaktion“ entstanden, berichtete die „Financial Times“ am Montag unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Frankreich warnt vor „Brutalität zweiter Welle", Proteste in Italien

Im Kampf gegen die zweite Corona-Welle sind am Montag vielerorts in Europa neue Auflagen in Kraft getreten, so etwa in Italien, Dänemark, der Slowakei und in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Viele Regierungen setzen auf nächtliche Ausgangssperren und weitere Kontaktbeschränkungen, um einen kompletten Lockdown der Länder zu vermeiden.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Oft schwere Krankheitsverläufe bei Schlaganfallpatienten

Anlässlich des Welt-Schlaganfalltages am 29. Oktober hat der Innsbrucker Epidemiologe und Schlaganfall-Experte Stefan Kiechl den Zusammenhang von Schlaganfällen mit dem Coronavirus aufgezeigt. Der Virus würde laut aktuellen Studien Schlaganfälle begünstigen. Umgekehrt seien schwere Infektionsverläufe bei Schlaganfallpatienten doppelt so häufig wie bei gefäßgesunden Menschen, teilte die Medizinische Universität Innsbruck am Dienstag mit.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

WHO warnt vor Kapitulation im Kampf gegen Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eindringlich davor gewarnt, die Bemühungen im Kampf gegen das Coronavirus einzustellen. Es sei „gefährlich“, jetzt bei der Virusbekämpfung „aufzugeben“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. Am Vortag hatte der Stabschef von US-Präsident Donald Trump mit einer Aussage für Wirbel gesorgt, die als Kapitulation vor dem Virus gewertet wurde.

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Gesundheitspolitik
Umweltmedizin

Luftverschmutzung steigert Sterberisiko

Luftverschmutzung steigert laut aktuellen Forschungen das Sterberisiko bei Covid-19. Das zeigt eine Analyse des Coronavirus im Jahr 2003 (SARS-CoV-1) und vorläufige Untersuchungen für SARS-CoV-2, berichteten Wissenschafter aus Mainz am Dienstag im Fachblatt Cardiovascular Research. Sie schätzen, dass Luftverschmutzung bisher rund 15 Prozent zur weltweiten Covid-19-Sterblichkeit beitrug. In Mitteleuropa liegt der Wert mit 25 Prozent höher, in Österreich sind es 26 Prozent.

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Gesundheitspolitik
Krebsforschung

Forscher ermöglichen 3D-Blick in durchsichtige komplette Tumore

Mit einer von Wissenschaftern aus Wien und München entwickelten neuen Methode lassen sich entnommene Tumore durchsichtig machen und anschließend mit einem Ultramikroskop vollständig durchleuchten. Dies ermögliche völlig neue dreidimensionale Einsichten bei der Analyse des entarteten Gewebes, wie das Team im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichtet. In der Pathologie konnten bisher nur kleine Tumorteile studiert werden.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Anschober gegen Kontrollen im Privatbereich

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erteilt der Forderung des steirischen Landeshauptmannes Hermann Schützenhöfer (ÖVP) nach Corona-Kontrollen im Privatbereich ein Absage. Das Covid-Maßnahmengesetz schließe Kontrollen im privaten Wohnbereich aus, und das sei auch „grundsätzlich richtig“, meinte Anschober am Dienstag im Ö1-„Morgenjournal“. Er glaube, dass „die allermeisten Menschen imstande sind, klaren Empfehlungen Folge zu leisten“.

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Gesundheitspolitik
Gesundheitsbudget

Rendi-Wagner kritisiert 130 Mio.-Kürzung bei Spitälern

Scharfe Kritik an einer Kürzung im Gesundheitsbudget für 2021 übte am Sonntag SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner. Die Regierung wolle fast 130 Mio. Euro bei den Spitälern einsparen, habe eine Detailanalyse des Budgets zu Tage gebracht. Das sei „vollkommen unverantwortlich“ und gefährde die Versorgung der Menschen mitten in der Corona-Pandemie, der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik.

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Gesellschaft
Coronavirus

Rekordinfektionszahlen in Europa

Die Slowakei startete die erste Phase einer geplanten Corona-Massentestung an fast der gesamten Bevölkerung. Deutschland meldete am Freitag über 11.000 Neuinfektionen – und eine technische Störung bei der Datenübertragung. Tschechien könnte auf einem Höhepunkt der Coronakrise erneut den Gesundheitsminister verlieren und Spanien vermutet eine hohe Dunkelziffer an Corona-Infektionen.

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Gesellschaft
Eurobarometer

EU-Umfrage: Größte Sorge ist wirtschaftliche Situation

Das Vertrauen in die EU ist auch in Corona-Zeiten laut einer am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage stabil: Eine Mehrheit der Europäer (62 Prozent) vertraut darauf, dass die EU in Zukunft die richtigen Entscheidungen in der Pandemie treffen wird. In Österreich haben darin nur 50 Prozent Vertrauen, 46 Prozent misstrauen der EU in Hinblick auf das künftige Corona-Management.

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Gesundheitspolitik
Herbstferien und Halloween

Anschober warnt: "Bleiben Sie zuhause"

Angesichts der aktuellen Ampelschaltung mit 21 neuen, roten Regionen mahne Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zu Vorsicht in den Herbstferien in der kommenden Woche: „Wenn es irgendwie geht, bleiben Sie zuhause.“ Inzwischen leben 27 Prozent der Menschen in Österreich in einem der 25 Gebiete mit Rotschaltung. Die Reproduktionszahl bleibt österreichweit über Eins und stieg auf 1,23.

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Gesellschaft
Aussage zu Alltagsmasken:

Kritik an deutschem Ärztepräsident

Als Ärztepräsident ist Klaus Reinhardt in der Corona-Pandemie ein gefragter Mann – wohl auch, weil er dabei oft mit klaren Worten Position bezieht. Mit seinen jüngsten Äußerungen zum Nutzen von Alltagsmasken zog er nun aber viel Kritik und Unmut auf sich. Sogar ein Rücktritt wurde dem 60-Jährigen nahegelegt, der seit knapp eineinhalb Jahren an der Spitze der Bundesärztekammer steht.

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Gesundheitspolitik

EU-Kommission hat bei Abtreibungsgesetzen keine Kompetenz

Die EU-Kommission verfügt gemäß den EU-Verträgen über keine Kompetenzen im Bereich der Abtreibungsgesetze. Die Gesetzgebung in diesem Bereich obliege der Mitgliedsstaaten, antworte ein Sprecher der EU-Behörde in Brüssel am Freitag auf die Frage, wie die EU-Kommission auf die umstrittene Verschärfung der Abtreibungsgesetze in Polen reagieren werde.

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Gesellschaft
Coronavirus

OECD-Experte: Lernverluste durch Schulschließungen kaum aufzuholen

Lernverluste durch die Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie sind nur schwer aufzuholen. Daher sollten Schulen so lange wie möglich geöffnet bleiben, betonte der OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher am Freitag bei einem Webinar der OECD. Die durch die Lockdowns in den einzelnen Staaten entstandenen Lernverluste bezifferte er mit einem Äquivalent von bis zu drei Prozent des Lebenseinkommens. In Österreich einigten sich die Bildungsreferenten der Länder, dass Schulen auch bei roter Corona-Ampel offen bleiben sollen.